Skip to content
IT Fachportal
Menu
  • Startseite
  • News
  • Blog
  • Events
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Redaktion
  • Google News
Menu
"Jugendschutz in sozialen Medien"

Viele Unionspolitiker wollen Social-Media-Verbot für Jugendliche

Veröffentlicht am Februar 6, 2026 von dts Nachrichtenagentur

Führende Politiker der Unionsparteien setzen sich für Altersgrenzen bei der Nutzung sozialer Netzwerke ein, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen. Anja Weisgerber (CSU) betont, dass altersgerechte Zugänge entwickelt werden müssen, um einen verantwortungsvollen Umgang zu fördern. Klaus Holetschek (CSU) kritisiert den Widerspruch zwischen Zutrittsverboten zu Kneipen und uneingeschränktem Zugang zu schädlichen Inhalten über Smartphones. Auch Conrad Clemens (CDU) und Roderich Kiesewetter (CDU) unterstützen Maßnahmen zur Einschränkung von Social Media für Unter-16-Jährige und heben die potenziellen Gefahren wie Sucht und Cybermobbing hervor.


Berlin () – Führende Politiker der Unionsparteien halten Altersgrenzen für die Nutzung sozialer Netzwerke für notwendig. „Soziale Medien sind nicht an sich gut oder böse. Wir wollen deshalb keine pauschalen Verbote, aber wir müssen Kinder und Jugendliche besser schützen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Anja Weisgerber (CSU), dem „Spiegel“.

„Dabei können altersgerechte Zugänge zu sozialen Netzwerken helfen. Wie sich das am besten umsetzen lässt, diskutieren wir derzeit in der Unionsfraktion.“

Siehe auch:  Union und SPD wollen Bundesministerium für Digitales schaffen

Klaus Holetschek, der Fraktionschef der CSU im bayerischen Landtag, sagte: „Ein generelles Verbot von Social Media für Unter-16-Jährige ist schwer zu kontrollieren, aber der Jugendschutz im Netz muss genauso konsequent gelten wie auf der Straße.“ Aktuell gebe es aus seiner Sicht einen unhaltbaren Widerspruch: „Kein Zutritt zur Kneipe, aber unlimitierter Zugang zu Gewalt, Pornografie und Hasskommentaren auf dem Handy.“

Conrad Clemens, CDU-Kultusminister in Sachsen, sagt: „Der exzessive Konsum von Social Media ist wie eine Krankheit – mit langfristigen Folgen. Wir sollten unsere Kinder davor schützen. Es sollte ein Mindestalter für die Nutzung von Social Media geben.“ In Sachsen gebe es bereits ein landesweites Verbot von privaten Handys in Grundschulen. „Ich kann mir vorstellen, dass wir es bis zur Klassenstufe 8 ausweiten.“

Der Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter (CDU) sagte dem „Spiegel“: „Ich unterstütze das Ansinnen, die Nutzung von Social Media für Unter-16-Jährige einzuschränken oder zu verbieten.“ Studien belegten Gefahren, von Sucht über Cybermobbing bis zu Desinformation, so Kiesewetter. „Von US-Tech-Konzernen sollten wir uns da nicht beirren lassen.“

Siehe auch:  Trump kündigt milliardenschweres KI-Infrastrukturprojekt an

Charlotte Beermann, Vorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studierender, des CDU-nahen Studentenverbands, sagte: „Soziale Netzwerke sind wichtige Kommunikationsmedien für Jugendliche. Gleichzeitig sollten Kinder vor Kontakt mit politisch extremistischen Positionen geschützt werden, die sie nicht einordnen können. Das ist eine schwierige Abwägung, aber im Zweifel geht der Schutz von Kindern vor.“

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Frauen mit Smartphone (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Anja Weisgerber, Klaus Holetschek, Conrad Clemens, Roderich Kiesewetter, Charlotte Beermann

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Unionsparteien, Anja Weisgerber (CSU), Klaus Holetschek (CSU), Conrad Clemens (CDU), Roderich Kiesewetter (CDU), Charlotte Beermann, Rings Christlich-Demokratischer Studierender, CDU-naher Studentenverband

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Die beschriebenen Ereignisse finden hauptsächlich in Berlin und Bayern (insbesondere im bayerischen Landtag) sowie im Bundesland Sachsen statt.

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Führende Politiker der Unionsparteien fordern Altersgrenzen für die Nutzung sozialer Netzwerke, um Kinder und Jugendliche vor Gefahren wie Cybermobbing und Desinformation zu schützen, ohne jedoch pauschale Verbote zu erlassen.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis sind Sorgen führender Politiker der Unionsparteien um den Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Netzwerken. Sie weisen auf die Gefahren von exzessiver Nutzung, Cybermobbing und negativen Inhalten hin und fordern Altersgrenzen, um Minderjährige besser zu schützen.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Im Artikel wird berichtet, dass führende Politiker der Unionsparteien konkrete Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Netzwerken fordern, darunter Altersgrenzen und bessere Zugangsregelungen. Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit, Kinder vor den Gefahren der sozialen Medien zu schützen, während zugleich deren Bedeutung als Kommunikationsmittel anerkannt wird.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Schutz von Kindern und Jugendlichen, altersgerechte Zugänge zu sozialen Netzwerken, unhaltbarer Widerspruch zwischen Zutritt zu Kneipen und Zugang zu schädlichen Inhalten, langfristige Folgen des exzessiven Konsums von Social Media, Sucht, Cybermobbing, Desinformation, Schutz vor extremistischen Positionen.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen zitiert. Anja Weisgerber (CSU) sagt zum Beispiel: "Soziale Medien sind nicht an sich gut oder böse. Wir wollen deshalb keine pauschalen Verbote, aber wir müssen Kinder und Jugendliche besser schützen." Klaus Holetschek (CSU) kritisiert den Widerspruch zwischen dem Verbot für Kneipen und dem Zugang zu gefährlichen Inhalten auf Handys und betont, dass der Jugendschutz im Netz konsequent gelten muss.


Weitere ähnliche Beiträge:

  • Bundestagsfraktionen lehnen Smartphone-Verbot für Kinder ab Im Bundestag gibt es unterschiedliche Meinungen zu Thüringens Ministerpräsident Mario Voigts Vorschlag, die Nutzung von Smartphones und sozialen Medien für Kinder und Jugendliche stark einzuschränken.…
  • Jugendpsychiater befürworten Altersgrenze bei Social Media Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGKJP) unterstützt Altersgrenzen für die Nutzung sozialer Medien, insbesondere eine empfohlene Übergangszeit zwischen 13 und 16 Jahren, um…
  • Kinderschutzbund gegen Altersgrenze für Social Media Der Kinderschutzbund hat gegen die geforderte Altersgrenze für Social Media gewarnt, da Kinder ein Recht auf digitale Teilhabe haben und sichere Interneträume benötigen. Der Vizepräsident…
  • Voigt will Umgang von Kindern mit Smartphones begrenzen Ministerpräsident Mario Voigt von Thüringen fordert, den Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Smartphones und sozialen Medien zu regulieren. Er schlägt vor, Smartphones erst ab…
  • Sozialverband will Schulfach Medienkompetenz Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert die Einführung eines verpflichtenden Schulfachs für Medienkompetenz an weiterführenden Schulen, um Kinder vor den Gefahren der digitalen Welt zu schützen.…
  • Sicherheitspolitiker wollen Abkehr von US-Cloud-Diensten Nach der Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs, Microsoft durch das deutsche Softwarepaket Open Desk zu ersetzen, fordern Unions-Sicherheitspolitiker eine schrittweise Abkehr von US-Cloud-Anbietern. Roderich Kiesewetter (CDU)…
  • Thüringen bereitet Smartphone-Verbot im… Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) strebt an, Kinder und Jugendliche im Umgang mit Social Media ähnlich wie mit Alkohol und Zigaretten zu schützen, indem er…
  • Bundesregierung lässt Mindestalter für soziale… Die Bundesregierung hat eine Expertenkommission zur Prüfung eines Mindestalters für die Nutzung sozialer Netzwerke einberufen, um den Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt zu…
  • Voigt will Smartphone-Verbot für Unter-14-Jährige Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) fordert ein Verbot von Smartphones für Kinder unter 14 Jahren und den Zugang zu sozialen Medien für unter 16-Jährige, um…
  • CDU spricht sich für Social-Media-Verbot für unter… Der CDU-Landesverband Schleswig-Holstein fordert auf dem anstehenden Parteitag ein Verbot von Social Media für Kinder unter 16 Jahren. Unterstützt wird dies vom CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann,…
  • Jugendliche scheitern oft bei Social-Media-Selbstregulation Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass fast drei Viertel der Jugendlichen in Deutschland täglich mehr Zeit auf sozialen Medien verbringen als gewünscht. 69 Prozent nutzen diese…
  • Studie: Mehrheit will Mindestalter für Social-Media-Nutzung In Deutschland spricht sich eine klare Mehrheit der Bevölkerung für stärkere Altersbeschränkungen bei Social Media aus, wie das Ifo-Bildungsbarometer 2025 zeigt. 85 Prozent der Erwachsenen…
  • Günther und Brantner wollen Tiktok-Verbot für Jugendliche In Deutschland fordern Politiker, darunter Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, ein Verbot von TikTok für Jugendliche, inspiriert durch ein ähnliches Verbot in Australien. Günther betont, dass…
  • Sicherheitspolitiker warnen vor Google-Plänen der Bundeswehr Die Entscheidung der Bundeswehr, Google-Technologien für ihre digitale Modernisierung zu nutzen, stößt auf breite Kritik von Politikern der CDU und Grünen. Sie äußern Bedenken bezüglich…
  • Studie: Sorge vor Abhängigkeit von sozialen Medien wächst Laut der "Jugend-Digitalstudie 2025" der Postbank setzen sich Jugendliche in Deutschland zunehmend kritisch mit der Nutzung von sozialen Medien auseinander. Drei Viertel der 16- bis…
  • Über
  • Letzte Artikel
dts Nachrichtenagentur
dts Nachrichtenagentur
Die Nachrichtenagentur versorgt seit über 10 Jahren ihre Kunden rund um die Uhr mit topaktuellen Nachrichtentexten und Bildern.
dts Nachrichtenagentur
Letzte Artikel von dts Nachrichtenagentur (Alle anzeigen)
  • Viele Unionspolitiker wollen Social-Media-Verbot für Jugendliche - Februar 6, 2026
  • Behörden warnen vor Hackerangriffen auf Politik, Militär und Presse - Februar 6, 2026
  • EU-Kommission sieht Suchtgefahr bei Tiktok - Februar 6, 2026

Neueste Beiträge

  • Viele Unionspolitiker wollen Social-Media-Verbot für Jugendliche
  • Behörden warnen vor Hackerangriffen auf Politik, Militär und Presse
  • EU-Kommission sieht Suchtgefahr bei Tiktok
  • Fußgänger-Fachverband hält Blitzer-Apps für "pervers"
  • CDU spricht sich für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige aus
  • Bitkom kritisiert Reform der Filmförderung
  • Oxford-Ökonom: KI führt zur Verlagerung von Jobs
  • Geheimdienste und Cyberdome: Behrens bei Dobrindt-Plänen skeptisch
  • Aufregung um OpenClaw – BSI arbeitet an Sicherheitskriterien
  • Staatsanwaltschaft durchsucht französische Büros von X
© 2026 IT Fachportal | Powered by Minimalist Blog WordPress Theme

70

×