Skip to content
IT Fachportal
Menu
  • Startseite
  • News
  • Blog
  • Events
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Redaktion
  • Google News
Menu
"Ähnliches Reaktionsmuster von Mensch und KI"

Studie: Menschen und KI reagieren ähnlich auf verwirrenden Code

Veröffentlicht am November 27, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Forscher der Universität des Saarlandes und des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme haben herausgefunden, dass Menschen und große Sprachmodelle ähnlich auf komplexen oder irreführenden Programmcode reagieren. In einer Studie, die EEG- und Eye-Tracking-Daten analysierte, zeigte sich, dass sowohl menschliche Probanden als auch KI-Systeme an denselben Stellen im Code erhöhte Unsicherheit zeigten. Diese Erkenntnisse führten zur Entwicklung eines Algorithmus, der unklare Code-Stellen automatisch identifiziert und dabei über 60 Prozent der bekannten verwirrenden Strukturen entdeckte. Die Ergebnisse der Studie wurden für die „International Conference on Software Engineering“ akzeptiert, die im April 2026 in Rio de Janeiro stattfinden wird.


Saarbrücken () – Forscher der Universität des Saarlandes und des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme haben nachgewiesen, dass Menschen und große Sprachmodelle auf komplexen oder irreführenden Programmcode erstaunlich ähnlich reagieren. Wie die Universität am Donnerstag mitteilte, zeigten sowohl menschliche Testpersonen als auch KI-Systeme an denselben Stellen im Code erhöhte Unsicherheit.

In der Studie verglichen die Wissenschaftler die Hirnaktivität von Probanden, die mit EEG und Eye-Tracking gemessen wurde, mit der Vorhersageunsicherheit von Sprachmodellen. Dabei stellten sie fest, dass die sogenannte „Late Frontal Positivity“ im Gehirn genau dort anstieg, wo auch die KI-Modelle Unsicherheitssprünge zeigten. Die Übereinstimmung zwischen menschlicher Hirnaktivität und KI-Unsicherheit war den Forschern zufolge „signifikant“.

Siehe auch:  Faeser fürchtet "infame Falschmeldungen" vor Bundestagswahl

Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickelten die Forscher ein datengetriebenes Verfahren, das unklare Stellen im Code automatisch erkennt. Der Algorithmus identifizierte in Tests erfolgreich über 60 Prozent der bekannten verwirrenden Strukturen und entdeckte mehr als 150 neue Muster.

Die aktuell als Pre-print veröffentlichte Studie wurde bei der „International Conference on Software Engineering“ (ICSE), einer der weltweit führenden Fachkonferenzen im Bereich der Softwareentwicklung, zur Veröffentlichung akzeptiert. Die Konferenz wird im April 2026 in Rio de Janeiro stattfinden.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Computer-Nutzer (Archiv)


Weitere ähnliche Beiträge:

  • Studie: Unheimliche virtuelle Menschen lösen… Eine Studie der Universität Hamburg zeigt, dass unheimlich wirkende virtuelle Menschen eine Immunantwort auslösen, die auf den sogenannten "Uncanny Valley Effekt" zurückzuführen ist. Probanden reagierten…
  • IW: Schwache Wirtschaft sorgt für Stellenrückgang in… Laut einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln hat sich die Zahl der offenen IT-Stellen in Deutschland im Jahr 2024 im Vergleich zum…
  • Immer mehr Unternehmen nutzen KI Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt zunehmend an Bedeutung in der deutschen Wirtschaft, wobei mittlerweile 36 Prozent der Unternehmen KI nutzen, fast doppelt so viele wie im…
  • Ökonomen sehen keine Anzeichen für… Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) hat bisher weniger negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt als befürchtet, so der Ökonom Anders Humlum. Er und seine Kollegin…
  • Cybersecurity-Studie: Jedes siebte Unternehmen gehackt Berlin () - Die Cybersicherheitslage in der deutschen Wirtschaft hat sich verschärft: 15 Prozent der Unternehmen verzeichneten in den vergangenen 12 Monaten nach eigenen Angaben…
  • Bundestagswahl: Mehrheit befürchtet Einflussnahme… Berlin () - Die allermeisten Menschen in Deutschland fürchten eine Einflussnahme anderer Staaten und ausländischer Akteure auf die Bundestagswahl.In einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom nehmen…
  • Umfrage: Mehrheit der Unternehmen nutzt Open Source Eine aktuelle Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom zeigt, dass 73 Prozent der Unternehmen in Deutschland Open-Source-Software einsetzen, ein Anstieg im Vergleich zu 69 Prozent vor zwei…
  • Umfrage: Deutscher Wirtschaft fehlen über 100.000… In der deutschen Wirtschaft herrscht derzeit ein Mangel von rund 109.000 IT-Fachkräften, was eine leichte Reduktion im Vergleich zu vor zwei Jahren darstellt. Trotz dieser…
  • Destatis: Mehr Bundesbürger kaufen online ein Wiesbaden () - Der Anteil der Menschen, die Onlineshopping nutzen, ist in den letzten drei Jahren weiter gestiegen. Gut 83 Prozent der Bevölkerung im Alter…
  • EU-Kommission wirft Tiktok und Meta Rechtsverstöße vor Die Europäische Kommission hat vorläufige Verstöße von TikTok und Meta gegen den Digital Services Act festgestellt, insbesondere in Bezug auf den Zugang zu öffentlichen Daten…
  • Kriminalstatistik: Mehr Beleidigungen und mehr… Berlin () - Die Straftat "Beleidigung" hat in Deutschland deutlich auf 251.502 Fälle zugenommen. Das entspricht einem Anstieg um 5,8 Prozent, wie aus der Polizeilichen…
  • Glasfaser-Ausbau legt innerhalb eines Jahres um 10… Der Glasfaser-Ausbau in Deutschland hat im vergangenen Jahr um 9,6 Prozentpunkte zugenommen, sodass die Ausbauquote nun bei 52,8 Prozent liegt, während die tatsächlichen Anschlüsse nur…
  • Studie widerlegt "Zoom-Fatigue" Eine neue Studie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz zeigt, dass Online-Meetings nicht erschöpfender sind als Präsenz-Meetings, was die These der "Zoom-Fatigue" widerlegt. Die Untersuchung, die mit 125…
  • Umfrage: Start-ups setzen voll auf KI Laut einer Erhebung des IT-Branchenverbandes Bitkom ist Künstliche Intelligenz (KI) die entscheidende Technologie für Tech-Start-ups in Deutschland, wobei der Anteil der Unternehmen, die KI nutzen,…
  • Studie vorgestellt: Jedes vierte Kind durch Medien… Berlin () - Mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland pflegt einen riskanten oder bereits pathologischen Medienkonsum. Wie aus einer am Mittwoch…

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen. Es werden nur allgemeine Begriffe wie "Forscher", "Wissenschaftler", "Probanden" und "KI-Systeme" erwähnt.

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Universität des Saarlandes, Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, International Conference on Software Engineering (ICSE)

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Saarbrücken, Rio de Janeiro

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Forscher der Universität des Saarlandes und des Max-Planck-Instituts haben entdeckt, dass die Reaktionen von Menschen und großen Sprachmodellen auf komplexen Programmcode ähnlich sind, was zu einem Algorithmus führte, der verwirrende Code-Strukturen automatisch identifiziert.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die Untersuchung der Reaktionen von Menschen und großen Sprachmodellen auf komplexen oder irreführenden Programmcode. Die Forscher fanden heraus, dass sowohl menschliche Probanden als auch KI-Systeme in ähnlichen Situationen erhöhte Unsicherheit zeigten, was die Entwicklung eines neuen Verfahrens zur automatischen Erkennung von unklaren Code-Elementen ermöglichte.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Im Artikel wird beschrieben, dass die Studie von Forschern der Universität des Saarlandes und des Max-Planck-Instituts auf internationales Interesse gestoßen ist, da sie beim „International Conference on Software Engineering“ angenommen wurde. Dies deutet darauf hin, dass die wissenschaftliche Gemeinschaft positiv auf die Ergebnisse reagiert hat.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: erhöhte Unsicherheit bei Menschen und KI-Systemen, signifikante Übereinstimmung zwischen menschlicher Hirnaktivität und KI-Unsicherheit, Entwicklung eines datengetriebenen Verfahrens zur automatischen Erkennung unklarer Stellen im Code, Identifizierung von über 60 Prozent der bekannten verwirrenden Strukturen, Entdeckung von mehr als 150 neuen Mustern, Veröffentlichung der Studie bei der International Conference on Software Engineering.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Im Artikel wird eine Stellungnahme der Universität des Saarlandes zitiert, die besagt, dass die Forschungsergebnisse zeigen, dass sowohl Menschen als auch große Sprachmodelle bei komplexem oder irreführendem Programmcode an denselben Punkten erhöhte Unsicherheit aufweisen. Dies deutet auf eine signifikante Übereinstimmung zwischen menschlicher Hirnaktivität und der Unsicherheit von KI-Modellen hin.

  • Über
  • Letzte Artikel
dts Nachrichtenagentur
dts Nachrichtenagentur
Die Nachrichtenagentur versorgt seit über 10 Jahren ihre Kunden rund um die Uhr mit topaktuellen Nachrichtentexten und Bildern.
dts Nachrichtenagentur
Letzte Artikel von dts Nachrichtenagentur (Alle anzeigen)
  • Netflix übernimmt Warner Bros. - Dezember 5, 2025
  • EU-Kommission verhängt Millionenstrafe gegen Musk-Plattform X - Dezember 5, 2025
  • KI-Ära ist Wort des Jahres - Dezember 5, 2025

Neueste Beiträge

  • Netflix übernimmt Warner Bros.
  • EU-Kommission verhängt Millionenstrafe gegen Musk-Plattform X
  • KI-Ära ist Wort des Jahres
  • Mehrheit unterstützt Mindestalter für Social-Media-Nutzung
  • EU-Kommission ermittelt gegen Meta wegen KI-Zugang zu Whatsapp
  • Schulze will mit KI und Handyüberwachung Terroranschläge verhindern
  • Umfrage: Breite Mehrheit für Nachbesserung der DSGVO
  • Digitalministerium entscheidet über IT-Projekte anderer Ressorts
  • Studie: Viele Chatbot-Nutzer empfinden KI als Freund
  • SAP stoppt Verkauf der Mittelstandslösung Business By Design
© 2025 IT Fachportal | Powered by Minimalist Blog WordPress Theme

70

×