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"Zölle gegen chinesische Billigimporte"

HDE verlangt Zölle gegen chinesische Billigimporte

Veröffentlicht am August 3, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, fordert ein strengeres Vorgehen gegen chinesische Billigplattformen wie Temu und Shein, um den Druck auf deutsche Händler zu reduzieren. Er empfiehlt, Zölle nach dem US-Modell einzuführen, da täglich etwa 400.000 Pakete aus China eintreffen, viele davon von geringer Qualität. Genth weist auf den Wettbewerbsnachteil für deutsche Händler hin, die hohe Qualitätsstandards einhalten müssen, während Direktimporte oft unzureichend reguliert sind. Zudem fordert er eine Beschleunigung der geplanten Streichung der EU-Zollfreigrenze auf 2026 und ein digitalisiertes Zollverfahren zur besseren Kontrolle der Importe.


Berlin () – Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, fordert ein härteres Vorgehen gegen chinesische Billigplattformen wie Temu und Shein.

„Wir brauchen Zölle gegen chinesische Billigimporte nach dem Vorbild der USA“, sagte er dem Nachrichtenportal T-Online. Laut Genth verursachen chinesische Importe enormen Preisdruck: „Etwa 400.000 Pakete kommen täglich aus China.“ Viele dieser Produkte seien „schlicht Schrott“ und dürften hier gar nicht verkauft werden, wie auch die Verbraucherzentralen und Stiftung Warentest kritisierten.

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Es sei ein klarer Wettbewerbsnachteil für deutsche Händler, dass bei Direktimporten aus Drittstaaten keine effektive Haftung bestehe, sagte Genth. „Unsere Händler erfüllen hohe Standards und haften für alles, was sie verkaufen“, sagte er.

Seine Forderung daher: „Nach europäischem Recht ist das nicht einfach, aber ja, notfalls muss man Temu und Shein den Stecker ziehen, bis diese Plattformen nachweisen, dass sie sauber arbeiten“, sagte Genth. Der HDE-Chef begrüßte die bereits beschlossene Streichung der EU-Zollfreigrenze, mahnte jedoch zur Eile: „Es muss schneller gehen. Nicht erst 2028, sondern bereits 2026.“

Als Vorbild nannte Genth erneut die USA, wo nach Einführung von Bearbeitungsgebühren und dem Wegfall der Zollfreigrenze die Temu-App vom Markt verschwunden sei. „Das kann auch Teil der Lösung in Europa sein“, sagte er. Neben strengeren Regeln sei ein vollständig digitalisiertes Zollverfahren erforderlich. „Jedes Paket müsste mit einer einheitlichen Identifikationsnummer registriert werden, so wie es umgekehrt der Fall ist, wenn man nach China exportiert. Dann könnten die Zollbehörden gezielter kontrollieren.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Pakete in einem Späti (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Stefan Genth

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Handelsverband Deutschland (HDE), Temu, Shein, T-Online, Verbraucherzentralen, Stiftung Warentest, USA

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, USA.

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, fordert ein strikteres Vorgehen gegen chinesische Billigplattformen wie Temu und Shein, einschließlich Zöllen und einer strengeren Zollkontrolle, um deutschen Händlern einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Hintergrund des Ereignisses ist der Druck auf deutsche Händler durch chinesische Billigimporte, die durch Plattformen wie Temu und Shein massive Konkurrenz erzeugen. Hauptgeschäftsführer Stefan Genth des Handelsverbands Deutschland fordert daher strengere Maßnahmen, wie Zölle und ein digitalisiertes Zollverfahren, um die Standards deutscher Händler zu schützen und unlauteren Wettbewerb zu verhindern.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, fordert von der Politik ein härteres Vorgehen gegen chinesische Billigplattformen wie Temu und Shein, um deutschen Händlern einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen. Er kritisiert den Preisdruck durch chinesische Importe und plädiert für schnellere gesetzliche Änderungen, um die Wettbewerbsbedingungen zu verbessern.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel genannten Folgen oder Konsequenzen sind: enormer Preisdruck, Wettbewerbsnachteil für deutsche Händler, hohe Standards für deutsche Händler, mögliche Marktverdrängung von Plattformen wie Temu und Shein, erforderliche Nachweisführung der Plattformen über sauberes Arbeiten, Notwendigkeit eines vollständig digitalisierten Zollverfahrens, gezielte Kontrollen durch Zollbehörden.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Stefan Genth, dem Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), zitiert. Er fordert ein härteres Vorgehen gegen chinesische Billigplattformen wie Temu und Shein und hebt hervor, dass Zölle gegen chinesische Billigimporte notwendig seien, um dem enormen Preisdruck entgegenzuwirken. Genth betont, dass es ein Wettbewerbsnachteil für deutsche Händler sei, dass bei Direktimporten aus Drittstaaten keine effektive Haftung bestehe.


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