Jette Nietzard, die ehemalige Vorsitzende der Grünen Jugend, hat in einem Interview eine enttäuschende Bilanz ihrer einjährigen Amtszeit gezogen und betont, dass sie für viele Medien und die Partei „verbrannt“ sei. Trotz heftiger Kritik bereut sie kaum etwas und ärgert sich vor allem über die Rücknahme einiger ihrer Äußerungen, die sie als Ausdruck ihrer Überzeugungen sieht. Besonders ihr umstrittener Silvester-Post, in dem sie eine provokante Bemerkung über Männer machte, betrachtet sie immer noch als lustig und erwägt, ihn erneut zu teilen. Nietzard hinterfragt nun ihre Entscheidung, den Tweet zu löschen und sich dafür zu entschuldigen, da der Druck von außen sie beeinflusst habe.
Berlin () – Die ehemalige Vorsitzende der Grünen Jugend, Jette Nietzard, hat erstmals Bilanz über ihre einjährige Amtszeit gezogen. „Für mich persönlich hat das ganze Jahr überhaupt nichts gebracht. Ich bin für viele Medien und die Partei verbrannt“, sagte sie der „Zeit“.
Trotz der heftigen Shitstorms, die sie auslöste, bereue sie kaum etwas. Vielmehr ärgere sie, dass sie manche ihrer Äußerungen wieder zurücknehmen musste: „Das fuckt mich krass ab, weil ich das nicht löschen wollte. Ich hätte all die Sachen stehenlassen sollen, weil das meine Überzeugungen sind.“
Auch über ihren sogenannten Silvester-Post vom letzten Jahreswechsel denkt Nietzard so. Darin resümierte sie, dass Männer, die ihre Hand beim Böllern verlieren, zumindest keine Frauen mehr schlagen können. Diesen Tweet findet sie bis heute „einfach lustig und völlig in Ordnung, und ich habe überlegt, ob ich ihn am kommenden Silvesterabend wieder tweete“.
Im Nachhinein stellt Nietzard die Löschung des Tweets und ihre Entschuldigung dafür infrage: „Es gab Menschen, die auf eine krasse Art auf mich eingeredet haben, da dachte ich halt: Fuck, am Ende führt das zu großen Konsequenzen, lösche ich ihn halt.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jette Nietzard (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?
Jette Nietzard
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Grüne Jugend, Partei, Zeit.
Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?
Nicht erwähnt
An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?
Berlin
Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?
Jette Nietzard, die ehemalige Vorsitzende der Grünen Jugend, zieht eine negative Bilanz ihrer Amtszeit und äußert trotz medialer Shitstorms, dass sie ihre kontroversen Äußerungen, einschließlich eines provokanten Tweets zum Jahreswechsel, nicht bereut und bedauert, diese zurückgezogen zu haben.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Hintergrund für Jette Nietzards Aussagen war ihre kontroverse Amtszeit als Vorsitzende der Grünen Jugend, in der sie mit heftiger Kritik und Shitstorms konfrontiert wurde. Besonders ihr provokanter Tweet zum Thema Silvester und Gewalt gegen Frauen sorgte für Aufregung, wofür sie sich schließlich entschuldigte, aber nun bedauert, diese Reaktion zurückgenommen zu haben.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Der Artikel beschreibt, dass Jette Nietzard, ehemalige Vorsitzende der Grünen Jugend, Kritik und Shitstorms aufgrund ihrer Äußerungen erfahren hat, jedoch kaum Bedauern darüber empfindet. Sie bereut vor allem die Löschung von Aussagen, die sie als Ausdruck ihrer Überzeugungen ansieht, und stellt die Reaktionen der Öffentlichkeit und Medien in Frage.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: "sie ist für viele Medien und die Partei verbrannt, sie musste manche ihrer Äußerungen zurücknehmen, sie stellte die Löschung des Tweets und ihre Entschuldigung infrage, sie hat darüber nachgedacht, den Tweet erneut zu tweeten".
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jette Nietzard zitiert. Sie äußert, dass ihr das vergangene Jahr als Vorsitzende der Grünen Jugend "überhaupt nichts gebracht" hat und dass sie für viele Medien und die Partei "verbrannt" sei. Trotz der Shitstorms bereue sie kaum etwas und ärgere sich, dass sie einige ihrer Äußerungen zurücknehmen musste.
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