Glenn Fogel, der CEO von Booking.com, hat klargestellt, dass sein Unternehmen keine Künstliche Intelligenz (KI) zur Preisgestaltung einsetzen wird, trotz Bedenken über solche Praktiken bei anderen Unternehmen wie Delta Air Lines. Er betont, dass die Nutzung von KI im Rahmen der Reiseplanung bereits etabliert ist, mit dem Ziel, den Reisenden besser zu unterstützen. Fogel plant, KI gezielt einzusetzen, um beispielsweise Wetterbedingungen in die Planung von Aktivitäten einzubeziehen. Ziel ist es, durch den Einsatz gesammelter Daten und KI den Service für Kunden zu verbessern.
Amsterdam () – Booking-Chef Glenn Fogel schließt Preisgestaltung mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) für sein Unternehmen aus. „Nein, wir machen das nicht und haben auch nicht vor, KI für die Preisgestaltung zu nutzen“, sagte Fogel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Fogel reagierte damit auf Berichte, nach denen die US-Fluglinie Delta Air Lines wegen der Verwendung von KI bei der Preisgestaltung in der Kritik steht. Drei demokratische US-Senatoren hatten Nachteile für Passagiere befürchtet. Es sei mit individualisierten Preiserhöhungen bis zum persönlichen „Schmerzpunkt“ zu rechnen.
Fogel zufolge nutzt Booking KI bereits im Rahmen der Reiseplanung und plant perspektivisch Urlauber stärker bei ihren Aufenthalten vor Ort mit der Technik zu unterstützen. Er verwies auf einen möglichen KI-Einsatz in dem für Booking noch relativ jungen Geschäftsfeld mit Attraktionen und Erlebnissen. „Perspektivisch kann ich mir vorstellen, dass wir dem Reisenden helfen, so etwas noch besser zu planen, etwa mit Blick auf das Wetter. Das heißt: Museumstag, wenn es regnet und der Bootsausflug bei besserem Wetter“, sagte Fogel. Dafür wolle Booking seine KI-Fähigkeiten und all das gesammelte Datenwissen nutzen, um den Service „noch besser“ zu machen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bandenwerbung für Booking.com (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?
Glenn Fogel, Delta Air Lines
Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?
Booking.com, Funke-Mediengruppe, Delta Air Lines, demokratische US-Senatoren
Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?
Nicht erwähnt.
An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?
Der beschriebene Ort ist Amsterdam.
Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?
Booking-Chef Glenn Fogel hat bestätigt, dass das Unternehmen keine Künstliche Intelligenz zur Preisgestaltung verwenden wird, plant jedoch den Einsatz von KI zur besseren Unterstützung von Reisenden bei der Planung von Aufenthalten und Erlebnissen.
Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?
Der Hintergrund für das Ereignis ist die Kritik an Delta Air Lines, die Künstliche Intelligenz (KI) zur Preisgestaltung einsetzen möchte. US-Senatoren befürchten, dass dies zu ungerechten, individualisierten Preiserhöhungen führen könnte. Glenn Fogel von Booking.com distanziert sich von dieser Praxis und betont, dass sein Unternehmen KI nicht zur Preisgestaltung verwenden wird. Stattdessen will er KI zur Verbesserung von Reiseplanungen und zur Unterstützung von Urlaubern einsetzen.
Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?
Im Artikel wird beschrieben, dass Booking-Chef Glenn Fogel klare Vorstellungen zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) hat und Preisgestaltung damit ausschließt, um den Bedenken von US-Senatoren zu begegnen, die personalisierte Preiserhöhungen fürchten. Stattdessen plant Booking, KI zur Verbesserung der Reiseplanung und der Unterstützung von Urlaubern vor Ort einzusetzen.
Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?
Hier sind die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen:
Nachteile für Passagiere, individualisierte Preiserhöhungen bis zum persönlichen "Schmerzpunkt", verstärkter Einsatz von KI bei der Reiseplanung, mögliche Unterstützung für Urlauber bei der Planung von Aktivitäten, Verbesserung des Services durch Nutzung von KI-Fähigkeiten und gesammeltem Datenwissen.
Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Booking-Chef Glenn Fogel zitiert. Er sagt: "Nein, wir machen das nicht und haben auch nicht vor, KI für die Preisgestaltung zu nutzen," und betont, dass sie KI bereits für die Reiseplanung nutzen und in Zukunft Urlaubern bei ihren Aufenthalten besser helfen wollen.
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