Ricarda Lang, die Grünen-Politikerin, lobt die Social-Media-Aktivitäten von CSU-Chef Markus Söder und hebt hervor, dass er als erster deutscher Politiker erkannt hat, wie wichtig Unterhaltung in der Politik ist. Sie schätzt besonders seine Selbstironie und die Fähigkeit, Bürgernähe herzustellen, was in Zeiten des Rechtspopulismus von Bedeutung ist. Lang stimmt Söder zu, dass Social Media nicht den Populisten überlassen werden sollte, sieht jedoch auch Probleme in seinen Aktivitäten, da er oft die Grenzen des Angemessenen überschreitet. Dies könnte seine Glaubwürdigkeit für höhere Ämter gefährden, da er sich dadurch eine Art „Kunstfigur“ schafft, die zwar Erfolge bringt, aber auch Nachteile mit sich bringt.
Berlin () – Die Grünen-Politikerin Ricarda Lang hat sich anerkennend über die Social-Media-Aktivitäten von CSU-Chef Markus Söder geäußert. „Markus Söder ist der erste Politiker in Deutschland, der wirklich verstanden hat, wie sehr Politik auch Entertainment und Unterhaltung ist“, sagte Lang dem „Spiegel“.
„Das macht er wirklich gut. Er hat da eine Rolle für sich entdeckt und die Chance genutzt.“ Besonders schätzt Lang Söders Gabe zur Selbstironie. „Erkennbar Spaß zu haben und sich selbst nicht immer ganz ernst zu nehmen – das hilft oft, um eine gewisse Bürgernähe herzustellen“, sagte Lang.
Gerade in Zeiten des grassierenden Rechtspopulismus sei es wichtig, wenn Politiker Nähe zu Bürgern zeigten. Lang teilt die von Söder immer wieder betonte These, dass man Social Media nicht den Populisten überlassen dürfe.
Allerdings sieht die frühere Grünen-Chefin auch Probleme bei Söders Social-Media-Aktivitäten. Erstens kenne er die Grenzen des Angemessenen oft nicht. Zweitens zahle Söder auch einen Preis dafür, dass er auf den Plattformen bisweilen freidrehe, die so erworbene Aura der Unernsthaftigkeit schade ihm, wenn es um die Frage geht, ob er für noch höhere Ämter berufen sei. „Er hat sich zur Kunstfigur gemacht, zieht Erfolge daraus, aber er schadet sich in gewisser Weise auch damit“, so Lang.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ricarda Lang (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?
Ricarda Lang, Markus Söder
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Die Grünen, CSU, Spiegel.
Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?
Nicht erwähnt
An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?
Grünen-Politikerin Ricarda Lang lobt CSU-Chef Markus Söder für seine unterhaltsame Social-Media-Präsenz, sieht jedoch auch Probleme in seiner oft unangemessenen Selbstdarstellung und der daraus resultierenden Aura der Unernsthaftigkeit, die ihm bei höheren Ämtern schaden könnte.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Hintergrund für die Äußerungen von Ricarda Lang über Markus Söder liegt in der zunehmenden Bedeutung von Social Media in der Politik. Lang lobt Söders Fähigkeit, Politik unterhaltsam zu gestalten und Bürgernähe zu zeigen, hebt jedoch auch die Risiken hervor, die mit seinem Stil verbunden sind, insbesondere in Bezug auf die Seriosität und die Grenzen des Angemessenen. In Zeiten des Rechtspopulismus wird die Wichtigkeit betont, dass Politiker aktive Kommunikation pflegen, um populistischen Strömungen entgegenzuwirken.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Ricarda Lang äußert sich positiv über die Social-Media-Strategie von CSU-Chef Markus Söder und lobt seine Fähigkeit, Politik unterhaltsam zu gestalten und Bürgernähe zu zeigen. Gleichzeitig bemängelt sie, dass Söder manchmal die Grenzen des Angemessenen überschreitet, was seiner Eignung für höhere Ämter schaden könnte.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Nichtkenntnis der Grenzen des Angemessenen, Schaden der Aura der Unernsthaftigkeit, mögliche negative Auswirkungen auf das Streben nach höheren Ämtern, Schaffung einer Kunstfigur, selbst verursachter Schaden.
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Grünen-Politikerin Ricarda Lang zitiert. Sie lobt CSU-Chef Markus Söder dafür, dass er als erster Politiker in Deutschland verstanden hat, wie wichtig Unterhaltung in der Politik ist. Lang schätzt insbesondere Söders Selbstironie, betont jedoch auch, dass er manchmal die Grenzen des Angemessenen überschreitet, was ihm bei höheren Ämtern schaden könnte.
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