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"Digitalabgabe für ausländische Tech-Konzerne"

Schweitzer dringt auf Einführung von Digitalabgabe für Tech-Riesen

Veröffentlicht am Januar 24, 2026 von dts Nachrichtenagentur

Alexander Schweitzer, der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, fordert die rasche Einführung einer Digitalabgabe für ausländische Tech-Konzerne, um die Medienvielfalt in Deutschland zu schützen. Er weist darauf hin, dass KI-Systeme der US- und chinesischen Unternehmen journalistische Inhalte nutzen und dadurch die Geschäftsmodelle privater Medien gefährden, während diese Konzerne kaum Steuern zahlen. Schweitzer betont, dass die Algorithmen dieser Plattformen die Wahrnehmung der Realität verzerren und somit das politische Klima beeinflussen. Er plant, mit seinen Amtskollegen einen Vorschlag für diese Abgabe zu erarbeiten, um den Medienstandort zu stärken und die Demokratie zu schützen, und betont, dass es dringend ist, dies noch in diesem Jahr voranzutreiben.


Mainz () – Der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Alexander Schweitzer (SPD), hat eine rasche Einführung einer Digitalabgabe für ausländische Tech-Konzerne gefordert. „Wir brauchen in Deutschland schnellstmöglich ein Instrument, um die Medienvielfalt in den Bundesländern und in Deutschland insgesamt zu schützen“, sagte der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Systeme mit Künstlicher Intelligenz nutzen redaktionell erstellte Inhalte, verarbeiten diese weiter und stellen sie kostenfrei zur Verfügung. Das bringt viele Geschäftsmodelle privater Medienanbieter ins Wanken“, erläuterte Schweitzer.

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Die KI-Systeme kämen in den allermeisten Fällen von Tech-Konzernen aus den USA oder China und ihren Plattformen. „Bislang werden sie überhaupt nicht zur Kasse gebeten“, so der SPD-Politiker. „Auch die Steuerlast solcher Unternehmen ist in den meisten Fällen sehr gering. Das ist höchst ungerecht gegenüber unseren Medienanbietern“, sagte Schweitzer.

„Zudem haben die Plattformen über ihre Algorithmen die Möglichkeit zu steuern, was Usern angezeigt wird und was nicht. Das verzerrt die Realität und beeinflusst das politische Klima und damit auch den öffentlichen Debattenraum“, so der Vorsitzende der Rundfunkkommission.

Verlässliche Informationen, die nach den journalistischen Sorgfaltspflichten erstellt wurden, seien für die Bürger oft immer schwerer von Falschmeldungen zu unterscheiden, kritisierte Schweitzer. „Das ist höchst gefährlich mit Blick auf die Medienlandschaft in Deutschland. Sie ist elementar wichtig für die Meinungsfreiheit und die Vielfalt“, mahnte der SPD-Politiker. „Es ist ein Demokratiethema, es ist ein Medienfreiheitsthema und nicht primär ein außenpolitisches Instrument, um etwa im Zoll- und Handelskonflikt die europäische Position zu stärken“, sagte Schweitzer.

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Er werde mit seinen Amtskollegen der anderen Länder über das Instrument und einen Mechanismus beraten. Zur Höhe einer solchen Abgabe hielt er sich bedeckt. „Eine genaue Höhe einer solchen Abgabe müssen wir zunächst im Kreis der Ministerpräsidenten beraten. Doch es ist Tempo geboten“, sagte Schweitzer. „Noch in diesem Jahr sollte es einen Vorschlag aus der Ministerpräsidentenkonferenz geben, wie wir unseren Medienstandort und damit auch die Demokratie stärken und schützen können. Den Medienanbietern läuft die Zeit davon“, sagte Schweitzer.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Facebook (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Alexander Schweitzer

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An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Mainz

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Alexander Schweitzer, fordert eine schnelle Einführung einer Digitalabgabe für ausländische Tech-Konzerne, um die Medienvielfalt in Deutschland zu schützen und die wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten gegenüber einheimischen Medienanbietern zu beseitigen.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Hintergrund für die Forderung nach einer Digitalabgabe ist die Sorge um die Medienvielfalt und die wirtschaftlichen Herausforderungen, die ausländische Tech-Konzerne und ihre Nutzung von redaktionellen Inhalten für die deutschen Medienanbieter mit sich bringen. Alexander Schweitzer kritisiert die unzureichende steuerliche Belastung dieser Unternehmen und die negative Auswirkung ihrer Algorithmen auf die Informationsverbreitung und das politische Klima in Deutschland.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Im Artikel wird gefordert, dass schnell eine Digitalabgabe für ausländische Tech-Konzerne eingeführt wird, um die Medienvielfalt in Deutschland zu schützen. Alexander Schweitzer, der Vorsitzende der Rundfunkkommission, kritisiert die unzureichende Besteuerung dieser Unternehmen und deren Einfluss auf die öffentliche Debatte durch Algorithmen, die die Realität verzerren.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

- Gefährdung der Medienvielfalt in Deutschland,
- Geschäftsmodelle privater Medienanbieter geraten ins Wanken,
- Ungerechtigkeit gegenüber deutschen Medienanbietern,
- Verzerrung der Realität durch Plattform-Algorithmen,
- Einfluss auf das politische Klima und den öffentlichen Debattenraum,
- Schwierigkeiten für Bürger, verlässliche Informationen von Falschmeldungen zu unterscheiden,
- Bedrohung der Meinungsfreiheit und Medienvielfalt in Deutschland.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Im Artikel wird eine Stellungnahme von Alexander Schweitzer, dem Vorsitzenden der Rundfunkkommission der Länder, zitiert. Er fordert eine schnelle Einführung einer Digitalabgabe für ausländische Tech-Konzerne, um die Medienvielfalt in Deutschland zu schützen, da KI-Systeme Inhalte nutzen und die Geschäftsmodelle privater Medienanbieter gefährden. Schweitzer betont, dass die Plattformen eine verzerrte Realität schaffen und dies gefährlich für die Medienlandschaft und die Meinungsfreiheit sei.


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