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"Verbot chinesischer Billig-Marktplätze gefordert"

Deutsche Händler fordern Verbot chinesischer Billig-Marktplätze

Veröffentlicht am Juli 29, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Eine große Mehrheit der deutschen Händler, laut einer Bitkom-Erhebung, fordert ein Verbot von chinesischen Billig-Marktplätzen, da 78 Prozent der Befragten der Ansicht sind, dass diese häufig gegen geltendes Recht verstoßen und potenziell gefährliche Inhaltsstoffe enthalten. Die Händler sehen vor allem die EU in der Verantwortung, den Binnenmarkt vor diesen Marktplätzen zu schützen, und fordern eine Verschärfung der Regulierung für den Import von Waren. Eine Abschaffung der aktuellen Zollfreigrenze von 150 Euro wird von 76 Prozent der Händler als sinnvolle Maßnahme angesehen. Zudem machen sich 41 Prozent der Unternehmen Sorgen über ihre Abhängigkeit von außereuropäischen Lieferanten und beabsichtigen, diese durch europäische Anbieter zu ersetzen, angesichts der Befürchtung, Deutschland könnte am Anfang eines Handelskrieges stehen.


Berlin () – Eine große Mehrheit der deutschen Händler spricht sich für ein Verbot chinesischer Billig-Marktplätze aus. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Erhebung des IT-Branchenverbandes Bitkom hervor.

Demnach fordern 78 Prozent der Händler ein Verbot. Aus Sicht von je neun von zehn Händlern würden sie häufig gegen das hier geltende Recht verstoßen (92 Prozent) und ihre Produkte enthielten oft potenziell gefährliche Inhaltsstoffe (88 Prozent).

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In der Verantwortung sehen die Händler dabei vor allem die Europäische Union, denn 85 Prozent sind der Meinung, die EU müsse den europäischen Binnenmarkt vor außereuropäischen Online-Marktplätzen schützen. 87 Prozent sind der Ansicht, dass die Regulierung für den Import von Produkten über entsprechende Online-Marktplätze grundsätzlich verschärft werden sollte.

Ein erster Schritt in diese Richtung wäre eine Abschaffung der Zollfreigrenze von 150 Euro, die derzeit für die Einfuhr außereuropäischer Produkte gilt – drei Viertel des deutschen Handels halten diese Maßnahme für sinnvoll (76 Prozent). Von selbst wird sich das Problem in den Augen der Händler nicht lösen: Nur jeder Fünfte glaubt, dass es sich bei den Billig-Marktplätzen um einen Hype handelt und sie bald wieder verschwinden (19 Prozent).

Aber auch andere globale Entwicklungen bereiten dem deutschen Handel Sorgen, insbesondere die Verschärfung der geopolitischen Lage erfordert aus seiner Sicht Anpassungen. Knapp die Hälfte der Händler ist durch geopolitische Konflikte von Lieferschwierigkeiten betroffen (47 Prozent), ein Drittel wird infolgedessen das Produktsortiment verkleinern (33 Prozent). Und auch um Abhängigkeiten von außereuropäischen Lieferanten macht sich der Handel Gedanken: 41 Prozent der Handelsunternehmen geben an, solche Zulieferer durch europäische ersetzen zu wollen. Denn, so sind sich zwei Drittel der Händler sicher, Deutschland stehe am Beginn eines Handelskrieges (67 Prozent).

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Für die Erhebung befragte Bitkom Research 505 Handelsunternehmen ab zehn Beschäftigten in Deutschland. Die Untersuchung fand im Zeitraum von der elften bis zur 19. Kalenderwoche 2025 statt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Pakete in einem Späti (Archiv)


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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor. Es werden nur Organisationen und Prozentzahlen genannt.

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Bitkom, Europäische Union, Bitkom Research

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Die Erhebung fand im Zeitraum von der 11. bis zur 19. Kalenderwoche 2025 statt.

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Die beschriebenen Ereignisse finden in Deutschland statt.

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Eine überwältigende Mehrheit der deutschen Händler (78 Prozent) fordert ein Verbot chinesischer Billig-Marktplätze, sieht die EU in der Verantwortung für den Schutz des Binnenmarktes und plädiert für strengere Regulierungen und eine Abschaffung der Zollfreigrenze, während sie auch geopolitische Konflikte als Bedrohung für die Lieferketten wahrnehmen.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die zunehmende Besorgnis der deutschen Händler über die wettbewerbsverzerrenden Praktiken chinesischer Billig-Marktplätze. Diese Händler sehen häufige Verstöße gegen geltendes Recht und potenziell gefährliche Inhaltsstoffe in den angebotenen Produkten. Außerdem steigen die geopolitischen Spannungen, die zu Lieferschwierigkeiten und einer Abhängigkeit von außereuropäischen Lieferanten führen, was die Forderung nach einem Verbot und einer strikteren Regulierung verstärkt.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Im Artikel wird beschrieben, dass eine überwiegende Mehrheit der deutschen Händler ein Verbot chinesischer Billig-Marktplätze fordert, da sie häufig gegen deutsches Recht verstoßen und potenziell gefährliche Inhaltsstoffe enthalten. Die Händler sehen die EU in der Verantwortung, den europäischen Binnenmarkt zu schützen und fordern eine Verschärfung der Regulierung für den Import von Produkten über diese Plattformen.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden: Verbot chinesischer Billig-Marktplätze gefordert, häufige Verstöße gegen geltendes Recht, Produkte mit potenziell gefährlichen Inhaltsstoffen, EU soll europäischen Binnenmarkt schützen, Regulierung für den Import von Produkten verschärfen, Zollfreigrenze von 150 Euro abschaffen, Sorgen wegen geopolitischer Konflikte, Lieferschwierigkeiten betroffen, Produktsortiment verkleinern, Abhängigkeiten von außereuropäischen Lieferanten reduzieren, Beginn eines Handelskrieges befürchtet.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird die Stellungnahme einer Person oder Organisation zitiert. Eine große Mehrheit der deutschen Händler (78 Prozent) spricht sich für ein Verbot chinesischer Billig-Marktplätze aus und sieht dabei vor allem die Europäische Union in der Verantwortung, den europäischen Binnenmarkt zu schützen.

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