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Zum Schutz der Verbraucher – EU will soziale Medien härter kontrollieren

Zum Schutz der Verbraucher – EU will soziale Medien härter kontrollieren

Veröffentlicht am September 21, 2023 von Ulrike Dietz

Auf Plattformen wie Facebook oder TikTok finden sich neben vielen lustigen oder nützlichen Videos auch Inhalte, die illegal sind. Zum Schutz der Verbraucher hat sich die zuständige Kommission der EU jetzt entschlossen, härter gegen die Online-Plattformen vorzugehen. Twitter, oder jetzt X, TikTok und Facebook müssen mit sehr hohen Geldstrafen rechnen, wenn sie nicht von sich aus gegen illegale Inhalte härter vorgehen.

  • Das neue Gesetz der EU
  • Wer ist betroffen?
  • Was sich jetzt ändert
  • Gefährliche Werbung
  • Fazit
  • Häufige Fragen
    • Was sind die neuen Regeln der EU für soziale Medien?
    • Welche Plattformen sind von den neuen EU-Regeln betroffen?
    • Wie schnell müssen illegale Inhalte entfernt werden?
    • Was passiert, wenn Plattformen die neuen Regeln nicht einhalten?
    • Wie können Nutzer illegale Inhalte melden?
    • Was ändert sich bei den Geschäftsbedingungen der Plattformen?
    • Wie wird die Werbung in sozialen Medien reguliert?
    • Was müssen Unternehmen über ihre Arbeitsweisen offenlegen?
    • Wie reagieren die Unternehmen auf die neuen EU-Vorgaben?
    • Was ist der Zweck der neuen EU-Regeln?

Das neue Gesetz der EU

Die EU fordert einen besseren Schutz für Verbraucher, um diese vor illegalen Inhalten in den sozialen Medien zu schützen. Seit dem 29. August 2023 gelten für 19 der großen Plattformen und Suchmaschinen im Internet bestimmte Regeln, die die EU rechtlich durchsetzen will. So müssen die jeweiligen Unternehmen Beiträge, die sich mit Terrorpropaganda oder sexueller Gewalt an Kindern befassen, deutlich schneller entfernen. Zum anderen wird es für die Nutzer einfacher, diese Inhalte zu melden. Ein weiterer Punkt ist, dass die Konzerne der EU regelmäßig Bericht erstatten müssen, ob ihre Inhalte die Meinungsfreiheit und die psychische Gesundheit von Menschen gefährden. Nach Ansicht der EU geht von einigen Plattformen ein großes Risiko für die Gesellschaft aus.

Wer ist betroffen?

Neben TikTok, X (vormals Twitter) und Facebook sind noch weitere bekannte Shops und Plattformen im Visier der EU.

Dazu gehören:

  • Der Marketplace von Amazon
  • Google Play und Google Maps
  • Alibaba
  • AliExpress
  • Der App Store von Apple
  • Instagram
  • Google Shopping
  • Pinterest
  • Snapchat
  • YouTube
  • LinkedIn
  • Zalando
  • Wikipedia
  • Die Suchmaschinen Google und Bing

Zum Schutz der Verbraucher kümmert sich die EU aber nicht nur um die großen und bekannten Plattformen, sondern auch um kleinere Unternehmen, die ebenfalls unter das neue Gesetz fallen.

Siehe auch:  Der digitale Einkaufswagen – alle Angebote im Blick

Was sich jetzt ändert

Um die Käufer besser zu schützen, müssen die Geschäftsbedingungen in Zukunft so formuliert sein, dass selbst ein Kind sie versteht. Amazon, wie auch Alibaba und AliExpress, sollen Angebote von gefälschter Markenkleidung oder gefährliches Spielzeug entfernen. Zudem soll es diesbezüglich Warnhinweise geben. Illegale Beiträge müssen zum Schutz der Verbraucher schneller gelöscht werden. Die Unternehmen müssen der zuständigen Kommission der EU im Detail berichten, welche Risiken für die Bürger in Europa entstehen können. So müssen beispielsweise YouTube und Snapchat überprüfen, ob ihr Angebot nicht die Meinungsfreiheit untergräbt oder die Cybergewalt fördert. Die Algorithmen dürfen nicht zu negativ sein, damit sich das nicht auf die menschliche Psyche auswirken kann.

Gefährliche Werbung

Die EU geht zum Schutz der Verbraucher noch einen Schritt weiter und nimmt sich auch die Werbung vor. Anzeigen, die auf sensiblen Daten wie etwa der Religion oder einer politischen Ansicht basieren, werden zukünftig verboten. Ebenso wenig dürfen keine personenbezogenen Daten von Kindern und Jugendlichen zu Werbezwecken gesammelt werden. Ferner müssen die Unternehmen über ihre Arbeitsweisen Auskunft geben, denn viele dieser Aktionen laufen für die Verbraucher unsichtbar im Hintergrund ab.

Siehe auch:  Was ist eine grüne Suchmaschine?

Fazit

Die Unternehmen rüsten bereits gegen die neuen Regeln und Gesetze der EU auf. So hat Meta, der Konzern, zu dem Facebook und Instagram gehören, allein für die Arbeit rund um den von der EU beschlossenen „Digital Services Act“ ein Team von 1000 Mitarbeiter zusammengestellt. Google verspricht mehr Transparenz, vor allem bei den Richtlinien und den Werbeanzeigen. TikTok hat angekündigt, in der EU weniger personalisierte Algorithmen einzuführen und will auch bei der Werbung für mehr Transparenz sorgen.

Bild: @ depositphotos.com / ljsphotography

Häufige Fragen

Was sind die neuen Regeln der EU für soziale Medien?

Die EU hat neue Regeln eingeführt, die soziale Medien dazu verpflichten, illegale Inhalte schneller zu entfernen und regelmäßig über Risiken für die Nutzer zu berichten.

Welche Plattformen sind von den neuen EU-Regeln betroffen?

Betroffen sind unter anderem TikTok, X (ehemals Twitter), Facebook, Amazon, Google und viele weitere große und kleine Plattformen.

Wie schnell müssen illegale Inhalte entfernt werden?

Illegale Inhalte, insbesondere solche mit Terrorpropaganda oder sexueller Gewalt, müssen von den Plattformen deutlich schneller entfernt werden.

Siehe auch:  Das Barbie-Smartphone ist da!

Was passiert, wenn Plattformen die neuen Regeln nicht einhalten?

Plattformen, die sich nicht an die neuen Vorschriften halten, müssen mit hohen Geldstrafen rechnen.

Wie können Nutzer illegale Inhalte melden?

Die neuen Regelungen erleichtern es Nutzern, illegale Inhalte zu melden, indem die Meldefunktionen verbessert werden.

Was ändert sich bei den Geschäftsbedingungen der Plattformen?

Die Geschäftsbedingungen müssen künftig so formuliert sein, dass sie auch für Kinder verständlich sind.

Wie wird die Werbung in sozialen Medien reguliert?

Die EU verbietet Werbung, die auf sensiblen Daten wie Religion oder politischen Ansichten basiert, und das Sammeln personenbezogener Daten von Kindern zu Werbezwecken.

Was müssen Unternehmen über ihre Arbeitsweisen offenlegen?

Unternehmen müssen Auskunft über ihre Arbeitsweisen geben, insbesondere über die Algorithmen und deren Auswirkungen auf die Nutzer.

Wie reagieren die Unternehmen auf die neuen EU-Vorgaben?

Unternehmen wie Meta und Google haben bereits Teams gebildet und versprechen mehr Transparenz in ihren Richtlinien und Werbeanzeigen.

Was ist der Zweck der neuen EU-Regeln?

Der Zweck ist der Schutz der Verbraucher vor illegalen Inhalten und gefährlicher Werbung in sozialen Medien.

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Ulrike Dietz
Ulrike Dietz
Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.
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