Eine Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen sich unzureichend auf hybride Angriffe vorbereitet fühlt. Lediglich 15 Prozent der Befragten empfinden ihren Haushalt als gut vorbereitet, während mehr als die Hälfte angibt, gar nicht vorbereitet zu sein. Dennoch sehen 82 Prozent eine ernsthafte Krise durch hybride Angriffe als möglich an, wobei vor allem die Energieversorgung als größte Gefahr wahrgenommen wird. Darüber hinaus macht sich ein Großteil der Bevölkerung Sorgen über mangelnde Informationen zu diesen Bedrohungen.
Berlin () – Die Mehrheit der Deutschen sieht sich unzureichend auf hybride Angriffe vorbereitet. Das geht aus einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom hervor, die am Montag veröffentlicht wurde.
Nur 15 Prozent der Befragten gaben demnach an, dass ihr Haushalt gut auf solche Angriffe vorbereitet sei. Konkret halten nur zwei Prozent der Bevölkerung ihren Haushalt für sehr gut auf hybride Angriffe und ihre Folgen vorbereitet, weitere 13 Prozent für eher gut. Rund ein Viertel (27 Prozent) sieht sich eher schlecht vorbereitet und mehr als die Hälfte (55 Prozent) ist nach eigenen Angaben überhaupt nicht vorbereitet. Dabei planen immerhin 26 Prozent, Vorkehrungen zu treffen, 29 Prozent wollen dies aber auch künftig nicht tun.
Gleichzeitig erwarten 82 Prozent der Deutschen, dass es in Deutschland zu einer ernsthaften Krise infolge hybrider Angriffe kommen könnte. Rund zwei Drittel (64 Prozent) sehen aufgrund der Spannungen zwischen Russland und der Nato eine zunehmende Gefahr, knapp die Hälfte (49 Prozent) erwartet in den kommenden fünf Jahren sogar eine militärische Konfrontation zwischen Russland und der Nato.
Die Umfrage ergab zudem, dass 64 Prozent der Deutschen nicht ausreichend über Bedrohungen durch hybride Angriffe informiert sind. Große Angst haben die Menschen vor allem davor, dass Angriffe die Energieversorgung beschädigen oder lahmlegen (77 Prozent), 69 Prozent sorgen sich vor Ausfällen bei Banken und Versicherungen. Dahinter folgen Krankenhäuser und Ärzte (60 Prozent), die Wasserversorgung (58 Prozent) und die Lebensmittelversorgung (54 Prozent).
Etwas weniger als die Hälfte (47 Prozent) hat Angst vor Ausfällen bei Telekommunikation und IT, 41 Prozent bei der öffentlichen Verwaltung und 35 Prozent bei Transport und Verkehr. Schlusslichter sind die Abfallentsorgung (27 Prozent) sowie Medien und Kultur (22 Prozent).
Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.263 Personen ab 16 Jahren in Deutschland. Die Befragung fand im Zeitraum von der 51. Kalenderwoche 2025 bis zur 2. Kalenderwoche 2026 statt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Strommast (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor. Es werden allgemeine Gruppen und Institutionen erwähnt, jedoch keine spezifischen Individuen.
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
Bitkom, Russland, Nato, Bitkom Research.
Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?
Die Befragung fand im Zeitraum von der 51. Kalenderwoche 2025 bis zur 2. Kalenderwoche 2026 statt.
An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Deutschland, Berlin.
Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?
Eine Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen sich unzureichend auf hybride Angriffe vorbereitet fühlt, während 82 Prozent eine ernsthafte Krise in Folge solcher Angriffe erwarten und große Sorgen um die Folgen für die Energieversorgung, Banken und andere kritische Infrastrukturen haben.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Auslöser für die geringe Vorbereitung der Deutschen auf hybride Angriffe ist die zunehmende Besorgnis über geopolitische Spannungen, insbesondere zwischen Russland und der NATO. Eine Umfrage zeigt, dass 82 Prozent der Befragten ernsthafte Krisen durch solche Angriffe erwarten und viele sich spezifische Sorgen über die Auswirkungen auf die Energieversorgung, Banken und andere kritische Infrastrukturen machen.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Der Artikel beschreibt, dass die Mehrheit der Deutschen sich unzureichend auf hybride Angriffe vorbereitet fühlt, während 82 Prozent eine ernsthafte Krise in Deutschland erwarten. Die öffentliche Besorgnis bezieht sich insbesondere auf mögliche Auswirkungen auf die Energieversorgung, Banken und die Gesundheitsversorgung, jedoch sind 64 Prozent der Befragten nicht ausreichend über diese Bedrohungen informiert.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Unzureichende Vorbereitung auf hybride Angriffe, mangelnde Information über Bedrohungen, große Angst vor beschädigter Energieversorgung, Sorge vor Ausfällen bei Banken und Versicherungen, Angst vor Ausfällen in Krankenhäusern und bei der medizinischen Versorgung, Sorge um Wasserversorgung, Angst um Lebensmittelversorgung, Bedenken bei Telekommunikation und IT, Sorgen über öffentliche Verwaltung, Bedenken bei Transport und Verkehr, geringe Vorbereitung bei Abfallentsorgung sowie Medien und Kultur.
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Im Artikel wird die Mehrheit der Deutschen zitiert, die sich unzureichend auf hybride Angriffe vorbereitet fühlt. Laut der Umfrage von Bitkom geben nur 15 Prozent an, dass ihr Haushalt gut vorbereitet sei, während 82 Prozent eine ernsthafte Krise in Deutschland erwarten.
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