Sepp Müller, stellvertretender Unions-Fraktionsvorsitzender, fordert eine entschiedene europäische Reaktion auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump, insbesondere in Bezug auf dessen Ansprüche auf Grönland. Er betont, dass eine „rote Linie“ gezogen werden müsse und droht mit einer Digitalsteuer, die den US-Techkonzernen spürbaren Schaden zufügen soll. Zudem plädiert Müller für den Einsatz des Anti-Zwangs-Instruments der EU-Kommission und hebt die Stärke des europäischen Marktes hervor, der unabhängig von den USA agieren kann. Müller kritisiert Trumps Verhandlungsführung und fordert Maßnahmen gegen Export- und Investitionsbeschränkungen, um der erlebten Machtpolitik entgegenzuwirken.
Berlin () – Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Sepp Müller (CDU) fordert eine harte Antwort der Europäer auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump.
Man werde nicht akzeptieren, dass er im Falle von Grönland Anspruch auf europäisches Gebiet erhebe. „Wir machen den Rücken gerade und sagen Donald Trump, das ist die rote Linie“, sagte Müller am Montag den Sendern RTL und ntv. Sollte er diese rote Linie überschreiten, werde er dies zu spüren bekommen. „Und das wird die Digitalsteuer sein.“ Zur Frage, wie hoch eine solche Steuer für US-Techkonzerne sein müsse, sagte Müller: „Hoch genug, dass es weh tut und das werden sie im Silicon Valley bereits jetzt spüren mit der Ankündigung.“
Der CDU-Politiker sprach sich zudem dafür aus, dass die EU-Kommission das sogenannte Anti-Zwangs-Instrument zieht. In der EU lebten 440 Millionen Verbraucher, durch das Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten kämen weitere 260 Millionen Verbraucher hinzu. „Unser Markt ist groß, wir brauchen Amerika in diesem Fall nicht.“ Man werde den Machtfantasien von Trump, aber auch Putin oder Xi Freihandel und die regelbasierte Ordnung entgegensetzen.
Es müsse zum Beispiel um Export- und Investitionsbeschränkungen gegen die USA gehen. Zudem sei es richtig, dass die EU Gegenzölle in Höhe von 96 Milliarden Euro prüft und Zölle auf viele Importe aus den USA nicht wie vereinbart auf null setzen will. Trump verhandele nicht mehr auf Augenhöhe. „Hier will jemand seine Macht durchsetzen und hier werden wir als Europäer eine deutliche Antwort finden.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nuuk auf Grönland am 18.01.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?
Sepp Müller, Donald Trump, Wladimir Putin, Xi
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
CDU, EU-Kommission, Mercosur, Silicon Valley
Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 18. Januar 2026.
An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Nuuk (Grönland), Berlin.
Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?
Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Sepp Müller fordert eine entschlossene europäische Antwort auf die Zolldrohungen von US-Präsident Trump, einschließlich hoher Digitalsteuern für US-Techkonzerne und möglichen Gegenzöllen auf Importe aus den USA, um die europäischen Interessen zu schützen.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis war die Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump bezüglich Grönland, die von Sepp Müller als Angriff auf europäisches Gebiet interpretiert wurde. Müller fordert eine entschlossene europäische Antwort, um Trumps Machtansprüche entgegenzutreten.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Sepp Müller fordert eine starke europäische Reaktion auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump, insbesondere im Kontext von Grönland. Er betont, dass die EU, um den Machtfantasien von Trump entgegenzuwirken, Maßnahmen wie hohe Digitalsteuern und mögliche Gegenzölle prüfen muss.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Die Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
harte Antwort der Europäer auf Zolldrohungen, Nichtakzeptanz der Ansprüche auf europäisches Gebiet, Ankündigung einer Digitalsteuer, hohe Digitalsteuer für US-Techkonzerne, Maßnahmen des Anti-Zwangs-Instruments, Export- und Investitionsbeschränkungen gegen die USA, Prüfung von Gegenzöllen in Höhe von 96 Milliarden Euro, keine Senkung der Zölle auf Importe aus den USA, deutliche Antwort der Europäer.
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sepp Müller, dem stellvertretenden Unions-Fraktionsvorsitzenden (CDU), zitiert. Er fordert eine harte Antwort der Europäer auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump und betont, dass die europäische Antwort klar sein müsse: "Das ist die rote Linie", sodass Trump, sollten seine Ansprüche überschritten werden, die Folgen spüren werde, insbesondere durch eine Digitalsteuer.
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