Der Telekommunikationsverband VATM äußert Bedenken zur zunehmenden Marktdominanz der Deutschen Telekom beim Glasfaserausbau in Deutschland. Präsidentin Valentina Daiber betont, dass eine Re-Monopolisierung für Verbraucher und das Land problematisch wäre, da andere Länder Fortschritte machen, während die Deutsche Telekom ihre Marktanteile ausbaut. Sie fordert stärkere Kooperationen zur Vermarktung von Glasfasernetzen, kritisiert jedoch den derzeit unzureichenden Zugang für alternative Anbieter. In diesem Zusammenhang wird auch auf einen neuen Gesetzentwurf des Digitalministeriums hingewiesen, der den Glasfaserausbau beschleunigen und den Wettbewerb fördern soll.
Berlin () – Der Telekommunikationsverband VATM warnt vor einer zu starken Marktdominanz der Deutschen Telekom im Zuge des Glasfaserausbaus.
„Eine Re-Monopolisierung kann für Land und Verbraucher kein Ziel sein“, sagte Valentina Daiber, Präsidentin des VATM, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. In Deutschland gebe es eine besondere Situation im Vergleich zu anderen Ländern. „Die Deutsche Telekom baut ihre Marktanteile im Glasfasermarkt aus“, so Daiber. In anderen Staaten gingen die Marktanteile der früheren staatlichen Monopolisten zurück und die Wettbewerber würden stärker.
Die VATM-Präsidentin sagte, dass ihr Verband insbesondere freiwillige Kooperationen zur gemeinsamen Vermarktung von Glasfasernetzen erheblich stärken wolle. Nach Daibers Worten zeigen aktuelle Zahlen aber, dass der Zugang zum Glasfasernetz der Telekom für die alternativen Anbieter nicht wirklich funktioniere und dass der Bonner Konzern selbst kaum Interesse an Angeboten auf den neuen Netzen der Wettbewerber habe, um darüber seine Kunden zu versorgen.
Das Digitalministerium hatte am Montag einen Referentenentwurf für eine Novelle des Telekommunikationsgesetzes vorgelegt. Ein maßgebliches Ziel ist, den Glasfaserausbau zu beschleunigen. „Entscheidend ist jetzt, dass der Wettbewerb gestärkt und sein Potenzial nicht eingeschränkt wird. Investitionen in Milliardenhöhe entstehen nur durch klare Regeln und faire Marktchancen“, sagte Daiber.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Deutsche Telekom (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?
Valentina Daiber
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: VATM, Deutsche Telekom, Digitalministerium.
Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?
Nicht erwähnt
An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?
Berlin, Bonn, Deutschland
Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?
Der Telekommunikationsverband VATM warnt vor einer möglichen Re-Monopolisierung durch die Deutsche Telekom beim Glasfaserausbau und fordert stärkere Wettbewerbsbedingungen zur Förderung alternativer Anbieter.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Auslöser für die Warnung des Telekommunikationsverbands VATM ist die steigende Marktdominanz der Deutschen Telekom im Glasfasermarkt. Besonders kritisch wird die mögliche Re-Monopolisierung angesehen, die im Vergleich zu anderen Ländern problematisch erscheint, da dort frühere Monopolisten Marktanteile verlieren und Wettbewerb gefördert wird. Ziel ist es, durch verbesserte Kooperationen und faire Marktbedingungen den Glasfaserausbau zu beschleunigen und den Wettbewerb zu stärken.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Im Artikel äußert Valentina Daiber, Präsidentin des Telekommunikationsverbands VATM, Bedenken hinsichtlich der Marktdominanz der Deutschen Telekom beim Glasfaserausbau und fordert stärkere Kooperationen für alternative Anbieter. Sie betont, dass der Zugang zum Glasfasernetz für diese Anbieter unzureichend sei und dass der Wettbewerb gestärkt werden müsse, um Investitionen im Bereich Glasfaserinfrastruktur zu sichern.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: zu starke Marktdominanz der Deutschen Telekom, Re-Monopolisierung, eingeschränkter Wettbewerb, keine fairen Marktchancen, stagnierender Glasfaserausbau, unzureichender Zugang für alternative Anbieter, geringes Interesse der Telekom an Angeboten von Wettbewerbern, potenzielle Investitionshemmnisse.
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Valentina Daiber, Präsidentin des VATM, zitiert. Sie warnt vor einer möglichen Re-Monopolisierung durch die Deutsche Telekom im Glasfaserausbau und betont, dass dies „für Land und Verbraucher kein Ziel sein“ kann. Außerdem weist sie darauf hin, dass der Zugang zum Glasfasernetz der Telekom für alternative Anbieter nicht gut funktioniere.
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