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"Jugendliche und Social Media Risiken"

Jugendpsychiater fordern klare Regeln für Social-Media-Konsum

Veröffentlicht am August 12, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGKJP) fordert aufgrund der steigenden Zahl junger Menschen mit Essstörungen verbindliche Regelungen für die Nutzung von Social-Media-Plattformen. Eva Möhler, Vorstandsmitglied der DGKJP, betont, dass klare Vorgaben den Eltern helfen können, ihre Kinder besser vor schädlichen Einflüssen wie den Social-Media-Trends „Skinny Tok“ zu schützen. In der Therapie von Essstörungen werde das Online-Erleben der Betroffenen thematisiert, jedoch sei auch die Politik gefragt, geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Laut dem Statistischen Bundesamt hat sich die Anzahl der stationär behandelten 10- bis 17-jährigen Mädchen und jungen Frauen mit Essstörungen seit 2003 verdoppelt.


Berlin () – Anlässlich der gestiegenen Zahl junger Menschen, die mit Essstörungen stationär behandelt werden, fordert die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) verbindliche Regeln für die Nutzung von Social-Media-Plattformen.

Eva Möhler, DGKJP-Vorstandsmitglied und Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, sagte der „Rheinischen Post“ (Dienstag): „Klare Regelungen zum Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen sind erforderlich, um Eltern zu entlasten, die oft angeben, mit dem Schutz ihrer Kinder vor Einflüssen aus der virtuellen Welt überfordert zu sein.“

Siehe auch:  Sicherheitspolitiker wollen Abkehr von US-Cloud-Diensten

Social-Media-Trends wie „Skinny Tok“ könnten die Entstehung von Essstörungen begünstigen, sagte Möhler. In der Behandlung von Essstörungen werde zwar das Online-Erleben der Patienten thematisiert, zudem würden alternative Erlebensformen in der Natur sowie Bewegung, Musik und Kunst eine Rolle in der Therapie spielen. „Bei kinderschutzrelevanten Themen wie bestimmten Einflüssen durch Social Media ist aber auch die Politik gefragt, entsprechende Regelungen zu schaffen“, forderte Möhler.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge hat sich die Zahl der 10- bis 17-jährigen Mädchen und jungen Frauen, die 2023 mit Essstörungen stationär behandelt werden mussten, im Vergleich zum Jahr 2003 verdoppelt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit Smartphone (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Eva Möhler

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP), Rheinische Post, Statistisches Bundesamt

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt.

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Berlin

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie fordert aufgrund der gestiegenen Zahl junger Menschen mit Essstörungen verbindliche Social-Media-Regeln, um Eltern zu entlasten und schädliche Einflüsse auf Kinder zu reduzieren.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Auslöser für die Forderung nach verbindlichen Regeln für die Nutzung von Social-Media-Plattformen ist die gestiegene Zahl junger Menschen mit Essstörungen, die stationär behandelt werden müssen. Dies wird unter anderem auf den Einfluss von Social-Media-Trends wie "Skinny Tok" zurückgeführt, die negative Körperbilder und Verhaltensweisen fördern. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie sieht zudem eine Überforderung der Eltern beim Schutz ihrer Kinder vor diesen Einflüssen.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Der Artikel beschreibt, dass die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGKJP) aufgrund der steigenden Zahl junger Menschen mit Essstörungen verbindliche Regeln für die Nutzung von Social-Media-Plattformen fordert. Eva Möhler betont, dass die Politik gefordert ist, klare Richtlinien zu erstellen, um Kinder und Jugendliche vor schädlichen Einflüssen zu schützen.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: steigende Zahl junger Menschen mit Essstörungen, Überforderung der Eltern beim Schutz ihrer Kinder vor virtuellen Einflüssen, mögliche Begünstigung von Essstörungen durch Social-Media-Trends, Verdopplung der stationär behandelten 10- bis 17-jährigen Mädchen und jungen Frauen seit 2003.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Eva Möhler, einem Vorstandsmitglied der DGKJP. Sie fordert klare Regelungen zum Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen, um Eltern zu entlasten, die oft überfordert sind, ihre Kinder vor den negativen Einflüssen der virtuellen Welt zu schützen. Möhler weist außerdem darauf hin, dass die Politik gefragt ist, entsprechende Regelungen zu schaffen.


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