Laut einer Umfrage von Verivox haben 36 Prozent der Deutschen bereits mit ihrem Smartphone an der Kasse bezahlt. Immer mehr Menschen nutzen ihr Handy zum Bezahlen, wobei 21 Prozent der Befragten in der letzten Woche so gezahlt haben. Besonders Akademiker bevorzugen das Smartphone, während viele Deutsche gegenüber US-Anbietern wie Apple Pay und Google Pay skeptisch sind und mehr Vertrauen in die Bezahlinterneten ihrer Banken setzen. Für iPhone-Nutzer ist Apple Pay die Hauptoption, während europäische Zahlungsmethoden wie Wero als potenzielle Konkurrenten in Betracht gezogen werden.
Heidelberg () – 36 Prozent aller Deutschen haben bereits mindestens einmal mit ihrem Handy an der Ladenkasse bezahlt. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) berichten.
Viele Mobile-Payment-Nutzer zücken demnach im Alltag sogar regelmäßig ihr Handy, anstatt zu einer Karte oder Bargeld zu greifen: Bei 21 Prozent der Befragten liegt der letzte Bezahlvorgang mit dem Smartphone weniger als eine Woche zurück, 31 Prozent haben im Laufe des letzten Monats mit dem Handy bezahlt.
„Das Bezahlen mit dem Smartphone geht schnell und ist bequem. Außerdem haben sehr viele Menschen ihr Mobiltelefon selbst dann dabei, wenn die Brieftasche zu Hause bleibt“, sagte Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Für etwa jeden Siebten ist das Smartphone inzwischen bereits das bevorzugte Zahlungsmittel, um kleinere Einkäufe an der Kasse zu bezahlen.“
Laut der Verivox-Umfrage würden 14 Prozent aller Befragten einen Einkauf in Höhe von 20 Euro am liebsten mit dem Smartphone bezahlen. Vor allem Akademiker zücken an der Kasse gerne ihr Mobiltelefon: Unter den Befragten mit Hochschulabschluss zahlt jeder Fünfte (20 Prozent) bevorzugt mit dem Handy, unter den Menschen mit Volks- oder Hauptschulabschluss ist der Anteil nur knapp halb so hoch (neun Prozent), so das Vergleichsportal.
Gegenüber den dominierenden US-Anbietern im Bereich Mobile Payment sind viele Deutsche der Befragung zufolge aber skeptisch. Nur für gut ein Viertel ist einer der beiden großen US-Zahlungsdienste Apple Pay (15 Prozent) oder Google Pay (elf Prozent) am vertrauenswürdigsten. Die Hälfte aller Befragten würde aber der hauseigenen Bezahl-App ihrer Bank oder Sparkasse bei Mobile Payment Vertrauen schenken.
Laut Verivox bieten eine eigene Bezahl-App für Android-Smartphones unter anderem die Sparkassen, die Volks- und Raiffeisenbanken oder die Targobank an. Andere Institute haben in ihre Banking-App eine Bezahlfunktion integriert. Besitzer eines iPhones hingegen sind auf Apple Pay festgelegt – auch, wenn das Unternehmen das eigene System für andere Anbieter öffnen musste. Wer ohne Apple Pay mit dem iPhone bezahlen will, müsse somit weiterhin Umwege über Drittanbieter in Kauf nehmen, so Verivox. „Mit der Paypal-App sind auch auf dem iPhone mobile Zahlungen mit einer virtuellen Mastercard-Debit möglich“, schreibt die Plattform. Perspektivisch könne aber der europäische Bezahldienst Wero zu einem Konkurrenten von Apple Pay heranwachsen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kunde mit Smartphone im Supermarkt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?
Oliver Maier
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
Verivox, Funke-Mediengruppe, Oliver Maier, Verivox Finanzvergleich GmbH, Apple Pay, Google Pay, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, Targobank, Paypal, Wero
Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?
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An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?
Heidelberg
Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?
Laut einer Umfrage von Verivox haben 36 Prozent der Deutschen bereits mit ihrem Handy bezahlt, wobei das Smartphone besonders bei Akademikern als bevorzugtes Zahlungsmittel gilt, während gleichzeitig eine Skepsis gegenüber US-Anbietern wie Apple Pay und Google Pay besteht, da viele Befragte eher ihren Banken Apps vertrauen.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die zunehmende Akzeptanz und Nutzung von Mobile Payment in Deutschland, was durch eine Umfrage des Vergleichsportals Verivox dokumentiert wird. Faktoren wie Bequemlichkeit und der alltägliche Gebrauch von Smartphones fördern die Nutzung dieser Zahlungsmethode, während Skepsis gegenüber US-Anbietern wie Apple Pay und Google Pay bleibt.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Im Artikel wird berichtet, dass 36 Prozent der Deutschen bereits mit ihrem Smartphone an der Kasse bezahlt haben, wobei viele Nutzer dies regelmäßig tun. Die Reaktionen der Öffentlichkeit zeigen eine Skepsis gegenüber US-Anbietern wie Apple Pay und Google Pay, während Vertrauen in hauseigene Bezahl-Apps von Banken besteht.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
schnelles und bequemes Bezahlen, hohe Nutzungshäufigkeit des Handys als Zahlungsmittel, steigende Akzeptanz bei Akademikern, Skepsis gegenüber US-Zahlungsdiensten, Vertrauen in hauseigene Bezahl-Apps von Banken, Abhängigkeit von Apple Pay bei iPhone-Nutzern, Möglichkeit von mobilen Zahlungen über Drittanbieter, potenzielles Wachstum des europäischen Bezahldienstes Wero.
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH, zitiert. Er sagt, dass das Bezahlen mit dem Smartphone schnell und bequem ist, und dass viele Menschen ihr Mobiltelefon auch dann dabei haben, wenn sie ihre Brieftasche zuhause lassen.
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