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Im März war das Thema: Windows ist besser als Linux

Experte zu diesem Thema war:

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Luckyblood
Hat 2008 sein Studium abgeschlossen und arbeitet nun bei einer anerkannten Firma in München

Kommentare (7)

16.10.2008 um 15:46 Uhr | Autor: (Gast)

Eine einfache Entscheidung, welches der beiden Betriebsysteme besser ist, kann gar nicht so einfach getroffen werden. Das ist jeweils abhängig vom Anwendungsgebiet.
In eine Anwaltskanzlei stell ich keinen Server mit Windows, da ist die Versuchung beim Kunden schon viel zu groß: "Sieht ja aus wie mein Rechner. Das kann ich ja auch selber."
Aber wenn da Linux aufgesetzt ist, schwarze Oberfläche und nicht Klicki-Bunti, nur ein blickender Cursor für den Login, das schreckt doch viele schon beim ersten versuch ab und sie halten jeden der damit umgehen kann für einen sehr großen Zauberer.

Aber meiner Mutter würd ich für den Privatgebrauch bestimmt keinen Linux-Rechner vorsetzen. Deshalb, wie geagt, ist Abhängig vom Anwendungsfall.

16.10.2008 um 15:49 Uhr | Autor: Luckyblood

Ich würde nicht mal dem Anwalt ein Linux aufzwingen.

17.10.2008 um 13:58 Uhr | Autor: Hugin

Linux vs. Windows ... darüber gibts ja schon genug Debatten ;)

Fangen wir mal damit an:
1.) Linux ist (für meine Begriffe) ein stabileres und schnelleres System als es Windows je war, wenn man
von der Grafischen Oberfläche wie KDE od. Gnome mal absieht, denn Linux ist und war schon
immer ein Server-System, das den Weg zum klickenden Enduser erst in den letzten 10 Jahren
geschafft hat. Somit hinkt die GUI auch noch weit hinterher ...

2.) Welcher Anwalt oder sonst wer, der was von sich hält und in "höheren Schichten" unseres
Gesellschaftl. Systems angesiedelt ist stellt sich freiwillig so eine verrufene Frickelkiste hin ?
Die Versuchung, da überhaupt interesse dran zu haben ist denke ich relativ gering, weshalb
er ganz sicher keine IT-Firma beauftragen wird, die ihm so ein Dings hinstellt, womit er nur
Mails schicken kann - er will nach seinen Ansichten "professionell" sein, also kommt nur
das teuerste Windows Vista Ultimate mit kompletter Office 2007 Installation in Frage.
Daß für ihn auch OpenOffice und Evolution gereicht hätte, interessiert ihn dabei ganz sicher
nicht *g*

So long ... ich bleib bei Linux UND Windows ;)

19.10.2008 um 14:03 Uhr | Autor: schalkmin

Ein vergleich beider Betriebssysteme muss schon in die Bereiche Server oder Workstation unterteilt werden. Meiner Meinung nach ist bei Linux als Desktopsystem noch zuviel Handarbeit nötig, um alle aktuellen Hardwarekomponenten einwandfrei Betreiben zu können. Des Weiteren werden von den Hardwareherstellern die Treiber für Linux nur sehr selten selten auf den gleichen Entwicklungstand wie für Windows Systemen gebracht oder gleich gar keine Angeboten. Das Entwickeln entsprechender Linux-Treiber durch die Linux Community wird von den Hardwareherstellern meist durch die restriktive Lizenzgebung unterbunden. Deshalb hingt Linux in Bezug auf die Unterstützung aktueller Desktophardware stark hinterher. Aus diesen Gründen wird Linux als Desktopsystem vermutlich weiterhin ein Schattendasein fristen.

24.10.2008 um 09:59 Uhr | Autor: Luckyblood

Wie Hugin schon gesagt hat:
Die Alternative wird wohl auch weiterhin ein zweigleisige Lösung sein, und auch schalkmin kann ich nur recht geben. Meine Eltern wären überfordert wenn ich Ihnen ein Linux auf Ihren Rechner knallen würde.

13.11.2008 um 12:18 Uhr | Autor: volker

Wie zu erwarten, diskutieren zu diesem Thema nur Leute, die den ganzen Tag mit und vor allem "am" Rechner arbeiten. Welcher "normale" Benutzer installiert den ständig neue Treiber, optimiert seine Betriebssysteminstallation, also frickelt wirlich am Rechner rum?

Die wollen Emails versenden, im Internet surfen, die Bilder aus ihrer Digitalkamera verwalten. Alles ganz banale Dinge, die mit einem Linux-System ganz wunderbar und sehr komfortabel funktionieren (und das schreibt ein Macianer...).

Nicht zu vergessen das leidige Thema Raubkopien. Ein Linux kostet erst einmal nur die Kosten für den Download. Alle für den Alltag notwendige Software ist bei der gewählten Distribution dabei. Ein umfangreiches Office-Paket (OpenOffice) steht zur Verfügung, etc..

Auch die ganzen Sicherheitsaspekte (Viren, Trojaner) sind bis zu einem gewissen Punkt unter Linux nicht ganz so brisant. Fairerweise liegt das auch an der Verbreitung von Windows im Vergleich zu Linux.

Die Dinge, zu denen hier diskutiert wird, betreffen den normalen Anwender doch gar nicht richtig. Die lassen den Rechner von einem Bekannten aufsetzen und einrichten. Unabhängig vom gewählten Betriebssystem (Windows, Mac, Linux). Sobald irgendetwas nicht funktioniert, wenden sie sich garantiert an jemanden der sich damti auskennt.

Normale Anwender können Linux benutzen? Auf jeden Fall - sie können ja auch Windows benutzen...

13.11.2008 um 13:35 Uhr | Autor: Luckyblood

Ich wußte das Volker irgendwann den Begriff "frickeln" einbringen würde?

Für alle die Volker nicht persönlich kennen:
"Frickeln" ist ein Verb und beschreibt den Umstand, dass unqualifizierte Personen einzelne, ihnen selbst entsprungene Ideen zu einem unvollständigen, fehlerhaftem Gesamten vereinen.

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