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"IBM-Chef hinterfragt KI-Investitionen"

IBM-Chef warnt vor KI-Blase

Veröffentlicht am Juni 30, 2025 von dts Nachrichtenagentur

IBM-Chef Arvind Krishna zweifelt an den hohen Investitionen der Tech-Konzerne in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) und verfolgt eine zurückhaltendere Strategie. Er plant, notwendige Kapazitäten eher zu mieten als große Summen zu investieren, und erwartet, dass die Kosten für die Nutzung von KI-Modellen in fünf Jahren stark sinken werden. Trotz des Drucks, da IBM beim Hype um große Sprachmodelle hinterherhinkt, setzt das Unternehmen auf spezialisierte kleinere Modelle, die auch auf weniger leistungsfähigen Rechnern laufen. Krishna betont, dass ein Großteil der Unternehmensdaten noch ungenutzt bleibt und setzt zudem auf Partnerschaften, um konkurrierende Modelle anzubieten.


Armonk () – IBM-Chef Arvind Krishna stellt die hohen Investitionen der Tech-Konzerne in Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) infrage.

Er habe sich bewusst für eine vorsichtigere Strategie entschieden, sagte Krishna dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). „Wir werden so viel Geld nicht investieren.“

Hintergrund sind die Rekordausgaben für Rechenzentren und GPU-Halbleiter, die für KI-Dienste wie OpenAIs ChatGPT und Google Gemini genutzt werden. Allein der Google-Mutterkonzern Alphabet will in diesem Jahr 75 Milliarden Dollar investieren.

Siehe auch:  Probleme bei Einführung von Bundeswehr-Digitalfunk

IBM würde die nötigen Kapazitäten lieber mieten, um flexibel zu bleiben, sagte Krishna. „Meine Meinung ist, dass die Kosten für Inferenz“, also die Nutzung von KI-Modellen, „in fünf Jahren ein Prozent der heutigen Kosten betragen werden.“

IBM steht in Sachen KI unter besonderem Rechtfertigungsdruck. Der Konzern galt mit seinem Supercomputer Watson einst als Pionier der Technologie, hat den Hype um große Sprachmodelle aber verpasst. Auch am Geschäft mit Cloud-Rechenzentren verdienen vor allem Konkurrenten wie Microsoft und Amazon Web Services (AWS).

Krishna hält mit einer Nischenstrategie dagegen. Er setzt auf enger zugeschnittene Spezialmodelle. „Wir investieren in viele kleinere Modelle“, sagte Krishna. Diese laufen auch auf weniger leistungsfähigen Rechnern. Über Partnerschaften bietet IBM aber auch die Modelle der Konkurrenz an. „Unsere Schätzung ist, dass 99 Prozent der Unternehmensdaten noch von keinem großen Sprachmodell berührt wurden“, sagte der IBM-Chef.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Roboter (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wer wird in dem Artikel namentlich genannt?

Arvind Krishna, Alphabet, Watson, Microsoft, Amazon Web Services

Welche Organisationen oder Einrichtungen tauchen im Text auf?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen in dem Text sind: IBM, OpenAI, Google, Alphabet, Microsoft, Amazon Web Services (AWS).

Zu welchem Datum oder in welchem Zeitraum fand das Ereignis statt?

Nicht erwähnt.

An welchem Schauplatz spielt sich das Geschehen ab?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Armonk (Hauptsitz von IBM) und möglicherweise Deutschland (im Zusammenhang mit dem "Handelsblatt").

Was ist die zentrale Aussage des Artikels in einem Satz?

IBM-Chef Arvind Krishna hinterfragt die enormen Investitionen in KI-Infrastruktur durch Tech-Konzerne und verfolgt eine vorsichtigere Strategie, die auf Flexibilität und spezialisierte Modelle setzt, während er darauf hinweist, dass die Kosten für KI-Nutzung in fünf Jahren drastisch sinken könnten.

Welcher Umstand führte zu dem Vorfall?

Der Auslöser für die Aussagen von IBM-Chef Arvind Krishna ist der hohe Investitionsdruck in die KI-Infrastruktur, insbesondere durch Wettbewerber wie Google, die immense Summen in Rechenzentren und Technologie investieren. IBM verfolgt eine vorsichtigere Strategie mit dem Fokus auf flexibel mietbare Kapazitäten und kleinere Spezialmodelle, da der Konzern einen Rückstand im KI-Markt aufzuarbeiten hat.

Wie fiel die Reaktion der Öffentlichkeit oder politischer Akteure aus?

Der Artikel beschreibt, dass IBM-Chef Arvind Krishna eine vorsichtige Strategie bezüglich Investitionen in Künstliche Intelligenz vertritt, im Gegensatz zu den massiven Ausgaben anderer Tech-Konzerne. Er äußert, dass IBM lieber Kapazitäten mieten möchte und sich auf spezialisierte Modelle konzentriert, während er darauf hinweist, dass viele Unternehmensdaten noch nicht von großen Sprachmodellen genutzt werden.

Welche Konsequenzen oder Auswirkungen werden beschrieben?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

hohe Investitionen der Tech-Konzerne, Rekordausgaben für Rechenzentren und GPU-Halbleiter, IBM mietet nötige Kapazitäten, sinkende Kosten für Inferenz in fünf Jahren, IBM steht unter Rechtfertigungsdruck, IBM verpasst den Hype um große Sprachmodelle, Konkurrenten wie Microsoft und AWS verdienen am Cloud-Geschäft, Nischenstrategie mit spezialisierten Modellen, 99 Prozent der Unternehmensdaten noch nicht von großen Sprachmodellen berührt.

Wurde bereits eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von IBM-Chef Arvind Krishna zitiert. Er äußert sich skeptisch zu den hohen Investitionen in KI-Infrastruktur und erklärt, dass IBM eine vorsichtigere Strategie verfolgt, indem sie nicht so viel Geld investieren werden und stattdessen Kapazitäten mieten, um flexibler zu bleiben.


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