Das Kabinett hat neue Maßnahmen zur Verbesserung der Cybersicherheit beschlossen, die insbesondere die Cyberabwehrbefugnisse der Bundesbehörden stärken sollen. Diese Maßnahmen ergänzen bereits bestehende Gesetze und zielen darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen Zivil- und Militärbehörden zu vertiefen, einschließlich gemeinsamer Übungen zur Verbesserung der Kommunikationssysteme. Zudem wird ein Konzept zur (teil-)automatisierten Abwehr von Cyberangriffen entwickelt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt betont die Notwendigkeit, die deutsche Resilienz gegen steigende hybride Bedrohungen zu erhöhen und die Sicherheit im Land zu stärken.
Berlin () – Das Kabinett hat Eckpunkte zur Erhöhung der Cybersicherheit beschlossen. Die Bundesregierung will unter anderem den Ausbau der Cyberabwehrbefugnisse der Sicherheitsbehörden des Bundes vorantreiben, wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch mitteilte.
Die neu beschlossenen Eckpunkte ergänzen bestehende Vorhaben wie das Gesetz zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und zur Regelung wesentlicher Grundzüge des Informationssicherheitsmanagements in der Bundesverwaltung.
Neben der Stärkung der Cyberabwehrbefugnisse der Sicherheitsbehörden des Bundes soll auch eine Vertiefung der zivil-militärischen Zusammenarbeit erfolgen. Gemeinsame Übungen vom Bundesinnenministerium und dem Bundesverteidigungsministerium sollen die Vernetzung insbesondere im Bereich der Interoperabilität der Kommunikationssysteme verbessern. Eine entsprechende Übung werde bis zur zweiten Jahreshälfte 2026 vorbereitet.
Darüber hinaus werde ein Realisierungskonzept für eine (teil-)automatisierte Abwehr im Netz („Cyber-Dome“) zur Abwehr und Vermeidung von Schäden durch Cyberangriffe erarbeitet, hieß es.
„Täglich sehen wir Cyberangriffe auf Unternehmen und Verwaltung. Wobei die Zahl professioneller Angriffe steigt“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Hybride Bedrohungen nähmen bei der aktuellen geopolitischen Lage zu. „Angesichts dieser angespannten Bedrohungslage müssen wir unsere Resilienz und Reaktionsfähigkeit ausbauen“, so Dobrindt. Mit den beschlossenen Eckpunkten stelle die Bundesregierung die Weichen für eine weitere Stärkung der Cybersicherheit. „Wir erhöhen die Sicherheit in Deutschland“, sagte der CSU-Politiker.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kabinettssitzung am 27.08.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?
Alexander Dobrindt
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
Bundesregierung, Bundesinnenministerium, Bundesverteidigungsministerium, CSU.
Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?
27.08.2025
An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Berlin
Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?
Die Bundesregierung hat in einer Kabinettssitzung beschlossen, die Cybersicherheit zu erhöhen, indem sie die Cyberabwehrbefugnisse der Sicherheitsbehörden stärkt, zivil-militärische Zusammenarbeit vertieft und an einem Konzept für eine automatisierte Abwehr gegen Cyberangriffe arbeitet.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Auslöser für die Maßnahmen zur Erhöhung der Cybersicherheit ist die steigende Zahl professioneller Cyberangriffe und hybride Bedrohungen, die in der aktuellen geopolitischen Lage zunehmen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt betont die Notwendigkeit, die Resilienz und Reaktionsfähigkeit Deutschlands zu stärken.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Im Artikel wird berichtet, dass die Bundesregierung Eckpunkte zur Erhöhung der Cybersicherheit beschlossen hat, um die Cyberabwehrbefugnisse der Sicherheitsbehörden zu stärken und die zivil-militärische Zusammenarbeit zu vertiefen. Bundesinnenminister Dobrindt betont die Notwendigkeit dieser Maßnahmen angesichts der steigenden Cyberangriffe und hybriden Bedrohungen in der aktuellen geopolitischen Lage.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Erhöhung der Cyberabwehrbefugnisse der Sicherheitsbehörden des Bundes, Vertiefung der zivil-militärischen Zusammenarbeit, Verbesserung der Interoperabilität der Kommunikationssysteme, Entwicklung eines Realisierungskonzepts für eine (teil-)automatisierte Abwehr im Netz ("Cyber-Dome"), Stärkung der Cybersicherheit in Deutschland, Ausbau der Resilienz und Reaktionsfähigkeit.
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zitiert. Er betont, dass täglich Cyberangriffe auf Unternehmen und Verwaltungen stattfinden und die Zahl professioneller Angriffe steigt. Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage sei es notwendig, die Resilienz und Reaktionsfähigkeit zu erhöhen, um die Cybersicherheit in Deutschland zu stärken.
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