Skip to content
IT Fachportal
Menu
  • Startseite
  • News
  • Blog
  • Events
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Redaktion
  • Google News
Menu
Kritik an Dobrindts Cyberdome-Plänen

Geheimdienste und Cyberdome: Behrens bei Dobrindt-Plänen skeptisch

Veröffentlicht am Februar 5, 2026 von dts Nachrichtenagentur

Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens äußert kritische Bedenken zu den Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezüglich des Cyberdome und den Nachrichtendiensten. Sie bemängelt, dass sie unklar sei, was genau der Cyberdome beinhalte, und fordert eine Vorstellung des Konzepts auf Länderebene. Behrens betont die Bedeutung eines starken Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik und bietet ihre Mitwirkung an einem bundesweiten Ansatz an. Zudem sieht sie die Notwendigkeit von Reformen im Verfassungsschutz und warnt davor, dass dieser nicht aktiv gegen andere Dienste arbeiten sollte, während sie auf konkrete Vorschläge von Dobrindt gespannt ist.


Hannover () – Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) sieht die Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) in Sachen Cyberdome und Nachrichtendienste kritisch.

Dem „Tagesspiegel“ sagte Behrens: „Ich weiß ehrlich gesagt bis heute noch gar nicht so genau, was mit dem Cyberdome überhaupt gemeint ist.“ Die Ministerin fügte hinzu: „Ich bin gespannt darauf, wann uns in den Ländern das Konzept einmal vorgestellt wird.“ Niedersachsen habe gerade einen landesweiten Cyber-Schutzschirm für 30 Millionen Euro gespannt, um die öffentliche Verwaltung zu schützen.

Siehe auch:  Voigt will Umgang von Kindern mit Smartphones begrenzen

Behrens bot an: „Natürlich bringe ich mich gerne auch in einen bundesweiten Ansatz ein, wenn er für Niedersachsen sinnvoll ist.“ In dem Zusammenhang halte sie eine Stärkung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik „für ausgesprochen sinnvoll“.

Auch in Sachen Verfassungsschutz zeigte sich die Ministerin kritisch. „Die Mütter und Väter des Grundgesetzes haben den Verfassungsschutz als Frühwarnsystem für die Demokratie konzipiert“, betonte Behrens. „Er soll Nachrichten sammeln, Extremistinnen und Extremisten beobachten und Gefährdungen einschätzen.“ In Niedersachsen habe man den Landesverfassungsschutz reformiert und Möglichkeiten für Ermittlungen verbessert. „Ziel ist aber nicht, dass ein Nachrichtendienst selbst aktiv wird, um gegen andere Dienste zu arbeiten.“ Behrens sagte: „Ich bin gespannt, was der Bundesinnenminister als Verfassungsschutznovelle vorlegt. Bislang liegt uns auch dazu nichts Konkretes vor.“

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Dobrindt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Daniela Behrens, Alexander Dobrindt

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

SPD, CSU, Tagesspiegel, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Verfassungsschutz, Grundgesetz, Niedersachsen, Landesverfassungsschutz

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Hannover, Niedersachsen.

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens äußert Bedenken gegenüber Bundesinnenminister Alexander Dobrindts Cyberdome-Plänen und der Verfassungsschutznovelle, und fordert mehr Klarheit sowie eine sinnvolle Stärkung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Hintergrund für die kritische Position von Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens zu den Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezüglich des Cyberdome und der Verfassungsschutznovelle ist unklare Kommunikation und mangelnde Informationen zu den Konzepten. Behrens weist darauf hin, dass Niedersachsen bereits in einen eigenen Cyber-Schutzschirm investiert hat und zeigt Interesse an einem sinnvollen bundesweiten Ansatz. Sie betont auch die Relevanz der Grundgesetzkonzeption des Verfassungsschutzes und äußert Bedenken hinsichtlich der Aufgabenverteilung zwischen Bundes- und Landesbehörden.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens äußerte in einem Interview ihre Skepsis gegenüber den Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zum Cyberdome und den Nachrichtendiensten. Sie betonte, dass es bislang keine konkreten Informationen dazu gebe und forderte mehr Transparenz, während sie gleichzeitig für eine bundesweite Zusammenarbeit bereit ist, sofern es für Niedersachsen sinnvoll ist.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

- Unklarheit über die Pläne des Cyberdome,
- Mangel an Informationen für die Länder,
- Notwendigkeit eines landesweiten Cyber-Schutzschirms,
- Bereitschaft zur Mitarbeit an einem bundesweiten Ansatz,
- Forderung nach einer Stärkung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik,
- Kritische Haltung zu den Funktionen des Verfassungsschutzes,
- Reform des Landesverfassungsschutzes in Niedersachsen,
- Unklarheit über die Verfassungsschutznovelle des Bundesinnenministers.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens zitiert. Sie äußert sich kritisch zu den Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in Bezug auf den Cyberdome und erwähnt, dass sie noch nicht genau weiß, was damit gemeint ist. Behrens betont die Bedeutung eines bundesweiten Ansatzes für den Cyber-Schutz und zeigt sich ebenfalls skeptisch gegenüber den geplanten Änderungen im Verfassungsschutz.


Weitere ähnliche Beiträge:

  • Dobrindt will nach Cyberangriffen künftig… Die Bundesregierung plant, offensiver auf Cyberangriffe zu reagieren und will dafür die Schwelle für Gegenmaßnahmen senken, so Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. Deutschland sieht sich ständig Cyberangriffen…
  • BND und BfV warnen vor russischen Cyberangriffen Berlin/Köln () - Die Chefs des Bundesnachrichtendienstes (BND) und des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) warnen vor einem großangelegten Cyberangriff einer Spezialeinheit des russischen Geheimdienstes GRU.…
  • Dobrindts Cyber-Gegenwehr-Pläne stoßen auf Lob und Kritik Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angekündigt, Deutschland aktiv gegen Cyber-Angriffe und Bedrohungen der kritischen Infrastruktur vorzugehen, was innerhalb der Regierungskoalition auf Zustimmung und in der…
  • AG Kritis warnt vor Dobrindts "Cyberdome"-Plänen Manuel Atug, Sprecher der AG Kritis, kritisiert die Pläne des Bundesinnenministeriums für den "Cyberdome" als potenzielles Maut-2.0-Desaster. Er argumentiert, dass das Projekt vor allem ein…
  • Dobrindt prüft Einsatz von US-Überwachungssoftware Palantir Bundesinnenminister Alexander Dobrindt prüft den bundesweiten Einsatz der Analyse-Software "VeRA" des umstrittenen US-Unternehmens Palantir, während SPD und Grüne scharfe Kritik an diesem Vorhaben üben. Insbesondere…
  • Schwarz-Rot will Nachrichtendiensten deutlich mehr… Die Bundesregierung plant, den Nachrichtendiensten erweiterte Befugnisse zu geben, um effektivere Maßnahmen gegen Cyberbedrohungen zu ermöglichen. Dies beinhaltet neue Gesetze für den Schutz kritischer Infrastrukturen…
  • Zustimmung für Dobrindt-Pläne zu… Bundesinnenminister Alexander Dobrindt plant, rechtliche Grundlagen zu schaffen, um ausländische Cyberangriffe mit Abwehrmaßnahmen zu kontern, was auf positive Resonanz stößt. CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter begrüßt diese…
  • Grüne werfen Dobrindt "verantwortungslose… Die Grünen kritisieren die Bundesregierung, insbesondere Innenminister Alexander Dobrindt, wegen versäumter Sicherheitsmaßnahmen. Sie bemängeln die unbesetzte Position an der Spitze des Verfassungsschutzes und einen Mangel…
  • BSI und sieht weiterhin hohe Verwundbarkeit bei… Die Cybersicherheitslage in Deutschland bleibt kritisch, wie der aktuelle BSI-Jahresbericht zeigt. Trotz wachsender Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen sind viele digitale Systeme nach wie vor unzureichend geschützt,…
  • Dobrindt kündigt Offensive gegen hybride Angriffe an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt spricht sich für einen offensiveren Umgang mit hybriden Angriffen auf deutsche Unternehmen und Infrastruktur aus. Er kritisiert die derzeitige defensive Strategie und…
  • Opposition traut Aussagen der Regierung zur… Die Grünen und die Linke äußern Besorgnis über eine mögliche Weichzeichnung der Regierungsposition zur "Chatkontrolle", während einige CDU- und SPD-Abgeordnete ebenfalls Kritik äußern. Grünen-Fraktionsvize Konstantin…
  • Dobrindt will nach Berliner Anschlag mehr… Bundesinnenminister Alexander Dobrindt warnt nach einem Anschlag auf Stromleitungen in Berlin und der Reaktion der sogenannten "Vulkangruppe" vor einem Anstieg des Linksterrorismus in Deutschland. Er…
  • Pläne für Cyberabwehr lösen Debatte um… Die Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, ausländische Cyberangriffe künftig mit Gegenangriffen zu stoppen, haben eine Debatte über mögliche Verfassungsänderungen entfacht. Grünen-Politiker Helge Limburg sieht zwar…
  • Schweitzer: Bund sollte US-Software Palantir nicht einsetzen Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) aufgefordert, die umstrittene US-Software Palantir nicht auf Bundesebene einzusetzen. Schweitzer betont, dass der Verzicht…
  • Dobrindt stellt Fünf-Punkte-Plan für "Cyber… Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat während seines Besuchs in Israel einen Fünf-Punkte-Plan für die Schaffung eines "Cyber Dome" in Deutschland präsentiert, um den Cyber- und Zivilschutz…
  • Über
  • Letzte Artikel
dts Nachrichtenagentur
dts Nachrichtenagentur
Die Nachrichtenagentur versorgt seit über 10 Jahren ihre Kunden rund um die Uhr mit topaktuellen Nachrichtentexten und Bildern.
dts Nachrichtenagentur
Letzte Artikel von dts Nachrichtenagentur (Alle anzeigen)
  • Viele Unionspolitiker wollen Social-Media-Verbot für Jugendliche - Februar 6, 2026
  • Behörden warnen vor Hackerangriffen auf Politik, Militär und Presse - Februar 6, 2026
  • EU-Kommission sieht Suchtgefahr bei Tiktok - Februar 6, 2026

Neueste Beiträge

  • Viele Unionspolitiker wollen Social-Media-Verbot für Jugendliche
  • Behörden warnen vor Hackerangriffen auf Politik, Militär und Presse
  • EU-Kommission sieht Suchtgefahr bei Tiktok
  • Fußgänger-Fachverband hält Blitzer-Apps für "pervers"
  • CDU spricht sich für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige aus
  • Bitkom kritisiert Reform der Filmförderung
  • Oxford-Ökonom: KI führt zur Verlagerung von Jobs
  • Geheimdienste und Cyberdome: Behrens bei Dobrindt-Plänen skeptisch
  • Aufregung um OpenClaw – BSI arbeitet an Sicherheitskriterien
  • Staatsanwaltschaft durchsucht französische Büros von X
© 2026 IT Fachportal | Powered by Minimalist Blog WordPress Theme

70

×