Viele Unionspolitiker wollen Social-Media-Verbot für Jugendliche
Führende Politiker der Unionsparteien setzen sich für Altersgrenzen bei der Nutzung sozialer Netzwerke ein, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen. Anja Weisgerber (CSU) betont, dass altersgerechte Zugänge entwickelt werden müssen, um einen verantwortungsvollen Umgang zu fördern. Klaus Holetschek (CSU) kritisiert den Widerspruch zwischen Zutrittsverboten zu Kneipen und uneingeschränktem Zugang zu schädlichen Inhalten über Smartphones....
Behörden warnen vor Hackerangriffen auf Politik, Militär und Presse
Das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnen vor einer erhöhten Bedrohung durch wahrscheinlich staatlich gesteuerte Cyberangriffe. Hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Journalismus in Deutschland und Europa sind im Visier der Hacker, die versuchen, über Phishing an die Signal-Konten ihrer Opfer zu gelangen. Besonders gefährlich ist dies, da eine...
EU-Kommission sieht Suchtgefahr bei Tiktok
Die Europäische Kommission hat TikTok vorläufig für Verstöße gegen den Digital Services Act verantwortlich gemacht, insbesondere wegen seines „suchterzeugenden Designs“, das Funktionen wie unendliches Scrollen und ein hochgradig personalisiertes Empfehlungssystem umfasst. Es wurde festgestellt, dass TikTok nicht ausreichend untersucht hat, wie diese Funktionen das physische und mentale Wohlbefinden von Nutzern, insbesondere Minderjährigen, beeinträchtigen könnten. Die...
Fußgänger-Fachverband hält Blitzer-Apps für "pervers"
In der Debatte um ein Verbot von Blitzer-Warn-Apps äußern Fußgängervertreter Bedenken, da diese Apps vor allem von Fahrern genutzt werden, die sich vor der Kontrolle bei Geschwindigkeitsübertretungen schützen wollen. Roland Stimpel, ein Vorstandsmitglied des Fachverbands Fußverkehr, vergleicht die Warn-Apps mit Signalgebern für Ladendiebe und betont die Gefahren, die sie für Fußgänger darstellen. Hintergrund der Diskussion...
CDU spricht sich für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige aus
Der CDU-Landesverband Schleswig-Holstein fordert auf dem anstehenden Parteitag ein Verbot von Social Media für Kinder unter 16 Jahren. Unterstützt wird dies vom CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, der ein gesetzliches Mindestalter sowie verpflichtende Altersverifikation verlangt, um Kinder vor schädlichen Inhalten und psychischem Druck zu schützen. Die Antragsteller verweisen auf das australische Modell als mögliches Vorbild für eine...
Bitkom kritisiert Reform der Filmförderung
Der IT-Branchenverband Bitkom hat den neuen Kompromissvorschlag der Bundesregierung zur Reform der Filmförderung scharf kritisiert und als unzureichend empfunden. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder merkt an, dass der Vorschlag vor allem die Interessen der Produzenten berücksichtigt, während die Videodiensteanbieter weitgehend ignoriert werden. Besondere Bedenken äußert er zur Öffnungsklausel, die zusätzliche Verhandlungen mit Produzenten erfordert und so zu...
Oxford-Ökonom: KI führt zur Verlagerung von Jobs
Der Ökonom Carl Benedikt Frey warnt, dass Künstliche Intelligenz (KI) zu Jobverlusten in Industrieländern führen wird, da immer mehr Arbeiten in Niedriglohnländer verlagert werden. Durch KI könnten gering qualifizierte Arbeitskräfte, selbst aus entfernten Standorten, ihre Produktivität steigern und damit Wettbewerbsvorteile erlangen. Dies führe zu einer verstärkten Abwanderung von Arbeitsplätzen, die für Arbeitnehmer in Europa und...
Geheimdienste und Cyberdome: Behrens bei Dobrindt-Plänen skeptisch
Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens äußert kritische Bedenken zu den Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezüglich des Cyberdome und den Nachrichtendiensten. Sie bemängelt, dass sie unklar sei, was genau der Cyberdome beinhalte, und fordert eine Vorstellung des Konzepts auf Länderebene. Behrens betont die Bedeutung eines starken Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik und bietet ihre Mitwirkung...
Aufregung um OpenClaw – BSI arbeitet an Sicherheitskriterien
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt derzeit klare Sicherheitskriterien und Best Practices für die Absicherung von KI-Agenten, da diese Technologien sich ständig weiterentwickeln. Die Behörde warnt, dass KI-Agenten von Kriminellen für Cyberangriffe missbraucht werden könnten und hebt hervor, dass die Unterscheidung zwischen menschlichen Akteuren und KI-Bots zunehmend schwerer wird. In Bezug auf...
Staatsanwaltschaft durchsucht französische Büros von X
Die Abteilung für Internetkriminalität der Pariser Staatsanwaltschaft hat die Büros der Social-Media-Plattform X in Paris durchsucht. Dies geschieht im Rahmen von Ermittlungen, die im Januar 2025 begonnen wurden, und stehen im Verdacht der Manipulation von Algorithmen sowie unerlaubter Datenerfassung. Zudem werden Vorwürfe zur Beihilfe bei der Verbreitung von sexuellem Kindesmissbrauch und sexualisierten Deepfakes untersucht. X-Chef...
Umfrage: Unternehmen geben alte IT-Geräte meist weiter
Eine Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom zeigt, dass die meisten Unternehmen in Deutschland umweltgerecht mit ausrangierten IT-Geräten umgehen. 74 Prozent der Befragten entsorgen funktionsfähige Geräte fachgerecht, während ein Drittel Altgeräte an wohltätige Organisationen spendet. Viele Unternehmen bieten auch ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, Geräte günstig zu erwerben oder kostenlos zu erhalten, und einige geben Geräte an Leasinggeber...
Sicherheitsexperte warnt vor "OpenClaw"
Sicherheitsexperte Johann Rehberger warnt vor dem KI-Projekt „OpenClaw“, das schnell millionenfach genutzt wird und als riskant gilt, da es weitreichende Integrationsmöglichkeiten bietet. Die Open-Source-Software kann autonom Aufträge über Messaging-Plattformen annehmen, erfordert jedoch umfassenden Zugriff auf Computer und bringt klassische Sicherheitsrisiken sowie Probleme mit „Prompt Injection“ mit sich. Rehberger empfiehlt, mit dem System nur in isolierten...
