Die Europäische Kommission hat ein Verfahren gegen den Online-Händler Shein eingeleitet, das sich mit dessen suchtförderndem Design, mangelnder Transparenz bei Empfehlungssystemen und dem Verkauf mutmaßlich illegaler Produkte, einschließlich Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs, befasst. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Maßnahmen von Shein zur Bekämpfung des Verkaufs illegaler Produkte in der EU sowie auf die Transparenz der Dienstgestaltung. Shein wird aufgefordert, die wesentlichen Parameter seiner Empfehlungssysteme offenzulegen und eine Option anzubieten, die nicht auf Profilerstellung beruht. EU-Kommissionsvize Henna Virkkunen betont die Bedeutung des Gesetzes über digitale Dienste, um Käufer zu schützen und ihnen klare Informationen über die verwendeten Algorithmen zu bieten.
Brüssel () – Die Europäische Kommission hat im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste ein förmliches Verfahren gegen den Online-Händler Shein eingeleitet. Dieses richtet sich gegen das suchterzeugende Design, mangelnde Transparenz von Empfehlungssystemen sowie den Verkauf mutmaßlich illegaler Produkte, einschließlich Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Maßnahmen von Shein zur Einschränkung des Verkaufs illegaler Produkte in der EU. Zudem wird die Kommission die Gestaltung des Dienstes, wie die Vergabe von Verbraucherpunkten, sowie die Transparenz der Empfehlungssysteme prüfen. Shein muss gemäß dem Gesetz über digitale Dienste die wichtigsten Parameter seiner Empfehlungssysteme offenlegen und eine Option zur Verfügung stellen, die nicht auf Profilerstellung basiert.
„In der EU sind illegale Produkte verboten – unabhängig davon, ob sie sich in einem Ladenregal oder auf einem Online-Marktplatz befinden“, sagte EU-Kommissionsvize Henna Virkkunen. Das Gesetz über digitale Dienste halte Käufer sicher, schütze ihr Wohlbefinden und gebe ihnen Informationen über die Algorithmen, mit denen sie interagieren. „Wir werden prüfen, ob Shein diese Regeln und ihre Verantwortung einhält.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Europäische Kommission (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?
Shein, Henna Virkkunen
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
Europäische Kommission, Shein, EU, Henna Virkkunen
Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?
Nicht erwähnt
An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?
Brüssel
Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?
Die Europäische Kommission hat ein Verfahren gegen den Online-Händler Shein eingeleitet, weil er mutmaßlich suchtgefährdendes Design, mangelnde Transparenz bei Empfehlungssystemen und den Verkauf illegaler Produkte, darunter Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs, praktiziert.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die Einleitung eines förmlichen Verfahrens durch die Europäische Kommission gegen Shein aufgrund von Bedenken hinsichtlich suchtgefährdendem Design, mangelnder Transparenz bei Empfehlungssystemen und dem Verkauf mutmaßlich illegaler Produkte, einschließlich Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs. Ziel ist es, die Einhaltung des Gesetzes über digitale Dienste zu überprüfen.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Im Artikel wird beschrieben, dass die Europäische Kommission förmliche Schritte gegen Shein einleitet, um den Umgang des Unternehmens mit illegalen Produkten und die Transparenz seiner Empfehlungssysteme zu überprüfen. EU-Kommissionsvize Henna Virkkunen betont die Wichtigkeit der Sicherheit und des Wohlbefindens der Käufer sowie die Notwendigkeit, dass Shein die geltenden Regeln einhält.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Einleitung eines förmlichen Verfahrens gegen Shein, Überprüfung des suchterzeugenden Designs, mangelnde Transparenz von Empfehlungssystemen, Prüfung des Verkaufs mutmaßlich illegaler Produkte, Verpflichtung zur Offenlegung der wichtigsten Parameter der Empfehlungssysteme, Bereitstellung einer Option, die nicht auf Profilerstellung basiert, Einhaltung der Regeln und Verantwortung durch Shein.
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von EU-Kommissionsvize Henna Virkkunen zitiert. Sie betont, dass in der EU illegale Produkte verboten sind, unabhängig davon, ob sie offline oder online verkauft werden. Zudem hebt sie hervor, dass das Gesetz über digitale Dienste die Sicherheit der Käufer gewährleistet und ihnen Informationen über die verwendeten Algorithmen bereitstellt.
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