Eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt, dass klassische Wahlplakate nach wie vor effektiv sind, da 93 Prozent der Befragten sich nach der Bundestagswahl 2025 an Plakatwerbung erinnern konnten. Im Vergleich zu anderen Werbeformen wie Werbeständen oder Sozialen Medien sind Plakate die sichtbarste Form der Wahlwerbung. Zudem hinterließen Wahlwerbung in Sozialen Medien und Printanzeigen 2025 einen nachhaltigeren Eindruck als 2021. Insgesamt belegt die Studie, dass Wahlwerbung verschiedene Wege effektiv erreicht, wobei die Erinnerung an die Werbung besonders stark mit der gewählten Partei korreliert.
Berlin () – Die klassischen Wahlplakate taugen offenbar immer noch, wenn es um die Sichtbarkeit politischer Parteien geht. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten.
Demnach konnten sich fast alle befragten Wahlberechtigten (93 Prozent) nach der Bundestagswahl 2025 an Plakatwerbung von mindestens einer Partei erinnern. Es folgten die Wahlwerbung im Briefkasten (58 Prozent), Werbestände auf der Straße (54 Prozent), Printanzeigen (47 Prozent) sowie Werbung in Sozialen Medien (42 Prozent). „Wer clever ist, klebt – nämlich Plakate“, sagte Studien-Autor Jochen Roose dem RND.
Wahlwerbung in den Sozialen Medien und in Printanzeigen hinterließ der Studie zufolge nach dem Wahlkampf 2025 einen bleibenderen Eindruck als 2021, Wahlwerbung in Briefkästen war dagegen etwas weniger nachhaltig. Bei den übrigen untersuchten Kommunikationskanälen gibt es kaum Unterschiede. Überdurchschnittlich oft konnten sich die Befragten an die Werbung der Partei erinnern, die sie schließlich auch wählten. „Man sieht insgesamt sehr deutlich, dass Wahlwerbung auch ankommt – und auch über verschiedene Wege“, sagte Roose.
Die Studie untersuchte die von den Parteien platzierte Wahlwerbung und legte den Fokus auf die Wahrnehmung dieser Werbung, nicht auf deren Einfluss auf die Wahlentscheidung. Die Befragten sollten darlegen, von welcher Partei und in welcher Form sie Wahlwerbung gesehen haben.
Die Telefonumfrage wurde vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut IPSOS im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung unter den Wahlberechtigten in Deutschland vorgenommen. Insgesamt 4.001 Personen wurden den Angaben zufolge nach der Bundestagswahl 2025 in der Zeit vom 25. Februar bis zum 14. April 2025 zufällig ausgewählt und telefonisch befragt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wahlplakate zur Bundestagswahl (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?
Die im Artikel genannten vollständigen Namen von Personen sind:
Jochen Roose.
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
Konrad-Adenauer-Stiftung, Redaktionsnetzwerk Deutschland, IPSOS
Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?
Das beschriebene Ereignis fand im Zeitraum vom 25. Februar bis zum 14. April 2025 statt.
An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin und Deutschland statt.
Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?
Eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt, dass klassische Wahlplakate nach der Bundestagswahl 2025 nach wie vor die höchste Sichtbarkeit bei Wählern gewährleisten, während auch andere Werbeformen wie Post und soziale Medien wahrgenommen werden.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung, die die Wahrnehmung von Wahlwerbung nach der Bundestagswahl 2025 untersucht hat. Der Fokus lag darauf, wie Wahlplakate und andere Werbeformen von den Wahlberechtigten erinnert wurden und welche Kanäle als besonders effektiv wahrgenommen wurden.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Die Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt, dass traditionelle Wahlplakate weiterhin effektiv sind, da 93 Prozent der Wahlberechtigten sich an sie erinnern konnten, was die Bedeutung von klassischer Werbung im Vergleich zu sozialen Medien und anderen Formen unterstreicht. Medienberichterstattung hebt hervor, dass Wahlwerbung in verschiedenen Formaten ankommt und sogar die Wahrnehmung der Wähler beeinflusst.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Wahlplakate sind sichtbar und erinnern die Wähler an Parteien, Wahlwerbung in sozialen Medien hinterlässt einen bleibenden Eindruck, Wahlwerbung in Briefkästen ist weniger nachhaltig, es gibt deutliche Erinnerungen an die Werbung der gewählten Partei, Wahlwerbung kommt insgesamt gut an.
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Jochen Roose, der Autor der Studie, sagte: "Wer clever ist, klebt - nämlich Plakate." Außerdem betont er, dass Wahlwerbung ankommt und über verschiedene Wege wahrgenommen wird: "Man sieht insgesamt sehr deutlich, dass Wahlwerbung auch ankommt - und auch über verschiedene Wege."
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