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"Karsten Wildberger über Datenschutzreform"

Digitalminister kritisiert "Flickenteppich" beim Datenschutz

Veröffentlicht am August 2, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hat die uneinheitlichen Datenschutzregelungen in Deutschland kritisiert und betont, dass es notwendig sei, diese aufgrund der Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz zu vereinheitlichen und zu zentralisieren. Er betont, dass eine einfache, risikobasierte Regulierung erforderlich ist, um die Digitalisierung der Verwaltung voranzutreiben und Standards zu setzen, um Wildwuchs zu vermeiden. Wildberger kündigte an, dass Bürger bis zum Ende der Legislaturperiode deutliche Verbesserungen in der digitalen Verwaltung erleben sollen, einschließlich einer Vereinfachung der Prozesse wie der Beantragung von Personalausweisen und Kfz-Ummeldungen. Zudem äußerte er Bedenken, dass Deutschland trotz seiner exzellenten Forschung nicht in der Lage sei, digitale Geschäftsmodelle erfolgreich zu etablieren und international zu skalieren.


Berlin () – Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat einen „Flickenteppich an unterschiedlichen Datenschutzregeln“ kritisiert. „Getrieben durch die Künstliche Intelligenz werden wir diskutieren, wo wir vereinfachen können“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). So wolle man die Aufsicht über die 16 verschiedenen Datenschutzbeauftragten beim Bund zentralisieren.

Siehe auch:  EU-Gericht weist Klage gegen Datentransferabkommen mit USA ab

Wildberger erklärte, dass die Daten sicher und auch die Privatsphäre geschützt sein müssten. „Aber unsere gesamte Regulierung ist sehr stark risikobasiert und komplex, neben dem Datenschutz greifen Verordnungen und Gesetze ineinander, die nicht immer feinjustiert sind.“

Mit Blick auf die digitale Verwaltung stellte Wildberger in Aussicht, künftig mehr Standards setzen zu wollen. „Gibt man keine Standards vor, kommt schnell Wildwuchs“, nannte er als Grund für die schleppende Digitalisierung von Verwaltungsleistungen in den vergangenen Jahren. Leistungen wie die An- und Ummeldung von Autos wolle man zentralisieren, zudem Plattformlösungen seitens des Bundes zur Verfügung stellen, die auch Künstliche Intelligenz beinhalten würden. „Das kann ein Befreiungsschlag sein, um Komplexität zu reduzieren und Verwaltungshandeln zu beschleunigen“, sagte Wildberger.

Bisher sei es noch nicht gelungen, über „Bund, Länder und Kommunen kundenfreundliche, gut funktionierende und abgedeckte Digitalisierungslösungen anzubieten“, kritisierte der Digitalminister, versprach zugleich aber, dass die Bürger zum Ende der Legislaturperiode deutliche Verbesserungen spüren können sollten. „Die Dinge, für die viele Menschen heute noch mit Papier zum Amt laufen müssen, sollen dann digital möglich sein, sei es die Beantragung des Personalausweises oder Reisepasses, die Kfz-An- und Ummeldung, Meldebescheinigungen oder auch bestimmte Sozialleistungen.“ Allerdings müsse man dabei priorisieren, so Wildberger. „Bis alle Behördengänge digital erledigt werden können, wird es noch dauern.“

Siehe auch:  Digitalminister beraten in Sondersitzung über gemeinsame Positionen

Kritik übte der CDU-Politiker daran, dass es Deutschland trotz „absoluter Exzellenz“ im Forschungsbereich nicht gelinge, digitale Geschäftsmodelle im großen Stil aufzubauen und international zu skalieren. „Wir nutzen unsere Talente nicht ausreichend“, sagte Wildberger.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karsten Wildberger (Archiv)


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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Karsten Wildberger

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Bund, Länder, Kommunen, CDU, Funke-Mediengruppe.

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Berlin, Deutschland

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger kritisiert den bestehenden "Flickenteppich" an Datenschutzregeln und betont die Notwendigkeit, digitale Verwaltung zu zentralisieren und zu standardisieren, um bürokratische Abläufe zu vereinfachen und zu beschleunigen, während er gleichzeitig auf die Herausforderungen hinweist, digitale Geschäftsmodelle in Deutschland erfolgreich zu skalieren.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Auslöser für die Äußerungen von Digitalminister Karsten Wildberger war die Notwendigkeit, den "Flickenteppich" an unterschiedlichen Datenschutzregeln in Deutschland zu kritisieren und die Digitalisierung der Verwaltung zu beschleunigen. Die Diskussion wird durch die Entwicklung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz verstärkt, da eine einheitliche Regulation und klare Standards für die digitale Verwaltung angestrebt werden, um Komplexität zu reduzieren und effizientere Lösungen zu schaffen.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger kritisierte die uneinheitlichen Datenschutzregeln und forderte eine Zentralisierung der Aufsicht über die Datenschutzbeauftragten. Er betonte die Notwendigkeit, digitale Verwaltungsprozesse zu standardisieren und die Digitalisierung voranzutreiben, um Bürgern eine effizientere Interaktion mit Behörden zu ermöglichen.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

zentralisierte Aufsicht über Datenschutzbeauftragte, mehr Standards in der digitalen Verwaltung, Reduzierung von Komplexität, Beschleunigung des Verwaltungshandelns, Verbesserung der digitalen Dienstleistungen bis zum Ende der Legislaturperiode, Möglichkeit der digitalen Beantragung von Dokumenten und Leistungen, Priorisierung bei der Umsetzung, fehlende Nutzung von Talenten zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). Er kritisiert den "Flickenteppich an unterschiedlichen Datenschutzregeln" und betont, dass die Daten sicher sein und die Privatsphäre geschützt werden müssen, während er gleichzeitig die Komplexität der aktuellen Regulierung bemängelt. Wildberger äußert auch den Wunsch, Standards in der digitalen Verwaltung zu setzen, um die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen zu beschleunigen.

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