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Debatte über Social-Media-Verbot für Jugendliche

Grüne wollen Jugendforum zu Social-Media-Regulierung

Veröffentlicht am Februar 19, 2026 von dts Nachrichtenagentur

Der Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich für ein Verbot von Social-Media-Plattformen für Kinder ausgesprochen, was eine Diskussion über Altersgrenzen und Anforderungen an diese Plattformen angestoßen hat. Andreas Audretsch, der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, betont die Notwendigkeit einer differenzierten Debatte und möchte mit Jugendlichen über die besten Lösungen sprechen. Er schlägt vor, ein Jugendforum einzuberufen, um die Perspektiven der Betroffenen einzubeziehen. Zudem fordert er einen zweigleisigen Ansatz, der sowohl strenge gesetzliche Regelungen als auch Förderung von Medienkompetenz und Bildung für junge Menschen umfasst.


Berlin () – Nachdem sich auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für ein Verbot von Social-Media-Plattformen für Kinder ausgesprochen hat, hat der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Andreas Audretsch, zu einer differenzierten Debatte aufgerufen.

„Die Frage, ob wir ein Verbot aussprechen für Jugendliche ab 14, ab 16 oder ob wir deutlich höhere Anforderungen machen – also, dass zum Beispiel süchtig machende Algorithmen so nicht mehr wirken dürfen -, das muss diskutiert werden“, sagte Audretsch den Sendern RTL und ntv. Die Partei will dafür auch mit den betroffenen jungen Menschen ins Gespräch kommen. „Wir wollen als Grüne ein Jugendforum einberufen, um dann ganz exakt zu prüfen, auch mit Jugendlichen zusammen: Wie funktioniert das denn am besten?“

Siehe auch:  Bitkom erwartet Deutschland in Digitalisierungs-Top-3 der EU

In der Umsetzung skizzierte Audretsch einen doppelten Ansatz: „Auf der einen Seite harte Anforderungen, klare gesetzliche Regeln und auf der anderen Seite Medienkompetenz und Bildung. Dass Menschen, dass junge Menschen auch den Umgang mit solchen Plattformen und mit dem, womit sie dort konfrontiert werden, auch lernen können.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Männer (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Friedrich Merz, Andreas Audretsch

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Grüne-Bundestagsfraktion, RTL, ntv, Grüne

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Berlin

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Nach der Unterstützung von Bundeskanzler Friedrich Merz für ein Verbot von Social-Media-Plattformen für Kinder ruft Andreas Audretsch von den Grünen zu einer differenzierten Debatte über mögliche Altersgrenzen und Regelungen auf, während er zudem ein Jugendforum zur Einbeziehung junger Stimmen in die Diskussion vorschlägt.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Auslöser für die Debatte um ein Verbot von Social-Media-Plattformen für Kinder ist die zunehmende Sorge über die negative Auswirkungen solcher Plattformen auf Jugendliche, insbesondere in Bezug auf Sucht und psychische Gesundheit. Bundeskanzler Friedrich Merz' Äußerung hat weitere politische Diskussionen angestoßen, wobei ein differenziertes Vorgehen und die Einbeziehung von Jugendlichen in die Debatte vorgeschlagen werden.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Im Artikel wird beschrieben, dass Bundeskanzler Friedrich Merz ein Verbot von Social-Media-Plattformen für Kinder befürwortet, während Andreas Audretsch von den Grünen zu einer differenzierten Diskussion über Altersgrenzen und Anforderungen an diese Plattformen aufruft. Die Grünen planen, ein Jugendforum einzuberufen, um gemeinsam mit betroffenen Jugendlichen zu erarbeiten, wie man mediale Standards und Kompetenzen fördern kann.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Verbot von Social-Media-Plattformen für Kinder, differenzierte Debatte über Altersgrenzen, hohe Anforderungen an süchtig machende Algorithmen, Jugendforum zur Prüfung von Lösungen, harte gesetzliche Regeln, Förderung von Medienkompetenz und Bildung.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Audretsch, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Grünen-Bundestagsfraktion, zitiert. Er fordert eine differenzierte Debatte über ein mögliches Verbot von Social-Media-Plattformen für Jugendliche und schlägt vor, ein Jugendforum einzuberufen, um gemeinsam mit jungen Menschen zu erörtern, wie man effektiv mit der Situation umgehen kann. Zudem betont er die Notwendigkeit von gesetzlichen Regeln sowie der Förderung von Medienkompetenz und Bildung für junge Nutzer.


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