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"Infrastrukturinvestitionen effizient gestalten"

Studie: Infrastruktur-Investitionen bisher nicht zielgenau

Veröffentlicht am Juli 17, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Eine aktuelle Studie des Ifo-Instituts empfiehlt, dass der Staat gezielter in Infrastruktur investieren sollte, um Mittel effektiv einzusetzen. Die Analyse des geförderten Breitbandausbaus zwischen 2010 und 2019 zeigt, dass in geförderten Regionen die Internetversorgung höher, aber auch die Immobilienpreise gestiegen sind, was darauf hinweist, dass eine staatliche Förderung oft nicht notwendig war. Um zukünftige Investitionen, insbesondere im Bereich Gigabit-Netze, effizient zu gestalten, sollte die öffentliche Förderung sich auf Gebiete konzentrieren, in denen private Investitionen nicht ausreichend sind. Zudem wird eine gezielte Priorisierung und Reformen in den Bereichen Bürokratie und Planung als notwendig erachtet, um negative Effekte zu vermeiden.


München () – Wenn der Staat mehr in Infrastruktur investieren möchte, muss er dies wohl gezielter tun. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des Ifo-Instituts.

„Damit die Mittel wirksam eingesetzt werden, braucht es klare wirtschaftspolitische Leitlinien: Der Staat sollte nur dort fördern, wo der Markt versagt oder politische Ziele wie gleichwertige Lebensverhältnisse verfolgt werden“, sagte Oliver Falck, Leiter des Ifo-Zentrums für Innovationsökonomik und Digitale Transformation.

Siehe auch:  Behörden warnen vor Hackerangriffen auf Politik, Militär und Presse

In der Studie analysieren die Forscher den geförderten Breitbandausbau zwischen 2010 und 2019. Die Ergebnisse zeigen: In intensiv geförderten Regionen lag die Versorgung mit mindestens 16 Mbit pro Sekunde im Schnitt um 28 Prozentpunkte höher als in vergleichbaren Gemeinden ohne Förderung. Gleichzeitig stiegen aber die Immobilienpreise: Mieten um 3,8 Prozent und Kaufpreise um 8,1 Prozent.

„Die gestiegenen Immobilienpreise zeigen die hohe Zahlungsbereitschaft der Haushalte für schnelle Internetanschlüsse. In 90 Prozent der Fälle hätte diese ausgereicht, um den Breitbandausbau ohne staatliche Förderung zu finanzieren“, sagte Simon Krause, Co-Autor der Studie. Den Ergebnissen zufolge war daher diese Förderung nicht zielgenau.

Für den aktuell laufenden Ausbau von Gigabit-Netzen mit schnellem Glasfaser-Internet, den die Bundesregierung zum „überragenden öffentlichen Interesse“ erklärt hat, ziehen die Studienautoren klare Lehren: Öffentliche Förderung sollte sich auf Gebiete mit nicht ausreichenden privaten Investitionsanreizen konzentrieren.

„Breit angelegte Förderprogramme bergen das Risiko ineffizienter Mitnahmeeffekte und Preissteigerungen“, sagte Co-Autor Thomas Fackler. Statt pauschaler Förderung brauche es eine kluge Priorisierung sowie begleitende Reformen, etwa bei der Bürokratie, der Regulierung und bei Planungsprozessen, damit das Sondervermögen ein wirtschaftspolitischer Erfolg werden kann.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kabelschacht (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Oliver Falck, Simon Krause, Thomas Fackler

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Ifo-Institut, Bundesregierung

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Der beschriebene Ort, an dem das Ereignis stattfindet oder stattfand, ist München.

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Eine aktuelle Studie des Ifo-Instituts empfiehlt, dass der Staat beim Infrastrukturinvestitionen gezielt dort fördern sollte, wo der Markt versagt, da frühere Breitbandförderungen in über 90 % der Fälle nicht notwendig waren und stattdessen zu steigenden Immobilienpreisen führten.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Auslöser für die Studie des Ifo-Instituts war die Notwendigkeit, die öffentliche Förderung von Infrastruktur, insbesondere beim Breitbandausbau, effizienter zu gestalten. Die Analyse zeigte, dass in geförderten Regionen zwar die Internetversorgung anstieg, gleichzeitig jedoch auch die Immobilienpreise stark zunahmen, was auf ineffiziente Förderung hinweist. Die Studie empfiehlt gezielte Investitionen dort, wo der Markt versagt, um unerwünschte Nebeneffekte zu vermeiden.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Im Artikel wird hervorgehoben, dass eine aktuelle Studie des Ifo-Instituts die Notwendigkeit einer gezielten staatlichen Infrastrukturinvestition betont, um ineffiziente Mitnahmeeffekte und Preissteigerungen zu vermeiden. Die Studie analysiert die Auswirkungen von Förderungen auf den Breitbandausbau und empfiehlt, staatliche Mittel nur dort einzusetzen, wo private Investitionen unzureichend sind, um wirtschaftspolitische Ziele zu erreichen.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

- Höhere Versorgung mit mindestens 16 Mbit pro Sekunde in geförderten Regionen um 28 Prozentpunkte höher,
- Immobilienpreise stiegen: Mieten um 3,8 Prozent, Kaufpreise um 8,1 Prozent,
- Hohe Zahlungsbereitschaft der Haushalte für schnelle Internetanschlüsse,
- Viele Haushalte hätten den Breitbandausbau ohne staatliche Förderung finanzieren können,
- Risiko ineffizienter Mitnahmeeffekte und Preissteigerungen bei breit angelegten Förderprogrammen,
- Notwendigkeit einer klugen Priorisierung und begleitender Reformen in Bürokratie, Regulierung und Planungsprozessen.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Oliver Falck, Leiter des Ifo-Zentrums für Innovationsökonomik und Digitale Transformation, betont, dass klare wirtschaftspolitische Leitlinien notwendig sind, damit staatliche Mittel wirksam eingesetzt werden können, und dass der Staat nur dort fördern sollte, wo der Markt versagt. Zudem weist Simon Krause darauf hin, dass in 90 Prozent der Fälle die Zahlungsbereitschaft der Haushalte für schnelle Internetanschlüsse ausgereicht hätte, um den Breitbandausbau ohne staatliche Förderung zu finanzieren.


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