Skip to content
IT Fachportal
Menu
  • Startseite
  • News
  • Blog
  • Events
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Redaktion
  • Google News
Menu
IStGH wechselt zu Open-Source-Software

Bericht: IStGH setzt auf deutsche Office-Alternative

Veröffentlicht am Oktober 29, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) plant, die Bürosoftware von Microsoft durch das deutsche Open-Source-Programm Open Desk zu ersetzen, um technologische Autonomie zu gewinnen und Abhängigkeiten zu reduzieren. Hintergrund sind Bedenken bezüglich möglicher Sanktionen der US-Regierung unter Präsident Trump, die den Gerichtshof wegen seiner Ermittlungen im Nahostkonflikt kritisiert hat. Der Registrar des IStGH, Osvaldo Zavala Giler, betont, dass die kurzfristigen Kosten und Unannehmlichkeiten notwendig sind, um langfristig verantwortungsvoll zu handeln. Open Desk, das aus Komponenten europäischer Softwarehersteller besteht, soll helfen, die digitale Unabhängigkeit der öffentlichen Verwaltung zu stärken.


Den Haag () – Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) plant offenbar, seine Bürosoftware von Microsoft durch das deutsche Programmpaket Open Desk zu ersetzen. Der Gerichtshof steht kurz vor der Vertragsunterzeichnung mit dem staatlichen Zentrum für Digitale Souveränität (Zendis), das die Entwicklung von Open Desk koordiniert, wie das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) berichtet. Hintergrund ist die Sorge vor weiteren Sanktionen durch die US-Regierung unter Präsident Donald Trump.

Osvaldo Zavala Giler, Registrar des IStGH und verantwortlich für die IT, bestätigte die Absicht. „Angesichts der Umstände müssen wir Abhängigkeiten reduzieren und die technologische Autonomie des Gerichtshofs stärken – auch wenn das kurzfristig teuer, ineffizient und unbequem ist“, sagte Zavala Giler dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). „Langfristig ist es notwendig und verantwortungsvoll.“

Siehe auch:  Grüne wollen Jugendforum zu Social-Media-Regulierung

Der IStGH verfolgt Personen, denen Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden. Die US-Regierung unter Trump hatte das Gericht wegen seiner Ermittlungen im Nahostkonflikt scharf kritisiert und Sanktionen gegen hochrangige Vertreter verhängt.

Zendis hat nach eigener Darstellung das Ziel, die digitale Unabhängigkeit der öffentlichen Verwaltung zu stärken und „kritische Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern“ zu vermeiden. Open Desk ist ein zentrales Element dieser Strategie. Das Programmpaket vereint Komponenten von acht europäischen Softwareherstellern und wird nach dem Open-Source-Prinzip veröffentlicht. Damit versteht sich die Plattform als transparente und souveräne Alternative zu proprietären Systemen.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Internationaler Strafgerichtshof (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Osvaldo Zavala Giler, Donald Trump

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Internationale Strafgerichtshof (IStGH), Microsoft, staatliches Zentrum für Digitale Souveränität (Zendis), US-Regierung, Donald Trump, Handelsblatt, Open Desk.

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Den Haag, Deutschland.

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Der Internationale Strafgerichtshof plant, seine Microsoft-Software durch das deutsche Open-Source-Paket Open Desk zu ersetzen, um seine technologische Autonomie zu stärken und Abhängigkeiten zu reduzieren, insbesondere aufgrund von Bedenken hinsichtlich möglicher US-Sanktionen.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Auslöser für den geplanten Wechsel des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) von Microsoft zu Open Desk ist die Sorge vor weiteren Sanktionen durch die US-Regierung unter Präsident Donald Trump, die den Gerichtshof wegen seiner Ermittlungen im Nahostkonflikt kritisiert hatte. Ziel ist es, technologische Abhängigkeiten zu reduzieren und die digitale Souveränität zu stärken.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Die Politik, insbesondere die US-Regierung unter Präsident Trump, hat den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) scharf kritisiert und Sanktionen gegen dessen Vertreter verhängt, was den Gerichtshof dazu bringt, seine Bürosoftware zu wechseln, um digitale Abhängigkeiten zu reduzieren und mehr technologische Autonomie zu erlangen. Der IStGH plant, Microsoft durch das deutsche Programmpaket Open Desk zu ersetzen, was als langfristig notwendig, aber kurzfristig kostspielig und ineffizient betrachtet wird.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Reduzierung von Abhängigkeiten, Stärkung der technologischen Autonomie des Gerichtshofs, kurzfristige erhöhte Kosten, kurzfristige Ineffizienz, kurzfristige Unbequemlichkeit, langfristige Notwendigkeit und Verantwortung, Stärkung der digitalen Unabhängigkeit der öffentlichen Verwaltung, Vermeidung kritischer Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern, transparente und souveräne Alternative zu proprietären Systemen.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Osvaldo Zavala Giler, dem Registrar des IStGH, zitiert. Er erklärt, dass der Gerichtshof seine technologischen Abhängigkeiten reduzieren und die Autonomie stärken müsse, auch wenn dies kurzfristig teuer und ineffizient sei. Langfristig sei dies jedoch notwendig und verantwortungsvoll.


Weitere ähnliche Beiträge:

  • CDU und SPD loben Wechsel des IStGH zu deutscher… Die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), die Open Desk-Lösung aus Deutschland anstelle von Microsoft-Software zu nutzen, erhält positives Echo in Berlin. Politiker von CDU und…
  • Sicherheitspolitiker wollen Abkehr von US-Cloud-Diensten Nach der Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs, Microsoft durch das deutsche Softwarepaket Open Desk zu ersetzen, fordern Unions-Sicherheitspolitiker eine schrittweise Abkehr von US-Cloud-Anbietern. Roderich Kiesewetter (CDU)…
  • Hamburgs Innensenator warnt vor Abhängigkeit von US-IT Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) warnt vor der Abhängigkeit von US-IT-Unternehmen wie Palantir, die enge Verbindungen zur US-Administration haben und damit Risiken für Daten und…
  • Sicherheitspolitiker warnen vor Google-Plänen der Bundeswehr Die Entscheidung der Bundeswehr, Google-Technologien für ihre digitale Modernisierung zu nutzen, stößt auf breite Kritik von Politikern der CDU und Grünen. Sie äußern Bedenken bezüglich…
  • Umfrage: Mehrheit der Unternehmen nutzt Open Source Eine aktuelle Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom zeigt, dass 73 Prozent der Unternehmen in Deutschland Open-Source-Software einsetzen, ein Anstieg im Vergleich zu 69 Prozent vor zwei…
  • Ein Server-Betriebssystem von Windows – immer die… Ein System mit intuitiver Benutzeroberfläche und vielen Funktionen, das man ohne großen Aufwand und einfach bedienen kann – alle, die viel am PC arbeiten, sollten…
  • Brantner fordert mehr Härte von Merz im Zollstreit Franziska Brantner, die Chefin der Grünen, fordert Bundeskanzler Friedrich Merz auf, im Zollstreit mit den USA entschiedener zu handeln und sich für eine starke europäische…
  • Wildberger will Sicherheit für… Bundesdigitalminister Karsten Wildberger plant, deutsche Mobilfunknetze unabhängiger von chinesischer Technik zu machen, um die Marktposition vertrauenswürdiger europäischer Anbieter zu stärken. Ein internes Konzept seines Ministeriums…
  • EU-Gericht weist Klage gegen Datentransferabkommen… Das Gericht der Europäischen Union hat die Klage eines Franzosen abgewiesen, der den neuen Rahmen für die Übermittlung personenbezogener Daten zwischen der EU und den…
  • Microsoft sieht höhere IT-Gefahren durch KI Redmond () - Der Vizechef des US-Techriesen Microsoft, Brad Smith, sieht eine höhere Gefahrenlage im Netz durch die Verbreitung von KI-Anwendungen. "Die fähigsten gegnerischen Nationen…
  • Trump verbietet Bundesbehörden Zusammenarbeit mit Anthropic US-Präsident Donald Trump hat die Zusammenarbeit der US-Bundesbehörden mit dem KI-Unternehmen Anthropic verboten, da er das Unternehmen als „radikal links“ betrachtet und Bedenken hinsichtlich der…
  • Deutsch-französischer "Reset" für mehr Autonomie geplant Berlin/Paris () - Deutschland und Frankreich wollen mit einer gemeinsamen Anstrengung die Abhängigkeit von den USA verringern.Dafür planen die beiden Regierungen etliche Initiativen und einen…
  • Trump und Merz "regelmäßig im Austausch" Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und US-Präsident Donald Trump stehen laut der Bundesregierung in regelmäßigem Austausch, möglicherweise häufiger als bislang bekannt. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer…
  • Hate-Aid-Leiterin fordert Standhaftigkeit bei… Die Co-Geschäftsführerin von Hate-Aid, Anna-Lena von Hodenberg, fordert die Europäer auf, bei den Social-Media-Regeln standhaft zu bleiben gegenüber den US-Sanktionen, die sie und ihre Kollegin…
  • EU genehmigt Millionen-Beihilfe für deutsche Chipfabriken Die Europäische Kommission hat staatliche Beihilfen in Höhe von 623 Millionen Euro für den Bau zweier Halbleiterfabriken in Dresden und Erfurt genehmigt, um die technologische…
  • Über
  • Letzte Artikel
dts Nachrichtenagentur
dts Nachrichtenagentur
Die Nachrichtenagentur versorgt seit über 10 Jahren ihre Kunden rund um die Uhr mit topaktuellen Nachrichtentexten und Bildern.
dts Nachrichtenagentur
Letzte Artikel von dts Nachrichtenagentur (Alle anzeigen)
  • Dröge stellt sich im Streit um Hagel-Video vor Fraktionskollegin - März 13, 2026
  • Burda-Chef fordert Digitalsteuer - März 12, 2026
  • Ehemaliger BND-Vize wird Opfer von Cyberangriff - März 12, 2026

Neueste Beiträge

  • Dröge stellt sich im Streit um Hagel-Video vor Fraktionskollegin
  • Burda-Chef fordert Digitalsteuer
  • Ehemaliger BND-Vize wird Opfer von Cyberangriff
  • Weimer fordert mehr Transparenz im Musikstreaming
  • Rufe nach Digitalabgabe für Tech-Konzerne werden lauter
  • Fast jedes Unternehmen beschäftigt sich mit KI
  • Hate-Aid-Leiterin fordert Standhaftigkeit bei Social-Media-Regeln
  • Prien warnt vor Diskriminierung durch KI
  • Bundespolizei: 60 Prozent der Abschiebungsversuche gescheitert
  • Kommunale Unternehmen begrüßen Kritis-Entscheidung im Bundesrat
© 2026 IT Fachportal | Powered by Minimalist Blog WordPress Theme

70

×