Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrates Wirtschaft, sieht im Einsatz von Künstlicher Intelligenz große Potenziale für die Produktivität am Arbeitsplatz. Sie betont, dass KI zwar einige Tätigkeiten überflüssig machen könnte, aber nach wie vor Menschen benötigt werden, um die von KI generierten Ergebnisse zu interpretieren und anzuwenden. Schnitzer weist darauf hin, dass der demografische Wandel den heutigen jungen Menschen ermöglicht, in einer besseren Verhandlungsposition attraktive Arbeitsbedingungen wie Homeoffice durchzusetzen. Außerdem vergleicht sie den Wandel mit der Automatisierung in anderen Berufen und warnt davor, nostalgisch über verlorene Jobs nachzudenken.
Berlin () – Die Vorsitzende des Sachverständigenrates Wirtschaft, Monika Schnitzer, sieht große Chancen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz.
„Durch die KI könnten wir mit weniger Menschen trotzdem sehr produktiv arbeiten“, sagte Schnitzer dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Das ermöglicht mehr Leistung und dadurch auch höhere Löhne. Ich sehe darin große Chancen.“
Es sei nicht zu erwarten, dass die KI jetzt alle Tätigkeiten überflüssig mache, sagte die Ökonomin. „Es braucht immer noch Menschen, die mit dem, was die KI gemacht hat, umgehen, es interpretieren, es richtig einsetzen. Diese Tätigkeiten werden nicht überflüssig, dafür aber vielleicht andere Tätigkeiten, die man nicht besonders gerne macht“, fügte sie hinzu. „Denken Sie an die Kassen im Supermarkt, die jetzt durch Self-Checkout ersetzt werden. Ich würde nicht jedem Job hinterherweinen. Das war schon immer so. Heute will auch niemand mehr in die Kohlegrube einfahren“, sagte Schnitzer.
Jungen Menschen biete der demografische Wandel zudem auch Chancen, fuhr sie fort. „Junge Menschen sind auf dem Arbeitsmarkt in einer viel besseren Verhandlungsposition als früher die Babyboomer, die viel mehr Konkurrenz hatten“, sagte sie. Diese könnten sie nutzen, um attraktive Arbeitsbedingungen wie Homeoffice durchzusetzen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | KI-Nutzung am Arbeitsplatz |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?
Monika Schnitzer
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
Sachverständigenrat Wirtschaft, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Babyboomer
Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?
Nicht erwähnt
An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?
Berlin
Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?
Monika Schnitzer, die Vorsitzende des Sachverständigenrates Wirtschaft, sieht im Einsatz von Künstlicher Intelligenz große Chancen für Produktivität und höhere Löhne, betont jedoch, dass trotz möglicher Automatisierung weiterhin menschliche Fähigkeiten nötig sind, während der demografische Wandel jungen Menschen bessere Verhandlungspositionen auf dem Arbeitsmarkt bietet.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die fortschreitende Entwicklung und Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in den Arbeitsmarkt. Monika Schnitzer betont die potenziellen Vorteile, die KI für Produktivität und Löhne bieten kann, während sie gleichzeitig auf die Notwendigkeit hinweist, dass weiterhin Menschen benötigt werden, um die durch KI generierten Ergebnisse zu interpretieren und zu nutzen.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Im Artikel äußert sich Monika Schnitzer, die Vorsitzende des Sachverständigenrates Wirtschaft, optimistisch über die Chancen, die Künstliche Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz bietet, und betont, dass sie zwar manche Tätigkeiten überflüssig machen könnte, jedoch weiterhin Menschen benötigt werden, um die Ergebnisse der KI zu interpretieren und anzuwenden. Ihrer Meinung nach profitieren junge Menschen zudem vom demografischen Wandel, da sie im aktuellen Arbeitsmarkt besser verhandeln können und hierbei auf attraktive Arbeitsbedingungen wie Homeoffice drängen können.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: erhöhte Produktivität, höhere Löhne, notwendige menschliche Tätigkeiten bleiben bestehen, Überflüssigwerden bestimmter Tätigkeiten, bessere Verhandlungsposition von jungen Menschen, Möglichkeit, attraktive Arbeitsbedingungen wie Homeoffice durchzusetzen.
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Monika Schnitzer, der Vorsitzenden des Sachverständigenrates Wirtschaft, zitiert. Sie betont, dass Künstliche Intelligenz Chancen für mehr Produktivität und höhere Löhne bietet, während sie gleichzeitig darauf hinweist, dass bestimmte Aufgaben zwar wegfallen könnten, aber weiterhin Menschen benötigt werden, um mit den Ergebnissen der KI umzugehen.
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