Skip to content
IT Fachportal
Menu
  • Startseite
  • News
  • Blog
  • Events
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Redaktion
  • Google News
Menu
"Chip-Krise und EU-Lieferketten"

Chip-Krise: Söder verlangt mehr Unabhängigkeit von China

Veröffentlicht am Oktober 26, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert angesichts der Chipkrise mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit Europas von China und stärkere eigene Lieferketten. Er kritisiert das EU-Parlament für die Verzögerung bei der Entscheidung über das Lieferkettengesetz und plädiert für zügige und mutige Entscheidungen, um den Wohlstand zu sichern. Söder äußert außerdem Bedenken hinsichtlich der unrealistischen Klimaziele und verlangt eine Abschwächung der CO2-Flottengrenzwerte, um effizientere Verbrennungsmotoren auch nach 2035 zuzulassen. Er betont, dass zu viel Zögern nur extremistischen Kräften zugutekommt und die wirtschaftliche Stärke der EU gefährdet.


München () – Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder hat angesichts der Chip-Krise mehr Unabhängigkeit Europas von China gefordert. „Wir brauchen endlich eigene, verlässliche Lieferketten in Europa“, sagte Söder der „Bild am Sonntag“. „Weniger Abhängigkeit und mehr Eigenständigkeit. Weniger Klein-Klein und mehr Stärke.“

Die Lage sei ernst. „Bayern ist Autoland: BMW, Audi, MAN, die Zulieferer – das ist das Herz unserer Wirtschaft“, sagte der CSU-Politiker. „Wenn Chips fehlen, steht es still.“

Siehe auch:  RTL hofft auf Aborekord und plant Preiserhöhungen

Söder kritisierte das EU-Parlament in Brüssel für seine Absage an eine Abschwächung des Lieferkettengesetzes. „Anstatt beim EU-Lieferkettengesetz endlich entschlossen zu entscheiden, hat das Europaparlament wieder nur vertagt, verzögert und gezaudert“, sagte der Ministerpräsident. „Wir blockieren uns in Europa viel zu oft selbst. Dabei ist völlig klar: Nur mit einer starken Wirtschaft werden wir international ernst genommen.“

Die EU-Lieferkettenrichtlinie verpflichtet große Unternehmen ab 2027, Menschenrechtsverletzungen wie Kinderarbeit und Zwangsarbeit sowie Verletzungen von Umweltabkommen in ihren Lieferketten zu identifizieren und zu verhindern. Außerdem müssen sie darlegen, wie sie klimaneutral werden wollen.

Die Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten hatten im Juni 2025 vorgeschlagen, die Lieferkettenrichtlinie deutlich abzuschwächen: Künftig sollten demnach lediglich Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 1,5 Milliarden Euro erfasst werden – also rund 70 Prozent weniger Unternehmen als ursprünglich geplant. Außerdem müssten die Unternehmen nicht mehr entlang der gesamten Lieferkette auf die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards achten. Das EU-Parlament lehnte am Mittwoch den Vorschlag vorerst ab.

Siehe auch:  Streit um Golf von Mexiko: SAP will sichere Cloud für Europa

In diesem Zusammenhang pochte Söder auf eine Abschwächung der CO2-Flottengrenzwerte, durch die ab 2035 der Verkauf von Neuwagen mit CO2-Ausstoß unterbunden wird. „Die derzeitigen Klimaziele sind unrealistisch“, behauptete Söder. „Ein Umstieg auf 100 Prozent E-Autos bis 2035 wird nicht klappen.“

Der bayerische Ministerpräsident pochte auf zügige Entscheidungen. „Wenn wir hier zu viele Kompromisse machen, schaden wir unserem Wohlstand und damit der Demokratie. Profitieren werden nur die Extremen. Deshalb braucht es jetzt mutige Beschlüsse und keine Verzögerungen“, sagte er. „Das Verbrenner-Verbot muss weg. Es müssen auch über 2035 hinaus hochtechnologisierte, effiziente Verbrenner zugelassen werden.“

Laut Bundesumweltministerium nutzen Benziner rund 20 Prozent der Primärenergie zur Fortbewegung. Brennstoffzellen-Pkws kommen auf einen Wirkungsgrad von 27 Prozent und Elektroautos erreichen eine Gesamteffizienz von 64 Prozent. Entscheidend für den Klimaschutz ist letztlich jedoch der CO2-Ausstoß über den gesamten Lebenszyklus. Dieser ist laut ICCT aktuell bei E-Autos, die 2025 verkauft werden, bis zu 78 Prozent geringer als bei Verbrennern.

Siehe auch:  Studie: Mehrheit unterstützt Altersgrenze für Smartphone-Nutzung

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Autoproduktion (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Markus Söder

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

CSU, EU-Parlament, Europaparlament, Bundesumweltministerium, ICCT.

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

München, Brüssel.

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert angesichts der Chip-Krise mehr Unabhängigkeit Europas von China, kritisiert die Verzögerungen beim EU-Lieferkettengesetz und dringt auf eine Abschwächung der CO2-Flottengrenzwerte sowie schnellere Entscheidungen zur Wahrung des wirtschaftlichen Wohlstands.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Hintergrund für Söders Aussagen ist die anhaltende Chip-Krise, die die Autoindustrie in Bayern stark beeinträchtigt. Diese Krise hat die Abhängigkeit Europas von Lieferungen aus China verdeutlicht. Söder fordert deshalb mehr Eigenständigkeit und verlässliche Lieferketten innerhalb Europas, um die wirtschaftliche Stabilität zu sichern. Zudem kritisiert er die Verzögerungen im EU-Parlament beim Thema Lieferkettenrichtlinie, um schneller auf aktuelle Herausforderungen reagieren zu können.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Im Artikel wird berichtet, dass Markus Söder, der bayerische Ministerpräsident, die EU und ihre Institutionen für die Verzögerungen bei der Umsetzung des EU-Lieferkettengesetzes kritisiert. Er fordert mehr Unabhängigkeit von China, schnellere Entscheidungen und eine Abschwächung der Klimaziele, um die deutsche Autoindustrie und den Wohlstand nicht zu gefährden.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

- Mehr Unabhängigkeit Europas von China,
- Verlässliche Lieferketten in Europa,
- Ernsthafte Lage für die Autoindustrie,
- Stillstand der Produktion bei Chipmangel,
- Verzögerungen und Blockaden im EU-Parlament,
- Verpflichtung großer Unternehmen zur Identifikation und Verhinderung von Menschenrechtsverletzungen und Umweltverletzungen,
- Abschwächung der CO2-Flottengrenzwerte,
- Unrealistische Klimaziele,
- Gefährdung des Wohlstands und der Demokratie durch zu viele Kompromisse,
- Notwendigkeit mutiger Beschlüsse.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Markus Söder, dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden, zitiert. Er fordert mehr Unabhängigkeit Europas von China und sagt: "Wir brauchen endlich eigene, verlässliche Lieferketten in Europa." Zudem kritisiert er das EU-Parlament für die Verzögerung bei Entscheidungen zum Lieferkettengesetz und betont die Notwendigkeit mutiger Beschlüsse, um den Wohlstand nicht zu gefährden.


Weitere ähnliche Beiträge:

  • Nexperia: Industrie und Politik besorgt über Chip-Engpass Analysten und Politiker äußern Besorgnis über die Chip-Knappheit, die durch das Exportverbot für Nexperia-Chips aus China verstärkt wird. Eine Analyse zeigt, dass viele europäische Industrien,…
  • Grüne werfen Reiche Untätigkeit in Chipkrise vor Die Grünen fordern Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche auf, Unternehmen, die von der Chipkrise betroffen sind, schnell zu unterstützen. Andreas Audretsch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, kritisiert, dass Reiche handeln…
  • SPD-Juristen begrüßen Verfassungsbeschwerde gegen… Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ) unterstützt die Verfassungsbeschwerde der Gesellschaft für Freiheitsrechte gegen den Einsatz des Analyse-Tools Palantir durch die bayerische Polizei. Sie…
  • Politiker fordern Signal gegen US-Dominanz bei… Kurz vor dem Gipfel für digitale Souveränität in Berlin fordern Politiker von Union und SPD eine stärkere europäische Zusammenarbeit, um die Dominanz US-amerikanischer Cloud- und…
  • Söder zu seinem Social-Media-Verhalten: "Ich… CSU-Chef Markus Söder sieht seine Social-Media-Aktivitäten als wichtigen Teil der politischen Auseinandersetzung mit der AfD und betont, dass die Präsenz demokratischer Kräfte im Netz notwendig…
  • Brantner fordert mehr Härte von Merz im Zollstreit Franziska Brantner, die Chefin der Grünen, fordert Bundeskanzler Friedrich Merz auf, im Zollstreit mit den USA entschiedener zu handeln und sich für eine starke europäische…
  • Studie: Eine Million Humanoide bis 2030 allein in… Humanoide Roboter stehen vor einem industriellen Durchbruch, mit Serienproduktionen ersten Modelle bereits 2026, insbesondere in China und den USA, wo bis 2030 etwa eine Million…
  • CDU und SPD loben Wechsel des IStGH zu deutscher… Die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), die Open Desk-Lösung aus Deutschland anstelle von Microsoft-Software zu nutzen, erhält positives Echo in Berlin. Politiker von CDU und…
  • Bis 2035 fehlen fast eine Billion Euro für Infrastruktur Berlin () - Deutschland leidet bei der Infrastruktur unter massiver Unterfinanzierung.Das besagt eine aktuelle Analyse der Beratungsfirma Strategy&, einer Tochter des Wirtschaftsprüfers PwC, über die…
  • Siemens will weniger Regulierung bei KI Siemens-Chef Roland Busch kritisiert die deutsche Politik scharf und fordert schnellere sowie umfassendere Maßnahmen zur Wirtschaftsbelebung. Er hält die aktuellen Wachstumsprognosen für zu pessimistisch und…
  • Böhmermann für "harte Regulierung"… Jan Böhmermann fordert eine strenge Regulierung sozialer Medien und sieht sie als Medienkonzerne, die Inhalte gewerblich verbreiten, an. Er kritisiert, dass Politiker und staatliche Institutionen…
  • Wildberger will Sicherheit für… Bundesdigitalminister Karsten Wildberger plant, deutsche Mobilfunknetze unabhängiger von chinesischer Technik zu machen, um die Marktposition vertrauenswürdiger europäischer Anbieter zu stärken. Ein internes Konzept seines Ministeriums…
  • Berlins Justizsenatorin Badenberg will mehr KI Die Berliner Justiz steht vor großen Herausforderungen, da in den kommenden Jahren sechs Prozent ihrer Beschäftigten in den Ruhestand gehen werden, während die Rekrutierung neuer…
  • Hasspostings: Dobrindt will stärkere Kontrolle von… Anlässlich des Aktionstags gegen Hasskriminalität im Internet hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt eine stärkere Kontrolle von digitalen Plattformen gefordert. Er betonte die Notwendigkeit, dass die Öffentlichkeit…
  • Wirtschaftsministerin lehnt Digitalsteuer für… Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) spricht sich gegen die von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer geforderte Digitalsteuer für US-Tech-Konzerne aus. Sie betont die Notwendigkeit, Handelshemmnisse abzubauen und die…
  • Über
  • Letzte Artikel
dts Nachrichtenagentur
dts Nachrichtenagentur
Die Nachrichtenagentur versorgt seit über 10 Jahren ihre Kunden rund um die Uhr mit topaktuellen Nachrichtentexten und Bildern.
dts Nachrichtenagentur
Letzte Artikel von dts Nachrichtenagentur (Alle anzeigen)
  • Hamburgs Innensenator warnt vor Abhängigkeit von US-IT - Januar 17, 2026
  • CDU-Landesverbände fordern Altersbeschränkung für Soziale Medien - Januar 17, 2026
  • Post zweifelt an Beschwerdestatistik der Netzagentur - Januar 17, 2026

Neueste Beiträge

  • Hamburgs Innensenator warnt vor Abhängigkeit von US-IT
  • CDU-Landesverbände fordern Altersbeschränkung für Soziale Medien
  • Post zweifelt an Beschwerdestatistik der Netzagentur
  • Ein Server-Betriebssystem von Windows – immer die richtige Wahl
  • Wildberger will europäische Satelliten-Alternative zu Starlink
  • Studie vorgestellt: Immer mehr Senioren sind online
  • Internationaler Schlag gegen Ransomware-Gruppierung "Black Basta"
  • Justizministerin will zügige Umsetzung von "Recht auf Reparatur"
  • Umfrage: Deutsche sind in durchschnittlich fünf Gruppenchats
  • SPD fordert deutsches Engagement gegen Internetsperre in Iran
© 2026 IT Fachportal | Powered by Minimalist Blog WordPress Theme

70

×