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"Razzia gegen Bombendrohungen"

Razzia in vier Bundesländern wegen Bombendrohungen

Veröffentlicht am November 25, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Bundeskriminalamt haben in mehreren Bundesländern Durchsuchungen im Zusammenhang mit Drohmails durchgeführt, die falsche Bombenanschläge ankündigten. Vier Beschuldigte aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen werden der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung verdächtigt, während ein Zeuge in Sachsen-Anhalt befragt wird. Die Drohmails, die häufig islamistische Bezüge aufwiesen, führten zu umfangreichen Polizeieinsätzen und hohen Sachschäden in Deutschland und Österreich. Die Behörden betonten, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sei und solche Taten erhebliche finanzielle Folgen für die Täter haben könnten.


Frankfurt am Main () – Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt haben am Dienstag im Zusammenhang mit mehreren Bombendrohungen Durchsuchungsbeschlüsse in vier Bundesländern durchgeführt.

Betroffen seien vier Beschuldigte in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen sowie ein Zeuge in Sachsen-Anhalt, teilten die Behörden mit. Den Beschuldigten wird die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen, die für zahlreiche Drohmails mit vorgetäuschten Bombendrohungen verantwortlich sein soll. Diese Drohungen führten bundesweit zu Polizeieinsätzen und erheblichen Sachschäden. Im Zuge der Razzia wurden zahlreiche elektronische Geräte und Speichermedien sichergestellt.

Siehe auch:  US-Medien: USA setzen Cyber-Operationen gegen Russland aus

Die Tätergruppierung soll sich virtuell in einer Messenger-Gruppe namens „Schweinetreff“ zusammengeschlossen haben. Ziel war es offenbar, den öffentlichen Frieden zu stören und größtmögliche Verunsicherung zu erzeugen. Die Drohmails wiesen häufig einen islamistischen Bezug auf, jedoch konnte eine religiös motivierte Tatmotivation nicht belegt werden. Neben Deutschland war auch Österreich von ähnlichen Drohungen betroffen.

„Das entschlossene Handeln der Strafverfolgungsbehörden zeigt, dass das Internet trotz vermeintlicher Anonymität keinen rechtsfreien Raum darstellt“, sagte BKA-Vizepräsident Sven Kurenbach. Darüber hinaus könnten derartige Drohmails für den Absender zusätzlich sehr teuer werden, denn Großeinsätze der Polizei seien mit hohen Kosten verbunden.

Das BKA veröffentlichte auch eine Liste mit Vorfällen, für welche die Gruppierung verantwortlich sein soll. Dazu zählen die Evakuierung des Einkaufszentrums am Limbecker Platz in Essen im Mai 2024, die Sperrung des Bahnhofs Neunkirchen und die Einstellung des Bahnverkehrs im September 2024, die Räumung des MDR-Funkhauses in Magdeburg und die weitreichende Sperrung der anliegenden Straßen im Oktober 2024, die Räumung eines großen Einkaufszentrums in Sachsen-Anhalt im Dezember 2024 sowie die Räumung und Schließung einer Schule in Bad Hersfeld im Dezember 2024.

Siehe auch:  Digitalexpertin fordert Smartphone-Verbot bis 14 Jahre

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizist (Archiv)


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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Die im Artikel genannten vollständigen Namen von Personen sind:

Sven Kurenbach

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, Bundeskriminalamt, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt, Deutschland, Österreich

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt haben am Dienstag im Zusammenhang mit mehreren Bombendrohungen Durchsuchungsbeschlüsse durchgeführt. Ein spezifisches Datum für diesen Dienstag wird nicht erwähnt.

Die Vorfälle, für die die Gruppierung verantwortlich sein soll, sind für die folgenden Zeiträume angegeben:

- Evakuierung des Einkaufszentrums am Limbecker Platz in Essen: Mai 2024
- Sperrung des Bahnhofs Neunkirchen: September 2024
- Räumung des MDR-Funkhauses in Magdeburg: Oktober 2024
- Räumung eines großen Einkaufszentrums in Sachsen-Anhalt: Dezember 2024
- Räumung und Schließung einer Schule in Bad Hersfeld: Dezember 2024

Zusammengefasst ist das konkrete Datum der Durchsuchungen nicht erwähnt, jedoch werden verschiedene Ereignisse für zukünftige Daten im Jahr 2024 aufgeführt.

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Frankfurt am Main, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt, Essen, Neunkirchen, Magdeburg, Sachsen-Anhalt, Bad Hersfeld, Österreich.

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Bundeskriminalamt haben in mehreren Bundesländern Durchsuchungen durchgeführt, um eine kriminelle Vereinigung zu zerschlagen, die für zahlreiche Bombendrohungen verantwortlich ist, die bundesweite Polizeieinsätze und Sachschäden verursachten.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Auslöser für die Durchsuchungsaktionen war die Mitgliedschaft einer Gruppe in einer kriminellen Vereinigung, die für mehrere Bombendrohungen verantwortlich war. Diese Drohungen führten zu größtmöglicher Verunsicherung und umfangreichen Polizeieinsätzen in verschiedenen Städten Deutschlands und Österreichs. Die Ermittlungen zielten darauf ab, die Täter zu identifizieren und ihre Aktivitäten zu stoppen.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Im Artikel wird beschrieben, dass die Generalstaatsanwaltschaft und das Bundeskriminalamt in mehreren Bundesländern Razzien durchführten, um eine Gruppe von Beschuldigten zu belangen, die für eine Reihe von Bombendrohungen verantwortlich sein soll. Die Behörden betonen, dass solche Drohmails zu großen Polizeieinsätzen führen und dass das Internet keinen rechtsfreien Raum darstellt.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: bundesweite Polizeieinsätze, erhebliche Sachschäden, Beschuldigung der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, große Kosten für Polizei-Großeinsätze, Evakuierung von Einkaufszentren, Sperrung von Bahnhöfen und Einstellung des Bahnverkehrs, Räumung von Medienhäusern und Schulen, sowie Störung des öffentlichen Friedens und Erzeugung von Verunsicherung.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. BKA-Vizepräsident Sven Kurenbach erklärte, dass das "entschlossene Handeln der Strafverfolgungsbehörden" zeigt, dass das Internet "kein rechtsfreier Raum darstellt" und dass Drohmails für den Absender sehr teuer werden können, da Großeinsätze der Polizei hohe Kosten verursachen.

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