Skip to content
IT Fachportal
Menu
  • Startseite
  • News
  • Blog
  • Events
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Redaktion
  • Google News
Menu
"Lidl Plus: Gericht hebt Klage auf"

OLG Stuttgart weist Klage gegen "Lidl Plus" ab

Veröffentlicht am September 23, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat die Unterlassungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV) gegen Lidl abgewiesen, die sich gegen die Bezeichnung der App „Lidl Plus“ als „kostenlos“ richtete. Der VZBV argumentierte, dass Nutzer ihre persönlichen Daten als Zahlungsmittel bereitstellen und Lidl daher einen „Gesamtpreis“ angeben müsse. Das Gericht entschied, dass die Angabe eines „Gesamtpreises“ nicht erforderlich ist, da die Nutzung der App kein Geld kostet und der Begriff „kostenlos“ nicht irreführend sei. In den Teilnahmebedingungen seien die Bedingungen für die Datennutzung klar erläutert, wodurch ein verständiger Leser die Preisgestaltung richtig einordnen könne; die Revision zum Bundesgerichtshof wurde jedoch zugelassen.


Stuttgart () – Das Oberlandesgericht Stuttgart hat eine Unterlassungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV) gegen Lidl im Zusammenhang mit dem Vorteilsprogramm „Lidl Plus“ abgewiesen. Das teilte das Gericht am Dienstag mit.

Die Klage richtete sich gegen die Bezeichnung der App-Nutzung als „kostenlos“, obwohl Nutzer persönliche Daten angeben müssen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband argumentierte, dass die Verbraucher mit ihren Daten bezahlen und Lidl daher verpflichtet sei, einen „Gesamtpreis“ anzugeben.

Siehe auch:  Digitalminister beraten in Sondersitzung über gemeinsame Positionen

Der 6. Zivilsenat des Gerichts entschied, dass die Klage unbegründet sei. Es sei nicht zu beanstanden, dass Lidl keinen „Gesamtpreis“ angebe, da die Nutzung der App keinen zu zahlenden Geldbetrag erfordere. Das deutsche und europäische Recht verstehe einen „Preis“ als Geldbetrag und nicht als sonstige Gegenleistung. Die Verpflichtung zur Angabe eines „Gesamtpreises“ diene dem Schutz vor versteckten Kosten, nicht jedoch der Offenlegung von Datenverwendungen als „Preis“.

Das Gericht befand zudem, dass die Bezeichnung der App als „kostenlos“ nicht irreführend sei. Der Begriff bringe lediglich zum Ausdruck, dass für die Nutzung kein Geld gezahlt werden müsse. Die Erhebung und Nutzung der Daten sei in den Teilnahmebedingungen klar dargelegt, sodass ein verständiger Leser der Nutzungsbedingungen nicht den Eindruck erhalte, es sei keine Gegenleistung erforderlich.

Die Revision zum Bundesgerichtshof wurde wegen grundsätzlicher Bedeutung zugelassen.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Lidl-Filiale (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

In dem Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Lidl, Oberlandesgericht Stuttgart, Bundesgerichtshof.

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt.

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Stuttgart

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat eine Unterlassungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes gegen Lidl abgewiesen, da die Bezeichnung der App-Nutzung als "kostenlos" nicht irreführend sei, obwohl Nutzer persönliche Daten angeben müssen, und entschied, dass ein "Gesamtpreis" nicht erforderlich sei, da kein Geldbetrag gezahlt wird.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Auslöser für das Ereignis war eine Unterlassungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV) gegen Lidl wegen der Bezeichnung der App "Lidl Plus" als "kostenlos", obwohl Nutzer persönliche Daten angeben müssen. Die Verbraucherzentralen argumentierten, dass diese Datenangabe eine Gegenleistung darstellt, weshalb ein "Gesamtpreis" angegeben werden sollte.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Im Artikel wird beschrieben, dass das Oberlandesgericht Stuttgart eine Unterlassungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes gegen Lidl abgewiesen hat, da die Bezeichnung der App-Nutzung als "kostenlos" rechtlich nicht irreführend sei. Die Öffentlichkeit und die Medien haben auf die Entscheidung aufmerksam reagiert, insbesondere im Hinblick auf die Relevanz der Datennutzung und die Möglichkeit einer Revision zum Bundesgerichtshof.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Klageabweisung des VZBV, Lidl muss keinen "Gesamtpreis" angeben, App-Nutzung gilt als kostenlos, Gericht entscheidet, dass Begriff "kostenlos" nicht irreführend ist, Erhebung und Nutzung der Daten sind in den Teilnahmebedingungen klar dargelegt, Revision zum Bundesgerichtshof wurde zugelassen.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Oberlandesgerichts Stuttgart zitiert. Das Gericht entschied, dass die Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes unbegründet sei, da die Nutzung der App "Lidl Plus" keinen zu zahlenden Geldbetrag erfordere und die Bezeichnung als "kostenlos" daher nicht irreführend sei.


Weitere ähnliche Beiträge:

  • Grüne nach Abweisung von Klage gegen Lidl enttäuscht Till Steffen, der verbraucherschutzpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, äußerte sein Bedauern über die Abweisung einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes gegen Lidl, weist jedoch darauf hin, dass…
  • OLG erlaubt Meta Nutzung öffentlicher Profildaten… Köln () - Das Oberlandesgericht Köln (OLG) hat einen Antrag der Verbraucherzentrale NRW abgelehnt, mit dem dem Facebook-Mutterkonzern Meta die Verarbeitung öffentlich gestellter Nutzerdaten für…
  • EU-Gericht weist Klage gegen Datentransferabkommen… Das Gericht der Europäischen Union hat die Klage eines Franzosen abgewiesen, der den neuen Rahmen für die Übermittlung personenbezogener Daten zwischen der EU und den…
  • EU-Gericht bestätigt Zalando-Einstufung als große… Das Gericht der Europäischen Union hat Zalando's Klage gegen die Einstufung als "sehr große Online-Plattform" abgewiesen. Die EU-Kommission hatte Zalando aufgrund der hohen Nutzerzahlen, die…
  • Bislang mäßiges Interesse an Sammelklage gegen Facebook Berlin () - Der Sammelklage der Verbraucherzentralen gegen den Facebook-Mutterkonzern Meta haben sich bisher nur vergleichsweise wenige Leute angeschlossen. "Mit Stand 4. Juni 2025 liegen…
  • Gericht verpflichtet Facebook zur Löschung… Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden, dass Facebook Nutzerkonten löschen muss, wenn diese ausschließlich für beleidigende Äußerungen verwendet werden. Im konkreten Fall wurden auf…
  • Verfassungsgericht schränkt Nutzung von… Das Bundesverfassungsgericht hat die gesetzlichen Regelungen zur digitalen Überwachung durch Polizei und Strafverfolgungsbehörden weitgehend bestätigt, jedoch die Nutzung des "Staatstrojaners" teilweise eingeschränkt. In den Verfahren…
  • Pop warnt vor Manipulationen durch chinesische Online-Shops Ramona Pop, die Vorsitzende des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), warnt vor manipulativen Verkaufspraktiken chinesischer Online-Händler wie Temu und Shein. Sie hebt hervor, dass Techniken wie Zeitabläufe…
  • Booking will KI nicht zur Preisgestaltung nutzen Glenn Fogel, der CEO von Booking.com, hat klargestellt, dass sein Unternehmen keine Künstliche Intelligenz (KI) zur Preisgestaltung einsetzen wird, trotz Bedenken über solche Praktiken bei…
  • Kriminalstatistik: Mehr Beleidigungen und mehr… Berlin () - Die Straftat "Beleidigung" hat in Deutschland deutlich auf 251.502 Fälle zugenommen. Das entspricht einem Anstieg um 5,8 Prozent, wie aus der Polizeilichen…
  • Pilotversuch für digitale Klagen zu Fluggastrechten… Berlin () - Das Bundesjustizministerium erprobt seit Donnerstag einen Onlinedienst für eine digitale Klage im Bereich der Fluggastrechte. Die Bürger können sich über ihre Ansprüche…
  • Landgericht verurteilt Meta zu Entschädigung für… Das Landgericht Leipzig hat Meta Platforms Ireland zu einer Entschädigungszahlung von 5.000 Euro an einen Facebook-Nutzer verurteilt, aufgrund massiver Verstöße gegen das europäische Datenschutzrecht. Das…
  • EU-Gericht: Von der Leyens SMS-Geheimhaltung hinfällig Luxemburg () - Das Gericht der Europäischen Union hat die Entscheidung der Europäischen Kommission, einer Journalistin der "New York Times" den Zugang zu Textnachrichten zwischen…
  • Regierung weist Verantwortung für hohe Internetpreise zurück Berlin () - Nachdem eine neue Analyse gezeigt hat, dass in Deutschland EU-weit am meisten fürs Internet bezahlt werden muss, weist das Bundesverkehrsministerium jede Verantwortung…
  • Verbraucherschützer werfen Telekom Verstoß gegen… Bonn () - Die Verbraucherzentrale hat gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen eine Beschwerde gegen die Deutsche Telekom bei der Bundesnetzagentur eingereicht.Darin werfen sie der Telekom vor,…
  • Über
  • Letzte Artikel
dts Nachrichtenagentur
dts Nachrichtenagentur
Die Nachrichtenagentur versorgt seit über 10 Jahren ihre Kunden rund um die Uhr mit topaktuellen Nachrichtentexten und Bildern.
dts Nachrichtenagentur
Letzte Artikel von dts Nachrichtenagentur (Alle anzeigen)
  • Kabinett beschließt Gesetzentwurf für digitales Führungszeugnis - Januar 21, 2026
  • Trump und Merz "regelmäßig im Austausch" - Januar 21, 2026
  • Justizministerin rechnet nicht mit Palantir-Einsatz auf Bundesebene - Januar 20, 2026

Neueste Beiträge

  • Kabinett beschließt Gesetzentwurf für digitales Führungszeugnis
  • Trump und Merz "regelmäßig im Austausch"
  • Justizministerin rechnet nicht mit Palantir-Einsatz auf Bundesebene
  • EU-Kommission plant Verzicht auf Huawei und ZTE im Mobilfunk
  • EU will härter gegen Musk-KI Grok vorgehen
  • Grönland-Konflikt: CDU-Politiker für Digitalsteuer und Gegenzölle
  • 1&1 kündigt Klage gegen Bundesnetzagentur wegen Frequenzvergabe an
  • Hamburgs Innensenator warnt vor Abhängigkeit von US-IT
  • CDU-Landesverbände fordern Altersbeschränkung für Soziale Medien
  • Post zweifelt an Beschwerdestatistik der Netzagentur
© 2026 IT Fachportal | Powered by Minimalist Blog WordPress Theme

70

×