Die Europäische Cybersicherheitsagentur Enisa hat in einem Bericht über Hackerangriffe mithilfe von Künstlicher Intelligenz gearbeitet und dabei zahlreiche Fehler gemacht. Forscher haben herausgefunden, dass in mindestens zwei Berichten KI verwendet wurde, ohne dies zu kennzeichnen, und fast fünf Prozent der Fußnoten defekte Links enthalten. Professor Christian Dietrich kritisiert, dass eine öffentliche Behörde, die zuverlässige Informationen bereitstellen sollte, dies nicht getan hat. Enisa räumt ein, dass es „Mängel“ gab und erklärt, dass menschliche Fehler für die Probleme verantwortlich sind, verantwortet jedoch die Validität der berichteten Aussagen.
Athen () – Die Europäische Cybersicherheitsagentur Enisa hat in einem Bericht über Gefahren von Hackerangriffen etwa mithilfe künstlicher Intelligenz selbst KI-Werkzeuge eingesetzt – und dabei offenbar zahlreiche Fehler produziert. Das berichtet der „Spiegel“.
Forscher vom Institut für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule haben demnach festgestellt, dass in mindestens zwei Berichten der Behörde KI eingesetzt wurde, ohne das zu kennzeichnen. Knapp fünf Prozent aller Fußnoten in einem der Berichte enthalten Links, die nicht funktionieren.
„Man hätte nur einmal draufklicken müssen“, sagte Professor Christian Dietrich, der mit dem IT-Sicherheitsforscher Raphael Springer die Angaben überprüft hat. „Mich stört maßgeblich, dass eine öffentliche Behörde, die in meinen Augen die sehr wichtige Aufgabe hat, verlässliche, nachvollziehbare Berichte herauszugeben, das in diesem Fall nicht getan hat“, so Dietrich.
Die von Juhan Lepassaar geleitete EU-Agentur verfügt über ein Budget von knapp 27 Millionen Euro jährlich. Enisa spricht auf Anfrage von „Mängeln“, für die man Verantwortung übernehme. Es sei zu menschlichen Fehlern gekommen, und man habe KI für „kleinere redaktionelle Überarbeitungen“ verwendet, und dabei seien einige gültige Links verändert worden. Die Aussagen des Berichts seien dennoch valide.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?
Christian Dietrich, Raphael Springer, Juhan Lepassaar
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Europäische Cybersicherheitsagentur Enisa, Institut für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule, EU-Agentur.
Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?
Nicht erwähnt
An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?
Athen, Deutschland (Westfälische Hochschule)
Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?
Die Europäische Cybersicherheitsagentur Enisa hat in einem Bericht über Hackerangriffe KI-Tools verwendet, dabei jedoch gravierende Fehler gemacht, die von Forschern der Westfälischen Hochschule aufgedeckt wurden, was die Glaubwürdigkeit der Berichte in Frage stellt.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis war der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) durch die Europäische Cybersicherheitsagentur Enisa zur Erstellung von Berichten über Cyberangriffe. Dies führte zu Fehlern, einschließlich nicht funktionierender Fußnoten und mangelhafter Kennzeichnung des KI-Einsatzes, was die Glaubwürdigkeit der Berichte in Frage stellt.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Die Europäische Cybersicherheitsagentur Enisa steht in der Kritik, da sie in ihren Berichten KI-Tools eingesetzt hat, ohne dies zu kennzeichnen, und dabei zahlreiche Fehler produziert wurden. Medien und Fachleute äußerten sich besorgt über die mangelnde Zuverlässigkeit der Behörde, während Enisa die Fehler als menschlich einräumt und betont, dass die wesentlichen Aussagen der Berichte weiterhin gültig seien.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Einsatz von KI ohne Kennzeichnung, zahlreiche Fehler in Berichten, nicht funktionierende Links in Fußnoten, Mängel in der Berichterstattung, Verlust an Vertrauenswürdigkeit der Behörde, Übernahme von Verantwortung durch die Enisa, menschliche Fehler, Veränderungen an gültigen Links.
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Ja, im Artikel werden Stellungnahmen von verschiedenen Personen und der Organisation zitiert. Professor Christian Dietrich kritisiert, dass die Enisa als öffentliche Behörde in ihren Berichten Fehler gemacht hat und nicht die notwendige Zuverlässigkeit gewährleistet. Die Enisa gibt hingegen an, dass es "Mängel" gab, für die man Verantwortung übernehme, und betont, dass die Aussagen des Berichts dennoch valide sind.
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