Duisburg () – Wer persönliche Daten online preisgibt, lässt sich stark durch Empfehlungen von Freunden und Bekannten sowie durch Nachhaltigkeitsversprechen beeinflussen.
Das hat eine am Montag veröffentlichte Studie der Universität Duisburg–Essen ergeben. Demnach erhöhen soziale Einflüsse die Bereitschaft zur Datenfreigabe deutlich, während Umweltaspekte vor allem umweltbewusste Nutzer ansprechen.
Die Forscher warnen davor, dass Unternehmen Nachhaltigkeitsbotschaften nutzen könnten, um von problematischen Datenschutzpraktiken abzulenken. Als Beispiel nennen sie eine Mobilitäts-App, die mit CO₂-neutralen Fahrten werbe, aber unnötig viele Bewegungsdaten erhebe. Die Wissenschaftler fordern eine klarere Trennung zwischen Datenschutzinformationen und Marketing.
Die Studie basiert auf einem deutschen Online-Experiment aus dem Jahr 2023. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachjournal `Technology in Society` veröffentlicht. Die Autoren waren Mitglieder der Global Young Faculty VII der Universitätsallianz Ruhr.
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Junge Frau mit Smartphone (Archiv)
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Eine Studie der Universität Duisburg-Essen zeigt, dass persönliche Datenfreigaben stark von Empfehlungen aus dem sozialen Umfeld und Nachhaltigkeitsversprechen beeinflusst werden, wobei Forscher davor warnen, dass Unternehmen dies zur Verschleierung problematischer Datenschutzpraktiken nutzen könnten.
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