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Cyberdome-Kritik: Dobrindts Datenrisiko

AG Kritis warnt vor Dobrindts "Cyberdome"-Plänen

Veröffentlicht am November 12, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Manuel Atug, Sprecher der AG Kritis, kritisiert die Pläne des Bundesinnenministeriums für den „Cyberdome“ als potenzielles Maut-2.0-Desaster. Er argumentiert, dass das Projekt vor allem ein „schönes Dashboard“ schaffen will, während die tatsächliche Cybersicherheit vernachlässigt wird, da es keine effektiven Schutzmaßnahmen installiert. Atug warnt vor der Übertragung von militärischen Methoden auf zivile Infrastrukturen, da viele Partnerfirmen aus dem Geheimdienstumfeld stammen und nicht über das nötige Wissen zum Schutz von Systemen verfügen. Trotz gewisser Fortschritte durch mehr Transparenz betont er, dass die Cybersicherheit in Unternehmen noch unzureichend ist, wie zuletzt der Angriff auf den Berliner Flughafen gezeigt hat.


Berlin () – Manuel Atug, Sprecher der AG Kritis, kritisiert die Pläne des Bundesinnenministeriums für einen sogenannten „Cyberdome“. Das Projekt werde ein „Maut-2.0-Desaster“, sagte Atug dem „Tagesspiegel“.

Statt echter Cybersicherheit solle vor allem ein „schönes Dashboard“ entstehen, auf dem voraussichtlich israelische Partner deutsche Daten auswerten. „Minister Dobrindt will unsere Daten und viel Geld nach Israel geben, und dafür bekommen wir eine bunte Anzeige“, sagte Atug. Geschützt werde dadurch nichts. „Das ist, als würde man ausschließlich eine Videokamera auf den Bahnhofsvorplatz richten. Man filmt, wie jemand geschlagen wird, aber niemand greift ein.“ Der Cyberdome installiere keine Patches und verbessere keine Firewalls – „wir lassen die Scheunentore offen und hängen ein israelisches Radar davor“.

Siehe auch:  Ifo: Viertel der Unternehmen rechnet mit Stellenabbau durch KI

Der Experte warnt zudem vor einer Vermischung von Geheimdienstlogik und ziviler IT-Sicherheit: Viele Firmen insbesondere in Israel stammten aus dem Umfeld von Militär oder Geheimdiensten und übertrügen ihre Methoden nun eins zu eins auf zivile Infrastrukturen. „Sie wissen, wie man Angriffsflächen findet, aber nicht, wie man Systeme schützt oder sichere Software entwickelt“, sagte er. Ein Kritis-Betreiber müsse manchmal Komponenten besser abkoppeln, statt sie zu überwachen. Insgesamt sei unklar, worum es sich beim Cyberdome überhaupt handele, welche Infrastruktur damit geschützt werden solle und wie.

Mit Blick auf den aktuellen BSI-Lagebericht sieht Atug Fortschritte durch mehr Transparenz und Regulierung. Dennoch bleibe Sicherheit Alltagssache: „Jeder muss Updates machen, Mails prüfen, nachdenken – das ist kein Hexenwerk. Wer ohne Gurt fährt, darf sich über den Aufprall nicht wundern.“ Viele Unternehmen seien in Sachen Cybersicherheit noch lange nicht am Ziel, wie etwa der jüngste Angriff auf den Berliner Flughafen gezeigt habe.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Dobrindt am 11.11.2025


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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Manuel Atug, Alexander Dobrindt

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

AG Kritis, Bundesinnenministerium, Tagesspiegel, Israel, BSI.

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

11.11.2025

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Die Ereignisse finden hauptsächlich in Berlin statt.

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Manuel Atug, Sprecher der AG Kritis, kritisiert die Pläne des Bundesinnenministeriums für den "Cyberdome" als ineffektiv und warnte, dass statt echter Cybersicherheit nur eine oberflächliche Anwendung entstehen würde, während wichtige Schutzmaßnahmen fehlen.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Hintergrund für die Kritik von Manuel Atug an den Plänen des Bundesinnenministeriums für den "Cyberdome" liegt in der Befürchtung, dass das Projekt mehr auf oberflächliche visuelle Darstellungen und Datenauswertung abzielt, als auf echte Cybersicherheitsmaßnahmen. Atug sieht die Gefahr, dass deutsche Daten an israelische Partner übermittelt werden, ohne nachhaltigen Schutz für die Infrastruktur zu bieten. Dies wird als unzureichend und potenziell gefährlich angesehen, insbesondere im Hinblick auf die Kombination von Geheimdienstmethoden mit ziviler IT-Sicherheit.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Im Artikel äußert sich Manuel Atug, Sprecher der AG Kritis, kritisch zu den Plänen des Bundesinnenministeriums für den "Cyberdome", den er als potenzielles "Desaster" bezeichnet. Er warnt davor, dass das Projekt vor allem auf eine ansprechende Darstellung abzielt, anstatt echte Cybersicherheit zu gewährleisten, und fordert eine klare Strategie für den Schutz der Infrastrukturen, da viele Unternehmen in Bezug auf Cybersicherheit noch unzureichend vorbereitet sind.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

Maut-2.0-Desaster, unzureichender Schutz, Datenübertragung nach Israel, fehlende Sicherheit durch den Cyberdome, Vermischung von Geheimdienstlogik und ziviler IT-Sicherheit, unklare Zielsetzung und Infrastruktur des Cyberdome, unzureichende Cybersicherheit bei vielen Unternehmen.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Manuel Atug, Sprecher der AG Kritis, zitiert. Er kritisiert die Pläne für den "Cyberdome" als potenzielles "Maut-2.0-Desaster" und behauptet, dass das Projekt mehr wie ein "schönes Dashboard" funktioniere, das letztendlich keine echte Cybersicherheit biete. Atug vergleicht die Maßnahme mit einer Videokamera, die ein Verbrechen filmt, jedoch nicht eingreift.

Siehe auch:  Weimer will mit Digitalsteuer "2026 am Ziel sein"
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