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„Kritik an KI und Datenschutz“

Datenschutzbeauftragte will Deepseek aus Appstores entfernen

Veröffentlicht am Juli 14, 2025 von dts Nachrichtenagentur

Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider plant Maßnahmen gegen den KI-Chatbot Deepseek, da dieser nicht den europäischen Datenschutzrichtlinien entspricht und mögliche Datenabflüsse nach China als kritisch erachtet. Sie kritisiert auch Meta für die Nutzung von Nutzerdaten zum Training seiner KI ohne ausreichende Widerspruchsmöglichkeiten. Specht-Riemenschneider betont, dass Datenschutz als Vertrauensgarant angesehen werden sollte und nicht als Innovationshemmnis, und fordert eine bessere Abstimmung der Digitalgesetzgebung in Europa. Zudem sieht sie die Abhängigkeit von großen Plattformen als eines der größten gesellschaftlichen Probleme, weist jedoch auf positive Entwicklungen durch den Digital Services Act und den Digital Markets Act hin.


Berlin () – Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider will gegen den chinesischen KI-Chatbot Deepseek vorgehen. Solange das europäische Recht nicht eingehalten werde, sei es geboten, „Deepseek aus den Appstores zu entfernen“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „China hat kein Datenschutzniveau, das unserer Datenschutzgrundverordnung entspricht.“ Daher seien Datenabflüsse nach China „äußerst kritisch“.

Specht-Riemenschneider kritisierte auch die Praxis des US-Unternehmens Meta, seine KI mit Nutzerdaten aller zu trainieren, die nicht rechtzeitig widersprochen haben. „Das Vorgehen von Meta finde ich nicht fair. Kein Mensch hat vor zehn Jahren darüber nachgedacht, dass Daten für das KI-Training verwendet werden“, sagte sie. „Dem sollte man besser Rechnung tragen als mit einer versteckten Widerspruchslösung.“

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Kritik, Datenschutz werde zum Innovationshemmnis, wollte Specht-Riemenschneider nicht gelten lassen. „Datenschutz ist Vertrauensgarant. Das kann sogar ein Standortvorteil sein“, sagte sie. „Was Innovation hemmt, ist Rechtsunsicherheit im Markt. Und die rührt auch von einem Wildwuchs in der Digitalgesetzgebung her. Was wir brauchen, ist eine besser aufeinander abgestimmte Digitalgesetzgebung in Europa mit klaren Regeln auch für den Datenschutz.“

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz beklagte: „Wir haben uns in die Abhängigkeit großer Plattformen begeben – und es existiert kaum ein Angebot, das zu 100 Prozent rechtskonform bewertet werden kann. Manchen dieser Plattformen scheint es herzlich egal zu sein, wenn sie gegen Gesetze verstoßen.“ Das gehe weit über den Datenschutz hinaus. „Ich halte diese Abhängigkeit für eines der größten gesellschaftlichen Probleme, das wir haben“, so Specht-Riemenschneider.

Gute Antworten gebe die EU mit dem Digital Services Act und dem Digital Markets Act, fügte die Datenschützerin hinzu. „Etwa wenn es darum geht, Hassrede im Netz zu bekämpfen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Frau mit Smartphone (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Louisa Specht-Riemenschneider

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider, Deepseek, Funke-Mediengruppe, China, US-Unternehmen Meta, EU, Digital Services Act, Digital Markets Act

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Europa.

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider fordert die Entfernung des chinesischen KI-Chatbots Deepseek aus App-Stores wegen unzureichendem Datenschutz und kritisiert auch Meta für den Umgang mit Nutzerdaten, während sie betont, dass Datenschutz kein Innovationshemmnis, sondern ein Vertrauensgarant ist, der durch eine bessere Digitalgesetzgebung in Europa unterstützt werden sollte.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Hintergrund für die Äußerungen von Bundesdatenschutzbeauftragter Louisa Specht-Riemenschneider ist die Sorge um den Datenschutz im Zusammenhang mit dem chinesischen KI-Chatbot Deepseek und der Praxis des Unternehmens Meta, das Nutzerdaten ohne ausreichende Zustimmung für das KI-Training verwendet. Sie kritisiert die unzureichende Anpassung an europäische Datenschutzstandards und fordert Maßnahmen, um die Nutzerrechte zu schützen und Datenabflüsse nach China zu verhindern.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider fordert, den chinesischen KI-Chatbot Deepseek aus den Appstores zu entfernen, da er europäische Datenschutzstandards missachtet. Sie kritisiert zudem Meta für die undurchsichtige Datenverwendung und betont, dass Datenschutz als Vertrauensgarant und Standortvorteil fungieren kann, während eine klare Digitalgesetzgebung notwendig ist, um die Rechtsunsicherheit im Markt zu verringern.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

Entfernung von Deepseek aus den Appstores, kritische Datenabflüsse nach China, Unfairness von Metas Vorgehen, Rechtsunsicherheit im Markt, abgegebene Abhängigkeit großer Plattformen, kaum rechtskonforme Angebote, Verstöße gegen Gesetze, gesellschaftliches Problem der Abhängigkeit, Bedarf an besser abgestimmter Digitalgesetzgebung in Europa.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Louisa Specht-Riemenschneider, der Bundesdatenschutzbeauftragten, zitiert. Sie äußert, dass man gegen den chinesischen KI-Chatbot Deepseek vorgehen müsse, solange europäisches Recht nicht eingehalten werde, und fordert dessen Entfernung aus den Appstores. Sie kritisiert zudem die Datennutzung durch das Unternehmen Meta als unfair, da viele Nutzer nicht rechtzeitig widersprochen hätten.


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