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"Digitale Abhängigkeit von US-Konzernen"

Dommermuth warnt vor digitaler Abhängigkeit Europas von den USA

Veröffentlicht am November 13, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Der deutsche Tech-Milliardär Ralph Dommermuth warnt vor der zunehmenden digitalen Abhängigkeit Deutschlands und Europas von den USA, die seiner Meinung nach schon fast total ist. US-Konzerne dominieren die gesamte digitale Wertschöpfungskette, was zur Folge hat, dass Europa wichtige Anteile an dieser Wertschöpfung verliert. Dommermuth fordert Maßnahmen zur Schaffung von mehr Eigenständigkeit und schlägt vor, dass europäische Anwendungen in von EU-Bürgern kontrollierten Cloud-Rechenzentren betrieben werden sollten. Er sieht eine große gemeinsame Anstrengung als unrealistisch und kritisiert, dass US-Konzerne zu lange ungehindert agieren konnten, was nun schwerwiegende Konsequenzen hat.


Montabaur () – Der deutsche Tech-Milliardär Ralph Dommermuth warnt davor, dass die digitale Abhängigkeit der Bundesrepublik und Europas von den USA „jeden Tag größer“ werde. „Unsere wirtschaftliche Abhängigkeit ist vielschichtig bis total“, sagte er dem Focus.

US-Konzerne kontrollierten mittlerweile die gesamte Wertschöpfungskette vom Chipdesign über Server, Cloud-Plattformen, KI-Modelle und Online-Marktplätze bis zu Anwendungen. Die Folge laut Dommermuth: „Wir verlieren immer größere Teile der digitalen Wertschöpfung“, so der Unternehmer.

Siehe auch:  Pläne für Cyberabwehr lösen Debatte um Verfassungsänderung aus

Spätestens jetzt, in Donald Trumps zweiter Amtszeit, müsse man sich fragen: „Was passiert, wenn diese Abhängigkeit gegen uns verwendet wird?“ Ein erster Schritt hin zu mehr Eigenständigkeit „wären fest umrissene Souveränitätskriterien“. Außerdem sollte man es wie die USA machen, wo der Staat ein sehr großer Ankerkunde sei, so Dommermuth. „Ohne Aufwand könnte man außerdem festlegen, dass in Europa angebotene Anwendungen ab Erreichung einer gewissen Umsatzschwelle zwingend in Cloud-Rechenzentren betrieben werden müssen, die mehrheitlich EU-Staatsbürgern gehören und von diesen tatsächlich kontrolliert werden.“

Dommermuths Fazit fällt indes nüchtern aus. „Eine große gemeinsame Kraftanstrengung ist nicht realistisch. Weder in Deutschland noch in Europa, weder politisch noch finanziell“, so der Manager, der seine Warnung als Weckruf verstanden wissen will. „Man hat die US-Konzerne zu lange gewähren lassen. Es wurde viele Jahre weggeschaut, egal, ob es um fragwürdige Steuermodelle oder die Missachtung des Datenschutzes ging“, sagte er. „Jetzt sind die US-Konzerne übermächtig und arrangieren sich mit Trump, der ihre Vormachtstellung vehement verteidigt. Der Geist ist aus der Flasche.“

Siehe auch:  Kinderschutzbund gegen Altersgrenze für Social Media

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Computer-Nutzerin auf Facebook (Archiv)


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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Ralph Dommermuth, Donald Trump

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

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Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

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An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Montabaur

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Der deutsche Tech-Milliardär Ralph Dommermuth warnt vor der wachsenden digitalen Abhängigkeit Deutschlands und Europas von den USA, die die gesamte Wertschöpfungskette kontrollieren, und fordert Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Souveränität, da die bestehende Übermacht der US-Konzerne problematisch sei.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Auslöser für Ralph Dommermuths Warnung ist die zunehmend digitale Abhängigkeit Deutschlands und Europas von US-Technologiekonzernen. Er betont, dass diese Abhängigkeit die Kontrolle über wichtige Wertschöpfungsketten gefährdet und mahnt zur Notwendigkeit von Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Souveränität in Europa.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Ralph Dommermuth warnt, dass die digitale Abhängigkeit Deutschlands von den USA immer größer wird und fordert eine stärkere Souveränität Europas, um die Kontrolle über digitale Wertschöpfungen zurückzugewinnen. Er kritisiert, dass die Politik zu lange weggeschaut hat, während US-Konzerne ihre Macht ausgebaut haben, und sieht keine realistische Chance für eine umfassende gemeinsame Anstrengung zur Veränderung.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

- Verlust immer größerer Teile der digitalen Wertschöpfung,
- Gefahr, dass die Abhängigkeit gegen uns verwendet wird,
- Notwendigkeit fest umrissener Souveränitätskriterien,
- Forderung, dass Anwendungen in Europa in EU-kontrollierten Cloud-Rechenzentren betrieben werden müssen,
- unrealistische große gemeinsame Kraftanstrengung in Deutschland und Europa,
- lange Zeit das Wegschauen bei Problemen wie fragwürdigen Steuermodellen und Datenschutzmissachtung,
- Übermacht der US-Konzerne und deren Arrangement mit Trump.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ralph Dommermuth zitiert. Er warnt davor, dass die digitale Abhängigkeit Deutschlands und Europas von den USA "jeden Tag größer" werde und betont, dass die wirtschaftliche Abhängigkeit "vielschichtig bis total" sei. Dommermuth fordert zudem, dass Europa eigene Souveränitätskriterien entwickeln sollte, um die Kontrolle über digitale Anwendungen zu stärken.

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