Skip to content
IT Fachportal
Menu
  • Startseite
  • News
  • Blog
  • Events
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Redaktion
  • Google News
Menu
"Künstliche Intelligenz in der Literatur"

Bestsellerautor Marc Elsberg nennt KI "fleißiger Praktikant"

Veröffentlicht am August 7, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Der österreichische Bestsellerautor Marc Elsberg nutzt Künstliche Intelligenz (KI) zur Unterstützung bei seiner Bucharbeit und beschreibt sie als nützlichen „Praktikanten“, der bei Recherchen viel Zeit spart. Dennoch bemerkt er, dass viele KI-Antworten ungenau sind und warnt vor der Illusion, dass KI eigenständig Romane schreiben könne, da sie komplexe Geschichten und überzeugende Charaktere nicht entwickeln kann. Elsberg hebt hervor, dass KI vor allem hilfreiche Denkanstöße liefert, statt die kreative Arbeit zu ersetzen. Zudem plädiert er für die Notwendigkeit unabhängiger, öffentlicher KI-Entwicklungen, um eine monopolartige Kontrolle durch Konzerne zu vermeiden.


Wien () – Der österreichische Bestsellerautor Marc Elsberg („Blackout“) gibt offen zu, Künstliche Intelligenz (KI) bei der Arbeit an seinen Büchern einzusetzen. „Die KI ist ein fleißiger Praktikant, dem man ständig auf die Finger schauen muss, der aber doch oft Zeit spart“, sagte der 58-Jährige in der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Besonders bei aufwendigen Recherchen sei KI hilfreich, etwa um Details für Schauplätze zu sammeln. „Früher habe ich gegoogelt, stundenlang Reiseberichte gelesen, YouTube geschaut, für fünf Zeilen Text war ich oft zwei Stunden beschäftigt. Heute frage ich die KI und habe nach einer Minute eine Antwort.“ Gleichwohl seien je nach Thema „zehn bis dreißig Prozent der Antworten schlicht Unsinn“.

Siehe auch:  Steuerzahlerbund kritisiert Doppel-Standort für Digitalministerium

Die Vorstellung, KI könne eigenständig Romane schreiben, hält Elsberg hingegen für eine Illusion. „Viele glauben: Man sagt einfach: ‚Schreib mir einen typischen Elsberg-Roman.` Und zack, liefert die Maschine das fertige Buch. In Wahrheit scheitert das Ding schon auf Seite eins.“ Sprachmodelle wie ChatGPT, Claude oder Perplexity könnten weder komplexe Plots entwickeln noch überzeugende Figuren gestalten. „Aber sie können mir beim Nachdenken darüber helfen.“

Trotzdem warnt Elsberg in der „Zeit“ vor einer Konzernmonopolisierung der Künstlichen Intelligenz: „KI darf nicht nur in Konzernhand liegen“. Weiter sagte er: „Vielleicht brauchen wir unabhängige öffentliche KIs, so wie einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.“

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Marc Elsberg (Archiv)


Weitere ähnliche Beiträge:

  • Fahimi: KI bedroht Jobs "in relevantem Ausmaß" Yasmin Fahimi, die Vorsitzende des DGB, äußert Bedenken über den bevorstehenden Arbeitsplatzverlust durch Künstliche Intelligenz (KI), insbesondere im IT-Bereich. Sie betont jedoch, dass die Digitalisierung…
  • "Harry Potter"-Sprecher Rufus Beck sieht… Berlin () - Rufus Beck, bekannt als Sprecher der "Harry Potter"-Hörbücher, sieht Künstliche Intelligenz als Konkurrenz in seinem Beruf."Im künstlerischen Bereich besteht die Gefahr, dass…
  • Umfrage: Jeder Zweite nutzt Augmented Reality Eine aktuelle Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom zeigt, dass die Hälfte der Deutschen Augmented-Reality-Anwendungen nutzt, wobei die Nutzung unter jüngeren Menschen besonders verbreitet ist. 86 Prozent…
  • Wiese fordert Festhalten an Digitalsteuer für Tech-Konzerne Dirk Wiese, der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, spricht sich gegen die Forderungen der Union aus, auf eine Digitalsteuer für große Unternehmen wie Amazon und Google…
  • Datenschutzbeauftragte gegen Entzug der… Berlin () - Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider warnt davor, dass ihrem Amt die datenschutzrechtliche Kontrolle über die Nachrichtendienste entzogen werden könnte.Sie sei "fest davon überzeugt,…
  • Nexperia: Industrie und Politik besorgt über Chip-Engpass Analysten und Politiker äußern Besorgnis über die Chip-Knappheit, die durch das Exportverbot für Nexperia-Chips aus China verstärkt wird. Eine Analyse zeigt, dass viele europäische Industrien,…
  • Umfrage: Jeder Fünfte im Job zu KI geschult Eine aktuelle Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom zeigt, dass 20 Prozent der Berufstätigen in Deutschland bereits Schulungen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) erhalten haben. Sechs…
  • Studie: Unheimliche virtuelle Menschen lösen… Eine Studie der Universität Hamburg zeigt, dass unheimlich wirkende virtuelle Menschen eine Immunantwort auslösen, die auf den sogenannten "Uncanny Valley Effekt" zurückzuführen ist. Probanden reagierten…
  • Signal-Chefin hält KI für überbewertet Meredith Whittaker, die Chefin der verschlüsselten Nachrichten-App Signal, äußert sich kritisch zum gegenwärtigen Hype um künstliche Intelligenz und sieht Anzeichen einer Blase in der Branche.…
  • AG Kritis warnt vor Dobrindts "Cyberdome"-Plänen Manuel Atug, Sprecher der AG Kritis, kritisiert die Pläne des Bundesinnenministeriums für den "Cyberdome" als potenzielles Maut-2.0-Desaster. Er argumentiert, dass das Projekt vor allem ein…
  • Dommermuth warnt vor digitaler Abhängigkeit Europas… Der deutsche Tech-Milliardär Ralph Dommermuth warnt vor der zunehmenden digitalen Abhängigkeit Deutschlands und Europas von den USA, die seiner Meinung nach schon fast total ist.…
  • SAP-Betriebsrat warnt vor "Hype" bei… Arbeitnehmervertreter von SAP äußern Bedenken bezüglich der Produktivitätssteigerung durch KI, die Vorstandschef Christian Klein mit 30 Prozent angibt. Der Betriebsratsvorsitzende Andreas Hahn bezeichnet diese Ziffer…
  • Umfrage: Mehrheit würde sich von KI kompletten… Eine Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom zeigt, dass 58 Prozent der Deutschen sich vorstellen können, ihre Urlaubsplanung vollständig einer KI zu überlassen. Besonders die jüngeren Befragten…
  • Sicherheitspolitiker wollen Abkehr von US-Cloud-Diensten Nach der Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs, Microsoft durch das deutsche Softwarepaket Open Desk zu ersetzen, fordern Unions-Sicherheitspolitiker eine schrittweise Abkehr von US-Cloud-Anbietern. Roderich Kiesewetter (CDU)…
  • Experte erwartet tägliche Milliardenkosten bei… Heidelberg () - Ein Internet-Blackout würde Deutschland täglich fast sieben Milliarden Euro kosten. Das geht aus Berechnungen des Verbraucherportals Verivox auf Basis einer Umfrage hervor,…

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Marc Elsberg

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Die Zeit, öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Wien

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Der österreichische Bestsellerautor Marc Elsberg nutzt Künstliche Intelligenz (KI) zur Unterstützung bei Recherchen für seine Bücher, warnt jedoch vor einer Monopolisierung der Technologie durch Unternehmen und hält die Vorstellung, dass KI eigenständig Romane schreiben kann, für eine Illusion.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Hintergrund des Ereignisses ist Marc Elsbergs offenes Bekenntnis zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Bucharbeit, um effizientere Recherchen durchzuführen. Er hebt hervor, dass KI zwar Zeit spart, aber auch unsichere Ergebnisse liefern kann. Zudem warnt er vor der Monopolisierung von KI durch große Konzerne und plädiert für öffentliche, unabhängige KI-Modelle.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Im Artikel äußert Marc Elsberg, dass er Künstliche Intelligenz (KI) zur Unterstützung bei seinen Recherchen nutzt, betont jedoch die Unzulänglichkeiten der KI beim eigenständigen Schreiben von Romanen. Zudem warnt er vor einer Monopolisierung der KI durch große Unternehmen und plädiert für unabhängige, öffentliche KI-Alternativen.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Zeitersparnis, relevante Recherchehilfe, Unsinnige Antworten, Illusion der eigenständigen Romanproduktion, Scheitern bei komplexen Plots, Warnung vor Konzernmonopolisierung, Notwendigkeit unabhängiger öffentlicher KIs.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Marc Elsberg zitiert. Er beschreibt Künstliche Intelligenz (KI) als "einen fleißigen Praktikanten", der oft Zeit spart, warnt jedoch, dass KI nicht eigenständig Romane schreiben kann und dass es wichtig ist, eine Konzernmonopolisierung der KI zu vermeiden. Elsberg schlägt vor, möglicherweise unabhängige öffentliche KIs zu schaffen, ähnlich wie einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

  • Über
  • Letzte Artikel
dts Nachrichtenagentur
dts Nachrichtenagentur
Die Nachrichtenagentur versorgt seit über 10 Jahren ihre Kunden rund um die Uhr mit topaktuellen Nachrichtentexten und Bildern.
dts Nachrichtenagentur
Letzte Artikel von dts Nachrichtenagentur (Alle anzeigen)
  • Merz hat als Kanzler noch keine Anzeige wegen Beleidigung gestellt - Dezember 8, 2025
  • Studie: Viele Deutsche sehen Demokratie durch Fake News gefährdet - Dezember 8, 2025
  • Merz stellte als Abgeordneter zahlreiche Anzeigen wegen Beleidigung - Dezember 7, 2025

Neueste Beiträge

  • Merz hat als Kanzler noch keine Anzeige wegen Beleidigung gestellt
  • Studie: Viele Deutsche sehen Demokratie durch Fake News gefährdet
  • Merz stellte als Abgeordneter zahlreiche Anzeigen wegen Beleidigung
  • Netflix übernimmt Warner Bros.
  • EU-Kommission verhängt Millionenstrafe gegen Musk-Plattform X
  • KI-Ära ist Wort des Jahres
  • Mehrheit unterstützt Mindestalter für Social-Media-Nutzung
  • EU-Kommission ermittelt gegen Meta wegen KI-Zugang zu Whatsapp
  • Schulze will mit KI und Handyüberwachung Terroranschläge verhindern
  • Umfrage: Breite Mehrheit für Nachbesserung der DSGVO
© 2025 IT Fachportal | Powered by Minimalist Blog WordPress Theme

70

×