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"Kritische Infrastruktur: Sicherheitsherausforderungen"

Kramer warnt vor Lücken beim Schutz kritischer Infrastruktur

Veröffentlicht am Januar 6, 2026 von dts Nachrichtenagentur

Der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, warnt vor erheblichen Sicherheitslücken im Schutz der kritischen Infrastruktur in Deutschland. Er betont, dass sensible Informationen über Einrichtungen wie Kraftwerke und Telekommunikationsanlagen leicht im Internet zugänglich sind, was potenziellen Angreifern das Handeln erleichtert. Obwohl das geplante Kritis-Dachgesetz wichtige Vorgaben schaffen soll, sieht Kramer die Notwendigkeit eines umfassenden Bewusstseinswandels in der Gesellschaft und Politik. Besonders besorgniserregend ist die zunehmende Bedrohung im Cyberraum, wie der Lagebericht des BSI zeigt, der einen Anstieg von Störungsmeldungen verzeichnet.


Erfurt () – Der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, sieht teilweise große Lücken beim Schutz der kritischen Infrastruktur (Kritis) in Deutschland.

„Wir machen es potenziellen Angreifern – das gilt sowohl für terroristische und extremistische Gruppierungen wie auch ausländische Staaten – im Bereich Sabotage und Spionage zu einfach“, sagte Kramer dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe).

Noch heute seien im Internet mit einem Klick sensible Informationen über technische Details sowie teilweise Standorte mit GPS-Koordinaten von Kraftwerken, Hochspannungsleitungen, Telekommunikationsanlagen, Wasserwerken und Pipelines in Deutschland abrufbar. Das geplante Kritis-Dachgesetz bezeichnete Kramer als „wichtigen Schritt“. Das Gesetz soll verpflichtende Vorgaben für Einrichtungen der sogenannten kritischen Infrastruktur (Kritis) schaffen, um Deutschland besser vor Sabotage, Terroranschlägen und den Folgen von Naturkatastrophen zu schützen.

Siehe auch:  Analyse: Mehrheit der Verwaltungsleistungen online verfügbar

Ein Gesetz allein reiche jedoch nicht aus, um Sensibilisierung und Bewusstseinswandel zu erreichen, sagte Kramer. „Große Teile unserer Gesellschaft, Wirtschaft, Behörden und Politik befinden sich immer noch im Schlafwagen der jahrzehntelangen Friedensdividende, und die Einschläge kommen näher.“

Besonders angespannt sei die Lage im Cyberraum. Der Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verweise auf einen „deutlichen Anstieg“ von Kritis-Störungsmeldungen, zugleich rückten Sabotageakte und Drohnen stärker in den Fokus.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Stephan Kramer

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Thüringer Verfassungsschutz, Stephan Kramer, Handelsblatt, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Erfurt

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, warnt vor großen Lücken im Schutz der kritischen Infrastruktur in Deutschland und fordert effektive Maßnahmen sowie ein Bewusstsein für die Gefahren durch Sabotage und Cyberangriffe.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Auslöser für die Aussagen von Stephan Kramer ist die alarmierende Situation beim Schutz der kritischen Infrastruktur in Deutschland. Er warnt vor einfachen Zugängen für potenzielle Angreifer und dem Mangel an Sensibilisierung innerhalb der Gesellschaft und Politik. Das geplante Kritis-Dachgesetz soll mehr Sicherheitsvorgaben schaffen, um Deutschland besser vor Bedrohungen wie Sabotage und Cyberangriffen zu schützen.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Im Artikel äußert der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, Bedenken über die Sicherheitslücken bei der kritischen Infrastruktur in Deutschland und betont die Notwendigkeit eines Kritis-Dachgesetzes. Er kritisiert zudem, dass sowohl die Politik als auch die Gesellschaft oft in einem Sicherheitsbewusstseinsschlaf verharren, während die Bedrohungen zunehmen, insbesondere im Cyberraum.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

große Lücken beim Schutz der kritischen Infrastruktur, erleichterte Angriffe für terroristische und extremistische Gruppierungen sowie ausländische Staaten, Zugriff auf sensible Informationen im Internet, unzureichende Sensibilisierung und Bewusstseinswandel in der Gesellschaft, Wirtschaft, Behörden und Politik, deutlicher Anstieg von Kritis-Störungsmeldungen, verstärkter Fokus auf Sabotageakte und Drohnen.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Stephan Kramer, dem Präsidenten des Thüringer Verfassungsschutzes, zitiert. Er weist auf große Lücken beim Schutz der kritischen Infrastruktur in Deutschland hin und beschreibt, dass es potenziellen Angreifern zu einfach gemacht wird, sensible Informationen über technische Details und Standorte von wichtigen Einrichtungen im Internet zu finden.


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