Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) fordert ein Social-Media-Verbot für Minderjährige, um die Entwicklung von Kindern zu schützen, da viele bereits mit 14 Jahren täglich mehrere Stunden online sind. Auf dem CDU-Parteitag wird über Altersgrenzen für Plattformen wie Facebook und Instagram diskutiert, wobei einige Ministerpräsidenten eine Altersgrenze von 16 Jahren befürworten und die SPD ein stufenloses Modell vorschlägt, das Kinder unter 14 Jahren ausschließt. Merz betont, dass der Schutz der Kinder Vorrang haben müsse und warnt davor, sie zu früh an digitale Medien heranzuführen. Er sieht zwar Verbote kritisch, erkennt jedoch die Notwendigkeit, Kindern Zeit für Spielen, Lernen und Konzentration in der Schule zu lassen.
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht sich für ein Social-Media-Verbot für Minderjährige aus. „Wenn Kinder heute im Alter von 14 Jahren bis zu fünf Stunden und mehr Bildschirmzeit haben am Tag, wenn die gesamte Sozialisation nur noch über dieses Medium stattfindet, dann brauchen wir uns über Persönlichkeitsdefizite und Probleme im Sozialverhalten von jungen Menschen nicht zu wundern“, sagte Merz im Podcast „Machtwechsel“.
Beim Parteitag am Wochenende debattiert die CDU über Altersgrenzen für die Nutzung von Facebook, Tiktok, Instagram und ähnlichen Diensten. Er habe „viel Sympathien für den Vorschlag, den wir jetzt auch auf dem Parteitag diskutieren am kommenden Wochenende, und auch für den Vorschlag, der aus der SPD kommt“. Die CDU-Ministerpräsidenten Daniel Günther aus Schleswig-Holstein und Hendrik Wüst aus NRW hatten sich für eine Altersgrenze von 16 Jahren ausgesprochen. Die SPD-Bundestagsfraktion plädiert für ein nach Altersgrenzen abgestuftes Modell, das ein vollständiges Verbot für Kinder unter 14 Jahren beinhaltet.
Eigentlich sehe er Verbote skeptisch, so Merz, aber „ich denke, im Vordergrund muss stehen, wie schütze ich die Kinder in einem Alter, in dem sie auch Zeit haben müssen zu spielen, zu lernen und sich in der Schule zu konzentrieren“. Er sei zwar der Meinung, Kinder sollten in der Schule den Umgang mit elektronischen Medien lernen: „Aber das Argument, man muss Kinder heranführen, damit sie es können, trägt ehrlich gesagt nicht“, so der Kanzler: „Dann müssten sie auch Alkohol schon in der Grundschule ausgeben, damit sie sich daran gewöhnen“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?
Friedrich Merz, Daniel Günther, Hendrik Wüst
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
Friedrich Merz, CDU, SPD, Daniel Günther, Schleswig-Holstein, Hendrik Wüst, NRW, SPD-Bundestagsfraktion
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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Parteitag der CDU.
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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) plädiert im Podcast "Machtwechsel" für ein Social-Media-Verbot für Minderjährige, um Kinder vor Persönlichkeitsdefiziten und sozialen Problemen durch exzessive Bildschirmnutzung zu schützen.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Auslöser für Friedrich Merz' Forderung nach einem Social-Media-Verbot für Minderjährige ist die Besorgnis über die hohe Bildschirmzeit und die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Sozialisation und das Verhalten von Kindern. Er kritisiert die aktuelle Nutzung von sozialen Medien, die seiner Meinung nach zu Persönlichkeitsdefiziten führen kann. Die Diskussion um Altersgrenzen im Kontext von Social-Media-Nutzung wird auch innerhalb der CDU und der SPD geführt.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Im Artikel wird berichtet, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ein Social-Media-Verbot für Minderjährige befürwortet und die CDU beim bevorstehenden Parteitag über Altersgrenzen für soziale Medien diskutiert. Es wird auch erwähnt, dass die CDU-Ministerpräsidenten sowie die SPD-Bundestagsfraktion unterschiedliche Vorschläge zur Altersgrenze unterbreiten, wobei die SPD ein stufenweises Modell und ein vollständiges Verbot für Kinder unter 14 Jahren favorisiert.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Die im Artikel genannten Folgen oder Konsequenzen sind: Persönlichkeitsdefizite, Probleme im Sozialverhalten von jungen Menschen, fehlende Zeit zum Spielen, fehlende Zeit zum Lernen, Konzentrationsprobleme in der Schule.
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zitiert. Er spricht sich für ein Social-Media-Verbot für Minderjährige aus und betont, dass Kinder im Alter von 14 Jahren bis zu fünf Stunden täglich Bildschirmzeit haben, was zu Persönlichkeitsdefiziten und sozialen Problemen führen könne. Merz äußert, dass der Schutz der Kinder im Vordergrund stehen müsse und sieht Verbote skeptisch, hält sie aber in diesem Kontext für notwendig.
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