Der CDU-Landesverband Schleswig-Holstein fordert auf dem anstehenden Parteitag ein Verbot von Social Media für Kinder unter 16 Jahren. Unterstützt wird dies vom CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, der ein gesetzliches Mindestalter sowie verpflichtende Altersverifikation verlangt, um Kinder vor schädlichen Inhalten und psychischem Druck zu schützen. Die Antragsteller verweisen auf das australische Modell als mögliches Vorbild für eine ähnliche Regelung in Deutschland. Linnemann betont, dass soziale Netzwerke negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden von Kindern haben können, einschließlich Depressionen und einer Abnahme der sozialen Kompetenz.
Berlin () – Der CDU-Landesverband Schleswig-Holstein fordert in einem Antrag für den CDU-Parteitag ein Verbot von Social Media für Kinder unter 16 Jahren.
Unterstützung kommt von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. In dem Antrag, über den die „Bild“ (Freitagsausgabe) berichtet, fordert der Landesverband: „Ein gesetzliches Mindestalter von 16 Jahren für offene Plattformen, flankiert durch verpflichtende Altersverifikation, setzt eine klare Schutzgrenze und trägt den besonderen Entwicklungsbedarfen junger Menschen Rechnung.“
Die Antragsteller begründen die strengen Regeln mit einem „wirksamen Schutz für Kinder und Jugendliche vor den Auswirkungen von Hass und Hetze, vor psychischem Druck, Mobbing oder dem Einfluss schädlicher Inhalte im Netz“. Explizit nennen die Antragsteller die Plattformen Tiktok, Instagram und Facebook. Das australische Modell könne als „Vorbild für eine ähnliche Gesetzesinitiative in Deutschland dienen“. In Australien gibt es ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann unterstützt die strenge Altersbeschränkung. Er sagte der „Bild“: „Ich bin für Social Media ab 16. Kinder haben ein Recht auf Kindheit. Wir müssen Kinder auch in der digitalen Welt vor Hass, Gewalt, Verbrechen und manipulativer Desinformation schützen. In sozialen Netzwerken sind sie Inhalten ausgeliefert, die sie nicht einordnen und verarbeiten können.“ Linnemann warnt vor „verheerenden Folgen“. Kinder, die viel im Netz unterwegs seien, „leiden zunehmend an Depressionen und Vereinsamung, die soziale Kompetenz nimmt ab. Denn wer nur noch im Netz das Sozialisieren erlernt, verlernt es in der Realität“, so der CDU-Generalsekretär.
Die Delegierten können auf dem CDU-Parteitag am 20. und 21. Februar über den Antrag abstimmen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Leute mit ihren Smartphones (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?
Carsten Linnemann
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
CDU-Landesverband Schleswig-Holstein, CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, Bild, Tiktok, Instagram, Facebook
Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?
Das beschriebene Ereignis fand am 20. und 21. Februar statt.
An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?
Berlin, Schleswig-Holstein, Deutschland, Australien
Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?
Der CDU-Landesverband Schleswig-Holstein fordert ein Verbot von Social Media für Kinder unter 16 Jahren, um sie vor psychischem Druck, Mobbing und schädlichen Inhalten zu schützen, und erhält Unterstützung von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Hintergrund für den Antrag des CDU-Landesverbands Schleswig-Holstein ist die Sorge um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den negativen Auswirkungen von Social Media, wie Hass, Mobbing und psychischem Druck. Die Antragsteller argumentieren, dass ein Mindestalter von 16 Jahren für soziale Netzwerke notwendig ist, um die Entwicklung junger Menschen zu fördern und sie vor potenziell schädlichen Inhalten zu schützen.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Der CDU-Landesverband Schleswig-Holstein hat auf einem Parteitag ein Verbot von Social Media für Kinder unter 16 Jahren gefordert, was von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann unterstützt wird. Die Forderung bezieht sich auf den Schutz von Kindern vor negativen Auswirkungen wie Hass, Mobbing und psychischem Druck und verweist auf das australische Modell als Vorbild.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
Hass und Hetze, psychischer Druck, Mobbing, Einfluss schädlicher Inhalte, Depressionen, Vereinsamung, abnehmende soziale Kompetenz.
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann zitiert. Er erklärt: "Ich bin für Social Media ab 16. Kinder haben ein Recht auf Kindheit. Wir müssen Kinder auch in der digitalen Welt vor Hass, Gewalt, Verbrechen und manipulativer Desinformation schützen." Linnemann warnt zudem vor den "verheerenden Folgen" der Nutzung durch Kinder, die zu Depressionen und sozialer Isolation führen können.
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