Skip to content
IT Fachportal
Menu
  • Startseite
  • News
  • Blog
  • Events
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Redaktion
  • Google News
Menu
Waffenverbotszone Berlins Maßnahmen

Berlin will Telefonüberwachung bereits bei illegalem Waffenbesitz

Veröffentlicht am November 18, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Innensenatorin Iris Spranger von Berlin fordert erweiterte Befugnisse für Ermittlungsbehörden, um der steigenden Kriminalität durch Schießereien von Banden entgegenzuwirken. Bei der kommenden Innenministerkonferenz möchte sie einen Antrag einbringen, um Telekommunikationsüberwachung auch bei einem bloßen Besitz illegaler Waffen zu ermöglichen. Spranger betont, dass solche Maßnahmen notwendig sind, um die Handelswege von illegalen Waffen zu identifizieren und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Die geplanten Gesetzesverschärfungen sollen insbesondere das Waffengesetz und die Strafprozessordnung betreffen, um gegen den Waffenhandel wirksamer vorzugehen.


Berlin () – Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) drängt im Kampf gegen zunehmende Schießereien krimineller Banden auf mehr Befugnisse für die Ermittlungsbehörde. Dazu zählt die Telefonüberwachung von Personen, bei denen eine illegale Waffe gefunden wird.

Bei der Innenministerkonferenz Anfang Dezember in Bremen will Spranger einen Antrag einbringen, um „weitergehende Ermittlungsmöglichkeiten rechtlich zu verankern“, wie die Senatorin dem Tagesspiegel sagte. Die Justizministerkonferenz soll einbezogen werden. Ziel ist es, eine Verschärfung von Bundesgesetzen zu erreichen.

Siehe auch:  Mehrheit unterstützt Mindestalter für Social-Media-Nutzung

„Bei einem bloßen Besitz von illegalen Waffen muss der Weg für weiterführende Maßnahmen wie zum Beispiel Telekommunikationsüberwachung zur Aufklärung der Handelswege und zur Zerschlagung der Handelsstrukturen geebnet werden“, sagte Spranger. Bisher richteten sich die Ermittlungen zur Herkunft von sichergestellten Schusswaffen gegen unbekannt.

Um nachhaltig gegen den Waffenhandel vorzugehen, sollen nach dem Willen Berlins die Gesetze verschärft werden. Konkret geht es um das Waffengesetz und die Strafprozessordnung. Ziel ist es, Telefonüberwachung – im Fachjargon Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) – zu ermöglichen. Dafür reicht es bislang nicht, mit einer illegalen Schusswaffe erwischt zu werden.

Die Innenverwaltung erhofft sich, bei der Überwachung erwischter Waffenbesitzer auf Händler zu stoßen und so jenes Netz aufzudecken, das die Banden mit Pistolen und anderen Schusswaffen versorgt. „Die Sicherheit und der Schutz der Menschen in Berlin hat für mich oberste Priorität“, sagte Spranger. Deshalb müsste die Verfügbarkeit von illegalen Schusswaffen eingedämmt und die Quellen ausgetrocknet werden.

„Allein der Besitz einer illegalen scharfen Schusswaffe sagt wohl viel über den Träger und dessen Gewalt- bis hin zur Tötungsbereitschaft aus“, sagte Innensenatorin Spranger dem Tagesspiegel. „Für eine wirksame und nachhaltige Bekämpfung der Schusswaffenkriminalität sind die Aufklärung der Lieferwege sowie die Unterbindung der Herstellung dieser Waffen unabdingbare Voraussetzungen.“ Dafür müssten die Ermittlungsmöglichkeiten gestärkt werden.

Siehe auch:  EU-Gericht bestätigt Zalando-Einstufung als große Online-Plattform

Im Oktober hatte wegen vermehrter Schießereien die Soko „Park“ aus Beamten der Landespolizeidirektion und des Landeskriminalamts (LKA) ihre Arbeit aufgenommen. Seit vergangenem Donnerstag wurde sie von der erweiterten Soko „Ferrum“ abgelöst, Ferrum ist der lateinische Begriff für Eisen.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Waffenverbotszone in Berlin (Archiv)


Weitere ähnliche Beiträge:

  • SPD und Grüne wollen Polizisten von Grenzen zu… Im Bundestag haben SPD und Grüne gefordert, Bundespolizisten von Grenzkontrollen abzuziehen, um die Sicherheitslage an Bahnhöfen zu verbessern. SPD-Politiker Sebastian Fiedler argumentierte, dass dadurch bis…
  • SPD drängt EU zum Durchgreifen gegen Musks Plattform X Die SPD fordert Maßnahmen gegen die Plattform X von Elon Musk aufgrund der Verbreitung antisemitischer und diffamierender Inhalte durch den KI-Chatbot Grok. Johannes Schätzl, digitalpolitischer…
  • EU-Kommission wirft Tiktok und Meta Rechtsverstöße vor Die Europäische Kommission hat vorläufige Verstöße von TikTok und Meta gegen den Digital Services Act festgestellt, insbesondere in Bezug auf den Zugang zu öffentlichen Daten…
  • Bericht: TKÜ-Gesetz soll diese Woche im Bundestag… Berlin () - Union und SPD haben sich einem Medienbericht zufolge darauf verständigt, noch in dieser Woche einen Gesetzentwurf zur Telekommunikationsüberwachung im Bundestag zu beraten…
  • GdP warnt vor Waffen aus dem Ukraine-Krieg in Deutschland Jochen Kopelke, der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), warnt vor den möglichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die innere Sicherheit in Deutschland, insbesondere durch den…
  • Studierendenwerk will KI-gestützten Bafög-Bot Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) plant den flächendeckenden Einsatz eines KI-Beratungsbots, um Studierenden bei Bafög-Anträgen zu unterstützen. Laut DSW-Chef Matthias Anbuhl stellen bis zu 70 Prozent…
  • EU-Kommission wirft Temu Verstöße gegen DSA vor Die EU-Kommission beschuldigt den chinesischen Online-Marktplatz Temu, gegen den Digital Services Act (DSA) zu verstoßen, da er die Risiken illegaler Produkte auf seiner Plattform unzureichend…
  • Zustimmung für Dobrindt-Pläne zu… Bundesinnenminister Alexander Dobrindt plant, rechtliche Grundlagen zu schaffen, um ausländische Cyberangriffe mit Abwehrmaßnahmen zu kontern, was auf positive Resonanz stößt. CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter begrüßt diese…
  • Union will Gesetz zur Überwachung von Tatverdächtigen Die Unionsfraktion im Bundestag fordert eine Gesetzesverschärfung zum Schutz von Verfahrensbeteiligten und zur Überwachung von Tatverdächtigen, insbesondere in Fällen organisierter Kriminalität. Der Berliner Vorschlag, der…
  • Hubig begrüßt dänische Abkehr von verpflichtender… Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) begrüßt die Entscheidung der dänischen Ratspräsidentschaft, auf eine verpflichtende Chatkontrolle zu verzichten. Sie sieht diesen Schritt als Fortschritt hin zu einer…
  • BKA-Präsident sieht Erfolge beim Kampf gegen Hass im Netz Berlin () - Der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, sieht beim Kampf gegen Hass im Netz Fortschritte, fordert aber mehr Kooperation der digitalen Plattformen.…
  • SPD-regierte Länder wenden sich gegen Nutzung von… Berlin () - Die SPD-regierten Länder wenden sich gegen die Absicht der Unions-geführten Länder, Software des US-Unternehmens Palantir für eine bessere Ermittlungsarbeit der Sicherheitsbehörden zu…
  • Dobrindts Cyber-Gegenwehr-Pläne stoßen auf Lob und Kritik Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angekündigt, Deutschland aktiv gegen Cyber-Angriffe und Bedrohungen der kritischen Infrastruktur vorzugehen, was innerhalb der Regierungskoalition auf Zustimmung und in der…
  • Einbürgerung: Grüne fordern fälschungssichere… Filiz Polat, die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, fordert eine Überprüfung des Systems zur Ausstellung von Sprachzertifikaten, um Fälschungen zu verhindern. Sie betont die Notwendigkeit, dass…
  • Union und SPD streiten über KI-Überwachung in Innenstädten In der schwarz-roten Koalition gibt es einen Streit über die sicherheitspolitischen Folgen der von Bundeskanzler Friedrich Merz angestoßenen "Stadtbild"-Debatte. Alexander Throm (CDU) fordert eine Ausweitung…

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Iris Spranger

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Iris Spranger (SPD), Innenministerkonferenz, Justizministerkonferenz, Landespolizeidirektion, Landeskriminalamt (LKA), Soko "Park", Soko "Ferrum".

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Berlin, Bremen

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Berlins Innensenatorin Iris Spranger fordert anlässlich zunehmender Schießereien mehr Befugnisse für die Ermittlungsbehörde, insbesondere die Telefonüberwachung von Personen mit illegalen Waffen, um die Hintergründe des Waffenhandels besser aufklären und die Gesetze verschärfen zu können.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis sind die zunehmenden Schießereien und die steigende Kriminalität durch Banden in Berlin. Innensenatorin Iris Spranger drängt auf stärkere Ermittlungsmöglichkeiten, um den illegalen Waffenhandel einzudämmen und die Sicherheitslage zu verbessern.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Im Artikel wird berichtet, dass Berlins Innensenatorin Iris Spranger auf eine Verschärfung der Gesetze drängt, um der Zunahme von Schießereien in der Stadt entgegenzutreten. Sie möchte bei der Innenministerkonferenz einen Antrag auf mehr Befugnisse für die Ermittlungsbehörden einbringen, darunter die Möglichkeit zur Telefonüberwachung von Personen mit illegalen Waffen, um die Hintergründe des Waffenhandels besser aufklären zu können.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

mehr Befugnisse für die Ermittlungsbehörde, Telefonüberwachung von Personen mit illegalen Waffen, Verschärfung von Bundesgesetzen, rechtliche Verankerung weitergehender Ermittlungsmöglichkeiten, Aufklärung der Handelswege, Zerschlagung der Handelsstrukturen, Unterbindung der Herstellung illegaler Waffen, stärkere Ermittlungsmöglichkeiten, Eindämmung der Verfügbarkeit illegaler Schusswaffen, Aufdeckung des Versorgungsnetzwerks der Banden.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) zitiert. Sie drängt auf mehr Befugnisse für die Ermittlungsbehörden, um die Telefonüberwachung von Personen zu ermöglichen, die mit illegalen Waffen in Verbindung stehen. Spranger betont, dass der Besitz illegaler Waffen auf die Gewaltbereitschaft des Trägers hinweist und fordert stärkere Ermittlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung der Schusswaffenkriminalität.

  • Über
  • Letzte Artikel
dts Nachrichtenagentur
dts Nachrichtenagentur
Die Nachrichtenagentur versorgt seit über 10 Jahren ihre Kunden rund um die Uhr mit topaktuellen Nachrichtentexten und Bildern.
dts Nachrichtenagentur
Letzte Artikel von dts Nachrichtenagentur (Alle anzeigen)
  • Netflix übernimmt Warner Bros. - Dezember 5, 2025
  • EU-Kommission verhängt Millionenstrafe gegen Musk-Plattform X - Dezember 5, 2025
  • KI-Ära ist Wort des Jahres - Dezember 5, 2025

Neueste Beiträge

  • Netflix übernimmt Warner Bros.
  • EU-Kommission verhängt Millionenstrafe gegen Musk-Plattform X
  • KI-Ära ist Wort des Jahres
  • Mehrheit unterstützt Mindestalter für Social-Media-Nutzung
  • EU-Kommission ermittelt gegen Meta wegen KI-Zugang zu Whatsapp
  • Schulze will mit KI und Handyüberwachung Terroranschläge verhindern
  • Umfrage: Breite Mehrheit für Nachbesserung der DSGVO
  • Digitalministerium entscheidet über IT-Projekte anderer Ressorts
  • Studie: Viele Chatbot-Nutzer empfinden KI als Freund
  • SAP stoppt Verkauf der Mittelstandslösung Business By Design
© 2025 IT Fachportal | Powered by Minimalist Blog WordPress Theme

70

×