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Wird das elektronische Rezept bald Pflicht?

Wird das elektronische Rezept bald Pflicht?

Veröffentlicht am Juli 25, 2023 von Ulrike Dietz

Das Gesundheitswesen in Deutschland und die Digitalisierung – dies sind zwei Dinge, die offenbar nicht so recht zusammenpassen. Bisher geht es kaum voran, aber wenn es nach Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geht, soll sich das schon bald ändern. Er setzt sich für mehr Tempo ein, wobei ihm zwei Projekte besonders am Herzen liegen, das elektronische Rezept ist eines davon.

  • Der elektronische Alltag
  • Ein Mehrwert für die Patienten
  • Die schrittweise Umstellung
  • Fazit
  • Häufige Fragen
    • Wann wird das elektronische Rezept Pflicht?
    • Was ist ein elektronisches Rezept?
    • Wie funktioniert die Einlösung eines E-Rezepts?
    • Warum wird das E-Rezept eingeführt?
    • Gibt es bereits Erfahrungen mit dem E-Rezept?
    • Was sind die Vorteile des E-Rezepts?
    • Wie reagieren die Krankenkassen auf das E-Rezept?
    • Welche technischen Voraussetzungen sind nötig für das E-Rezept?
    • Was passiert, wenn die Umstellung auf das E-Rezept scheitert?
    • Wie wird die Akzeptanz des E-Rezepts bei Ärzten und Apothekern sein?

Der elektronische Alltag

Geld überweisen, im Internet einkaufen oder ein Hotelzimmer buchen – der moderne Alltag ist elektronisch. Geht es aber um ärztliche Befunde oder die Verschreibung von Medikamenten, dann spielt Papier noch immer die Hauptrolle. Karl Lauterbach läuft die Digitalisierung zu schleppend und er will daher mehr Druck machen. Eins seiner Ziele ist es, dass das elektronische Rezept oder kurz E-Rezept, bis Anfang des nächsten Jahres auf breiter Linie in den Arztpraxen zu haben ist. 2025, so der Minister, kommen dann die ebenfalls elektronischen Patientenakten, wenn dieses Vorhaben nicht vorher schon abgelehnt wird. Voraussetzung ist bei beiden Projekten, dass neben der Technik auch die Praxen mitmachen.

Ein Mehrwert für die Patienten

Die Krankenkassen zeigen sich offen für mehr Dynamik und mehr Digitalisierung im Gesundheitswesen. Zwar gibt es das elektronische Rezept bereits, ebenso wie die Gesundheitsakte in digitalisierter Form, aber genutzt werden beide kaum. Gebraucht wird also mehr Nutzerfreundlichkeit und ein Mehrwert für Patienten und Ärzte. Die E-Akte soll dabei nach dem Willen der FDP das Herzstück werden. Sie steht bei den Reformplänen der Ampel ganz weit oben. Die elektronische Form der Akte ermöglicht eine bessere und schnellere Versorgung ebenso wie einen effizienten Einsatz. In Zukunft, so die Gesundheitsexperten der Koalition, wird die „Ressource“ Arzt immer knapper.

Siehe auch:  OLED-Technologie – Vorteile und Nachteile

Die schrittweise Umstellung

Das elektronische Rezept sollte schon seit Anfang 2020 verpflichtend für alle Praxen sein. Einfach und vor allem schnell sollte der Weg bei der Einlösung der E-Rezepte sein, so sah zumindest die Theorie aus. Der Durchbruch wurde es dennoch nicht. Ab dem 1. Januar 2024 soll es für die Ärzte Pflicht werden, ein Rezept elektronisch auszustellen. Die Umstellung soll dabei jedoch schrittweise vorgenommen werden. Schon mehrfach war in der Vergangenheit ein Start im großen Stil gescheitert, auch, weil es technische Probleme gab. Seit dem 1. Juli ist es nun in den ersten Apotheken möglich, die Karte der Krankenversicherung in ein Lesegerät zu stecken. Bis zum Ende des Monats sollen 80 Prozent der Apotheken diesen Service anbieten. Die E-Rezepte, die die gewohnten rosa Zettel ablösen sollen, konnten zuvor bereits mithilfe einer App für das Smartphone oder über einen zuvor ausgedruckten QR-Code eingelöst werden.

Fazit

Die Kassenärztliche Vereinigung hat schon im Vorfeld vor allzu großen Erwartungen an das E-Rezept und die elektronische Patientenakte gewarnt. Für die Umsetzung der Pläne ist unter anderem ein spezielles Verbindungsgerät als Anschluss an die geschützte Datenautobahn notwendig. Dort werden dann alle E-Rezepte auf einem zentralen Server sicher gespeichert. Wird dann die Karte in das Lesegerät gesteckt, ist die Apotheke autorisiert, das E-Rezept des Versicherten abzurufen und ihm das Medikament auszuhändigen. Gestartet sind die beiden Projekte, das E-Rezept und die E-Patientenakte, die jetzt zur Pflicht werden, eigentlich als Pilotprojekt und das bereits 2021. Viele Ärzte sind jedoch frustriert, dass es das Ganze bis heute immer noch nicht klappt.

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Bild: @ depositphotos.com / dragana.stock@gmail.com

Häufige Fragen

Wann wird das elektronische Rezept Pflicht?

Ab dem 1. Januar 2024 wird es für Ärzte verpflichtend, Rezepte elektronisch auszustellen.

Was ist ein elektronisches Rezept?

Das elektronische Rezept, kurz E-Rezept, ersetzt das traditionelle Papierrezept und ermöglicht eine digitale Verschreibung von Medikamenten.

Wie funktioniert die Einlösung eines E-Rezepts?

E-Rezepte können über eine App oder einen ausgedruckten QR-Code eingelöst werden, indem die Krankenversicherungskarte in ein Lesegerät gesteckt wird.

Warum wird das E-Rezept eingeführt?

Das E-Rezept soll die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben und eine schnellere, effizientere Versorgung der Patienten ermöglichen.

Gibt es bereits Erfahrungen mit dem E-Rezept?

Ja, das E-Rezept wurde bereits seit 2021 als Pilotprojekt getestet, jedoch gibt es noch technische Herausforderungen und geringe Nutzung.

Was sind die Vorteile des E-Rezepts?

Das E-Rezept bietet eine einfachere Handhabung, schnellere Abläufe und eine bessere Übersicht über verschriebene Medikamente.

Wie reagieren die Krankenkassen auf das E-Rezept?

Die Krankenkassen zeigen sich offen für die Digitalisierung und unterstützen die Einführung des E-Rezepts.

Siehe auch:  So lässt sich der Diebstahl der Identität vermeiden

Welche technischen Voraussetzungen sind nötig für das E-Rezept?

Für die Nutzung des E-Rezepts ist ein spezielles Verbindungsgerät erforderlich, das den Zugang zur geschützten Datenautobahn ermöglicht.

Was passiert, wenn die Umstellung auf das E-Rezept scheitert?

Sollte die Umstellung nicht erfolgreich sein, könnte die Einführung des E-Rezepts und der elektronischen Patientenakte verzögert oder abgelehnt werden.

Wie wird die Akzeptanz des E-Rezepts bei Ärzten und Apothekern sein?

Die Akzeptanz könnte durch technische Probleme und Frustration über die bisherigen Umsetzungsversuche beeinträchtigt sein.

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Ulrike Dietz
Ulrike Dietz
Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.
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